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Das Leben wird so langsam zum Luxusgegenstand
Carlinette antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 12 Mitglieder · 37 Antworten
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Genau so ist es @seestern47 auch den Haushaltsstrom muss man davon bezahlen! Alle, die ganz groß schreien, dass Grundsicherungsempfänger alles bezahlt bekommen, sollten mal ein paar Monate durchgängig von dem Geld leben. Vielleicht sind diese dann endlich mal ruhig.
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Emmie09 geändert.
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Das stimmt so nicht. Die rund 500 Euro stehen nicht ausschließlich für Lebensmittel zur Verfügung. Davon gehen auch Drogerieartikel, Kleidung, Schuhe, Reparaturen, Haushaltsbedarf, Fahrkarten, Telefon, Internet und alles Weitere des Alltags ab. „Essen“ steht nicht isoliert da.
Die Tafel hat sehr wohl mit finanzieller Armut zu tun, nicht mit „seelischer“.
Gruß
seestern47
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seestern47 geändert.
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seestern47 geändert.
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Die Armutsgrenze in Deutschland liegt bei 60 % des Durchschnittseinkommens, das sind aktuell etwa 1.400 bis 1.450 Euro netto monatlich für eine Einzelperson. Finde, das ist eine hohe Summe. Der Grundbedarf beim Bürgergeld liegt 2025 bei 563 € für Alleinstehende, da kommt Miete, Heitzkosten und Strom dazu. Renten lassen sich mit Grundsicherung aufstocken, etwas in derselben Größenordnung. Warum reichen 500 € im Monat für einen allein zum Essen kaufen ganz regulär nicht? Das wären 133 € die Woche, so viel brauche ich bei weitem nicht. Ich glaube, die Tafel ist nicht für finanzielle Armmut, sondern für seelische Armmut.
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Ja, die Not ist groß bei einigen Menschen, aber warum ist das so in Deutschland?
Auch bei mir war die Not mal groß, ich bin an Depression erkrankt und wollte verhungern. Ich wurde, dann ist Krankenhaus begleitet und Monate lang behandelt, auch mit Therapie wodurch ich viel gelernt habe. Auch, dass aus der Not wieder herausfinden, letztendlich von einem selber abhängt.
Es ist ja schön, dass es das Essen von der Tafel gibt, es wird im Westen sowieso viel zu viel weggeschmissen, aber die Not der meisten Nutznießer sehe ich relativ. Aus Sicht der Betroffenen ist die Not natürlich riesig und der Tod droht jederzeit zuzuschlagen. Allein die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, was haben sie für eine Not in Deutschland auszustehen.
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Ich schreibe nicht über andere, die vermeintlich arm sind, während ich selber ein vollgefressenes dummes Schwein bin. Ich schreibe über mich und da fehlt es an nichts, weil ich es gelernt habe in der Marktwirtschaft, mit Geld umzugehen. Viele andere haben es nicht gelernt und gehen zur Tafel.
Wobei der Besuch bei der Tafel nicht vor allem wegen des Geldes ist, sondern wegen der Einsamkeit und Bequemlichkeit. Die meisten Menschen in Deutschland sind nicht arm an Geld, aber sie fühlen sich schlecht, weil niemand auf ihre Bedürfnisse achtet.
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