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  • "Die sexuellen Neurosen unserer Eltern"

     Madame.C antwortete vor 1 Jahr, 7 Monate 11 Teilnehmer · 15 Beiträge
  • Madame.C

    Teilnehmer
    9. Juli 2019 um 14:48

    Wer hat darüber schon mal nachgedacht und etwas gefunden, was an ihn als Sohn, an sie als Tochter weitergegeben wurde?
    Und derartige unverdaute Altlasten gaben wir dann unbeabsichtigt an unsere Nachkommen weiter. Oder etwa nicht?

    Eine Radio-Meldung bei der Nennung des Titels war der Anlass, wieder mal hier mit einem "Sex-Thema" zu provozieren, – für jene, die es so sehen. Beschwerden bitte direkt an den preisgekrönten Autor von "Die sexuellen Neurosen unserer Eltern"!

    "Der Georg-Büchner-Preis 2019 geht an den Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss. Im Oktober verleiht die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung die Auszeichnung, die mit 50.000 Euro dotiert ist, in Darmstadt. Die Auszeichnung gilt als wichtigster Literaturpreis Deutschlands.
    Mit Lukas Bärfuss zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen herausragenden Erzähler und Dramatiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur aus.
    Zu den bekanntesten Werken des vielfach ausgezeichneten 47-jährigen Autors gehören die Romane "Hundert Tage" über den Völkermord in Ruanda und "Koala" über den Suizid seines Bruders sowie das Bühnenstück "Die sexuellen Neurosen unserer Eltern"."

  • GSaremba61

    Teilnehmer
    9. Juli 2019 um 17:04

    Über die Sexualität meiner Eltern oder gar daraus resultierenden Neurosen habe ich nie nachgedacht uuuuund werde ich jetzt auch nicht mit anfangen – sonst bekomme ich noch eine Neurose 😉 🙂

    GeSa

  • klunki

    Teilnehmer
    9. Juli 2019 um 17:40

    Warum änderst du deine Kennung nicht?
    Madame.O schlage ich vor. 😉

  • Carlaistes

    Teilnehmer
    9. Juli 2019 um 17:54

    Eifersucht un Ängste , man braucht doch nicht nach unseren Eltern schauen. Ich bin in Gruppen tätig. Das sind Familien, hier wachsen Kinder drin auf. die unmittelbar das miterleben .
    Ich bringe auch mal eine Zahl von Deutschland aus der Statistik Heute, in der OZ.
    Wien. In Europa lebt man noch am sichersten. Laut Bundeskriminalamt gab es in Deutschland 139000 Opfer von Partnerschaftsgewalt davon wurden 141 Frauen und 32 Männer von ihren Partner oder Partnerin sogar getötet.
    Die Frauenhäuser sind voll.
    Gedanklich bin ich stehts hier zu Hause.

  • seestern47

    Teilnehmer
    10. Juli 2019 um 10:26

    Das werde ich auch nicht tun. 🙂 🙂 🙂
    Das ist kein relevantes Thema für mich.

  • zigeunermaedche

    Teilnehmer
    10. Juli 2019 um 14:47

    "…unverdaute Altlasten gaben wir dann unbeabsichtigt an unsere Nachkommen weiter…"
    So ist es Madame, und zwar bei allen unverdauten Altlasten.
    Ich hab keine Ahnung, wie eine sexuelle Neurose sich anfühlen "soll", aber wie Mamma und Pappa (ich nannte sie anders) es im Bett getrieben haben, stelle ich mir oft vor, wobei ich die Mamma da öfter ausklammere in meiner Vorstellung.Meinen Vater konnte ich weder beobachten (zu früher Tod), noch konnte ich ihn fragen. Aber eines ist für mich sicher, meine Mutter war anders als sie sich mir sexuell dargestellt hat, das zeigen so Kleinigkeiten in ihrem Verhalten…Sexuell verkorkst war sie jedenfalls nicht….obwohl sie mich mit Blümchen und Bienen erziehen wollte, aber eigentlich war das eher meine 13-Jahre ältere Schwester, die dies tat.
    machts gut bis denne
    zi

  • klunki

    Teilnehmer
    10. Juli 2019 um 17:49

    Und Ziggy heute wissen wir es besser.

    Und das ist gut so !!!!

    😉 :-B 🙂

  • Madame.C

    Teilnehmer
    12. Juli 2019 um 15:14

    Welche Sexualität zu meiner Zeugung führte, weiß ich natürlich nicht. Aber wie bei Dir @zigeunermaedche wurde meine Mutter sehr früh Witwe. Und nach paar Jahren bekam durch ihre Männerwahl (so es überhaupt eine gab) ich einen Stiefvater. Mehr als ein Ekelpaket. Insofern verstand ich ihre mal beiläufige Bemerkung , sie sei immer froh wenn "es" schnell vorbei war. Mehr Aufklärung zu dem Thema gab es nicht. Die Bereitschaft war zu der Zeit noch Pflicht, sonst drohte außer der Blamage vor der Gesellschaft die Scheidung und damit der totale materielle Absturz.

    Mehr "Information" gab es von Oma und Opa, mit denen ich überwiegend die Kinderjahre verbrachte. Oma hörte nicht auf mit den Vorwürfen an Opa, er hätte sie verführt und geschwängert. In der Hinterstube der Arbeiterkneipe von einer Tante in den ersten Frühlingstagen. Der Präservativ sei geplatzt! Letzteres führte später zu meinem Erstaunen, dass es sowas damals überhaupt schon gab.

    Praktizierte Sexualität war nach diesem "Vorfall" wohl kaum mehr möglich. Oma schwärmte ungeniert nur noch von Hans Albers und vermutlich von lustvollen Vergewaltigungen und Opa verzog sich nur noch schweigend in den Garten, von früh bis spät. Und Sonntags klebte sein Ohr am Volksempfänger bei den Spielen von Borussia Dortmund. Er nahm alle oft von Oma ungeniert geäußerten Demütigungen jahrelang stoisch hin. Erlag wohl nie ihren ambivalenten Verlockungen. Erfüllte seine Buchhaltertätigkeit und brachte brav das Geld nach Hause. Ein typisch Jungfrau- Geborener beim Blick auf die Sternbilder.

    Ob er die unfreiwillige Zeugung meiner Mutter je bedauert hat, habe ich nie erfahren. Aber passiert war passiert und so gibt es mich. Wer weiß von welchen Neurosen geprägt.

  • happyday

    Teilnehmer
    12. Juli 2019 um 16:01

    Meine Eltern haben vor Beginn des 2. Weltkrieges geheiratet. Da meine Mutter erst 19 war, mein Vater schon 33 Jahre alt, waren die Nachbarn überzeugt, sie muss heiraten, weil sie schwanger ist. Bis ich als erstes Kind zur Welt kam vergingen noch 11 Jahre.
    Meine Mutter war die große Liebe meines Vaters.
    Als mein Vater Witwer wurde, meine Mutter starb mit 50 Jahren, hat mein Vater ihren Tod nicht verkraftet und ging Stück für Stück ins "Vergessen" also in die Demenz.
    Was ich mitbekam, in direkten wie übertragenen Sinn, sie gingen liebe- und respektvoll miteinander um.
    Als Studentin habe ich mir schon mal Gedanken um ihre Beziehung gemacht, mir das dann schnell wieder verboten. Meine Vermutung, meine Mutter "suchte" Sicherheit bei meinem Vater. Meine jüngere Schwester scheint genau das auch mit ihrer Heirat auch getan zu haben.
    Und ich falle aus dem "Rahmen"… 😉

  • etaner34

    Teilnehmer
    12. Juli 2019 um 17:34

    Danke,Uhuline,
    Die bloße Nennung des Titels führt offenbar auf die Abwege der Eröffnerin dieses Threads.
    Ob sie das Buch gelesen hat?
    etaner34

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