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Donnerstag, 22.2.24
Moin. Unerfreuliches Wetter: es regnet und es ist kalt. Trotzdem geht es gleich zum Sport, davon kann mich nichts abhalten, außer dass uns der Himmel auf den Kopf fällt (© by Majestix)
Nach dem letzten Besuch bei der Rheumatologin habe ich den Eindruck, dass ich mir besser einen anderen Orthopäden suche. Der eingeklemmte Nerv war keiner, sondern eine schwere Rheumaattacke. Die Rh. drückte zielsicher auf eine Stelle neben den Lendenwirbeln und schaute interessiert, als ich aufheulte. Das kann sie perfekt. Außerdem hat der Orthopäde mir ein neues Mittel gegen die Osteoporose verschrieben, mir aber nicht gesagt, was ich vor und nach der Spritze alles beachten muss. Dann ist es so, zu der Rheumatologin habe ich mehr Vertrauen, die kümmert sich schon seit 15 Jahren um meine Zipperlein.
Das zielsichere Drücken auf verdächtige Stellen ist wohl meine Strafe für unser vierteljährlich wiederholtes Ritual. (Vielleicht gehört es aber auch zur Diagnose, an welchen Stellen das Rheuma gerade am stärksten ist?) Jedenfalls besteht das Ritual darin, dass sie mich fragt, wie ich Alltag zurecht komme und ob die Medikamente weiterhin helfen. Dann erzähle ich vom Alltag und davon, was an sportlichen Aktionen anliegt. Daraufhin verdreht sie die Augen und sagt, dass ich doch meine sportlichen Ambitionen den gesundheitlichen Gegebenheiten anpassen sollte. Als Antwort lächele ich freundlich, nicke und gebe ein zustimmendes Geräusch von mir. Allerdings wissen wir beide, dass ich mich nicht daran halten werde und das ist seit 15 Jahren eine lieb gewonnene Gewohnheit.
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Da kann einem als Landratte ganz anders werden, wenn man diese Dimensionen sieht, die da am Seil des Schleppers hängen. Donnerwetter!
Einkauf und Deichrunde im Sonnenschein ist erledigt.
Deine Rheumatologin kennt deine „Punkte“, aber sie steckt nicht in deiner Haut. Du kannst das, was dir gut tut, offenbar besser einschätzen. So ist das mit dem Innen + von aussen.