Startseite › Foren › Politik - Zentrale › Die Kanzlerkandidatin der Grünen
-
Die Kanzlerkandidatin der Grünen
GSaremba61 antwortete vor 4 Jahre, 6 Monaten 14 Mitglieder · 72 Antworten
-
Und so ist der momentane Trend: „
Union weiter bei 30 Prozent – Habeck beliebter als Baerbock“
-
Gerade registriere ich – 3. steht da nicht. Also Nachtrag:
3. Frauen, gleich wie gut ausgebildet, auf einem Quoten-Sessel werden immer wieder hören – ganz ruhig – bist doch unsere Quote
Und da sind wir wieder bei der Bewertung, die frau zu lässt, wenn sie sich auf etwas einlässt was sie nicht nötig hat.
GeSa
-
Gut und richtig, Constantia, und bestätigt meine Aussage vor vielen Jahren bei dem Diskussions-Aufkommen – Quote:
1. Welche selbstbewusste Frau, die ihre Leistung kennt will eine Quote sein und
2. Mittelmäßige Männer haben wir ausreichend, wir brauchen keine Quoten-Frauen – wir brauchen „gute“ Frauen.
Leider ist es wie überall – die Lauten hört und sieht man – die Leisen handeln und werden nicht gesehen. Obwohl aus Erfahrung, sie werden gesehen und wenn es gut läuft lernen die, die sehen.

GeSa
-
Das mit der Emanzpation, der Gleichstellung und der Quotenregelung ist gar nicht so einfach. Da mein Thread immer noch lebt noch mal ein Blick in eine andere Richtung.
Eine Frau um die 30, gut ausgebildet, alleinerziehend, beruflich engagiert. In ihrer Firma wird ein Posten in einer Leitungsebene frei. Die Herren der Schöpfung beschließen, wenn schon eine Stelle frei und wenn uns schon die Frauenquote im Nacken sitzt, dann können wir doch Frau XY die Stelle anbieten. Sie hat abgelehnt. Sie will nach ihrer Ausbildung und Leistung und nicht nach Frauenquote beurteilt werden. Außerdem sagt sie, was ich wann beruflich in Angriff nehme bestimmte ich.
Fand ich mutig. Aber eigentlich ist es nur selbstbestimmt. Inzwischen ist sie dort angekommen, wo sie hinwollte.
Constantia
-
@etaner34 – Eine von einer Frau mutig öffentlich geäußerte Wahrheit lässt sich
leicht in Frage stellen, wenn man(n) sie als Äußerung einer „Emanze“
bewertet.Ja, etaner, ich schwanke immer zwischen Wut und Weinen, wenn dann frau statt auf ihre Kompetenz, ihr Wissen und ihren Willen, davon ist beim weiblichen Geschlecht reichlich vorhanden, auf sachlicher Ebene einzugehen, sich auf Geschlechterdiskussion „herabziehen“ lässt. Würde einem Mann nicht im Traum einfallen, doch frau tut ihm den Gefallen

GeSa
-
War schon immer so, dass die Parlamentarier von Union und FDP die meisten Nebeneinkünfte
hatten und nicht die ‚links-grün-versifften‘ . Wundert auch nicht, dass eine höhere Besteuerung
für Besserverdienende von diesen Parteien abgelehnt wird. Das sind sie ihrer Klientel schuldig.
-
@GSaremba
Ich wundere mich nicht:
Constantia hat diesen Thread mit der Tendenz zu einer Diskussion über „Frauen in der Politik“ eröffnet, die sich im Verlauf auch endgültig durchgesetzt hat.
Natürlich verlagert eine solche Diskussion die Sache, um die es gehen müsste, auf einen Nebenschauplatz.
Das ändert aber eigentlich nichts daran, dass Frauen den Nebenschauplatz aus guten Gründen interessant finden.😀
Es gibt auch das Umgekehrte. Eine von einer Frau mutig öffentlich geäußerte Wahrheit lässt sich leicht in Frage stellen, wenn man(n) sie als Äußerung einer „Emanze“ bewertet.
-
Ja @SFath – sorry, die alte Leier.
Politikwissenschaftlerin Dorothee Beck forscht zu Politik, Medien und Geschlecht. In der „Aktuellen Stunde“ sagte sie am Samstag: „Frauen werden schärfer angegriffen, weil sie das männliche System in der Politik in Frage stellen.
Und das nicht nur in der Politik und nicht erst seit heute. Und trotzdem ist es die alte Leier – wenn frau auf den „Prüfstand“ kommt und auffällt oder nicht besteht kann es nur die Frauenfeindlichkeit sein – da lache ich seit 50Jahren drüber. Nachtrag: stimmt nicht 50 Jahre es sind erst ca. 45 – 47 Jahre, vorher wusste ja niemand wie Emanzipation geschrieben wird.

GeSa
-
@GSaremba61, da könnte was (an misogyn) dran sein:
https://www1.wdr.de/nachrichten/baerbock-kritik-bundestagswahl-100.html
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.