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Die Reformation in der Literatur
Im „Single-Forum“ habe ich bereits meine Gedanken zu einem älteren, lokal geprägtes Buch dargestellt.
Ein anderes, welches ich in diesen Tagen auch gelesen habe, beschäftigt sich mit der Reformation in Roman-Form.
Wer war eigentlich Andreas Rudolphus Bodenstein, genannt Karlstadt nach seinem fränkischen Geburtsort? Keine Ahnung! Martin Luther, Thomas Müntzer, Florian Geyer, Ulrich Zwingli – alles Namen der Reformation, die mir schon begegnet sind, u. a. auch auch als Straßenamen.
Bevor ich da Buch in das Spendenregal im nahegelegenen Einkaufs-Center stelle, habe ich es dann doch gelesen. Mir fehlt viel Hintergrundwissen. Das werde ich wohl auch nicht aufholen können und wollen. Es gab Einblick in das Leben einer Zentralgestalt der Reformationszeit. Ein schweres Leben einer umstrittenen Persönlichkeit, radikaler Reformer und Widersacher Luthers, Ehemann, Vater in einer mir doch ziemlich fremden Zeit.
Meine Interessen liegen ja auf anderen geschichtlichen Zeiträumen und Ereignissen. Nehme ich es nun beim nächsten Einkauf mit oder stelle ich es doch in mein Bücherreagal?
Ach so, fast vergessen:
Der Widersacher – Ein Karlstadt Roman von A. O. Schwede, erschienen 1975 im Union Verlag (VOB) Berlin (ein DDR-Buchverlag)
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