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Coronavirus
Von seestern47 am 27. Januar 2020 um 11:06China meldet 80 Todesfälle und 2744 Infizierte
Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung der Lungenkrankheit ergreift China drastische Maßnahmen. Dennoch steigen die Zahlen der Opfer und Infizierten sprunghaft an.China hat mittlerweile 3 Millionenstädte isoliert. Ist das Virus vielleicht doch etwas gefährlicher als medial immer wieder dargestellt?
Paesi antwortete vor 6 Jahre 7 Mitglieder · 17 Antworten -
17 Antworten
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Gut, vielleicht sehen wir etwas anderes.
ARD-Berichterstatter Herr W. schreibt: Sie veröffentlichten ein Foto, das angeblich ein neu gebautes Spezialkrankenhaus in Wuhan zeigen soll.
(und zwar "gestern")Im Spiegellink vor 4 Tagen sehe ich nur die Baustelle und im Video ein Bild zur Zeit des SARS-Ausbruchs 2002/2003, wo 2003 ein KH in einem Vorort von Peking innerhalb einer Woche errichtet wurde. Das Foto zeigt, dass das geplante KH ähnlich aussehen soll – nichts von einem angeblichen schon fertigem Bau.
Als "Zugespitzt" bezeichnete ich meine Aussage Klingt wie der Untergang Chinas auf Grund des Artikels. Zugegeben, mehr oder weniger geschickt ausgedrückt.
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Im Moment reden wir wohl aneinander vorbei.
Klar war das Bild ein Fake – falls es überhaupt eins gab.
Dieses Bild, von China selbst veröffentlicht, ging vor 4 Tagen durch sämtliche Medien.
http://www.spiegel.de/panorama/coronavirus-in-wuhan-china-hier-entsteht-ein-krankenhaus-in-windeseile-a-64c712a5-9637-499d-a973-34f9ed66bc54Für "zugespitzt" halte ich gerade die Nachrichten etc. der Tagesschau nicht.
Fakes finden bei ihr keinen Zugang.
Falschmeldungen werden – falls es welche waren – umgehend korrigiert. -
Für mich klingt (zugespitzt) der Artikel aber so – schon die Überschrift … na ja … ist mein Empfinden.
Klar war das Bild ein Fake – falls es überhaupt eins gab. Ich bezweifle aber, dass es, falls es eins gab, von den genannten Quellen "Online-Postings staatlicher Zeitungen" (laut Überschrift: "politische Führung" eingestellt worden ist – weil eben die Fertigstellung erst für Anfang Februar geplant ist und so veröffentlicht wurde – nichts mit "angesichts solcher Lügen der Staatsmedien".
Mir ist da aus dem späteren veröffentlichten Interview (Tagesschau.de – Virologe Christian Drosten) folgende Aussage bedeutend fairer und vor allem objektiver:
tagesschau.de: Wie beurteilen Sie das chinesische Krisenmanagement?
Drosten: Ich habe den Eindruck, China tut alles, was getan werden muss. Angesichts der anfangs geringen Fallzahlen kann man niemandem einen Vorwurf machen, in der Anfangsphase etwas versäumt zu haben. Das ist einfach ein Naturphänomen, mit dem wir uns jetzt auseinandersetzen müssen.
Ich glaube nicht, dass irgendein Land, sei es die USA oder in Europa – Deutschland eingeschlossen – irgendetwas technisch besser machen würde als die Chinesen das tun. Die haben große Kapazitäten, jede Menge Personal und eine gut entwickelte Pharmaindustrie. -
An den getroffenen Maßnahmen kann ich nichts Verwerfliches finden, gilt es doch die Ausbreitung einzudämmen.
Ich auch nicht und der Bericht gibt derlei auch nichts her!
Ein Bild einer neuen fertigen Klinik? Da hat jemand tief daneben gegriffen beim Berichten.Hast du überlesen, daß ein Fakebild vor Tagen davon aufgetaucht war?
Und vom Untergang Chinas war auch nirgendwo die Rede.
tztztzzz… -
Klingt ja wie der Untergang Chinas.
An den getroffenen Maßnahmen kann ich nichts Verwerfliches finden, gilt es doch die Ausbreitung einzudämmen.
Ein Bild einer neuen fertigen Klinik? Da hat jemand tief daneben gegriffen beim Berichten.
Geplant sind zwei, aber offiziell für Anfang Februar, angekündigt letzte Woche von chinesischer Seite.
Die Berichterstattung sollte fair bleiben, auch oder gerade weil es China ist.
(Von uns leben Bekannte in China.)
PS: Bezog mich auf den Bericht im Link.
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Das neue Coronavirus aus China ist nun auch in Deutschland angekommen. Die bayerischen Gesundheitsbehörden bestätigten am Dienstag einen ersten Fall:
Ein 33 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Landsberg am Lech hat sich in seiner Firma in einem Vorort von München infiziert.Er steckte sich, so das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), bei einer Kollegin aus China an, die in der vergangenen Woche zu einer Schulung nach Stockdorf im Landkreis Starnberg gekommen war aber ihre Infektion erst auf dem Rückflug nach China bemerkte.
http://www.welt.de/vermischtes/live205334991/RKI-Praesident-zu-Coronavirus-In-die-Armbeuge-niesen-1-Meter-Abstand.html -
Vielleicht deshalb?
http://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-123.htmlFür die Machthaber in China steht seeeehr viel auf dem Spiel.
Nicht nur Kontrollverlust über die Bevölkerung, wenn diese "unzufrieden" reagiert, sondern auch mit Blick auf ihre Wirtschaft.Wenn Städte abgeriegelt werden, der Nah- und Fernverkehr eingestellt wird wie jetzt, Firmen die Arbeit deshalb einstellen müssen, die Schul- und Betreuungseinrichtungen schließen, sich also Eltern selbst um ihre Kinder kümmern müssen…
und sich die Situation täglich auf andere Regionen erstreckt, KH keine Kapazitäten mehr haben, die Menschen also sich selbst überlassen bleiben, sind die Auswirkungen noch nicht einmal im Ansatz absehbar. -
Ich denke, wir sind so weit informiert, wie es notwendig ist.
Wenn die Information dazu beiträgt, sich der Eigenverantwortung mehr bzw. immer wieder aufs Neue bewusst zu werden, dann haben die Informationen ihr Ziel nicht verfehlt.Ärzte aus anderen Ländern in China? Natürlich arbeiten ausländische Ärzte in China – aber das hat nichts mit dem Virus zu tun. Dass extra Ärzte angefordert werden, das nehme ich nicht an. Wozu auch?
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Und was soll die "ganze" Wahrheit sein? Bisher weiß eigentlich keiner so richtig, was das Virus so drauf hat bzw. wie die Ausbreitung minimal gehalten werden kann, wie sie zu stoppen ist, wie Infizierte geheilt werden können .
Eine "ganze" Wahrheit wird es diesbezüglich weltweit erst einmal nicht geben können – aber dass wir hier panisch werden, ist auch nicht angebracht.
Unsere Grippewelle diesjährige offenbart sich stärker als vergangenes Jahr – fast 1000 neu Infizierte innerhalb einer Woche in Sachsen.
Und in den USA? 20.000 Grippekranke allein im Bundesstaat New York, unter den über 100 Opfern auch Kinder.
15 000 und 70 000 sterben jährlich in Europa an Grippe – je nach schwere der "Welle".
Was es mit dem neuen Virus auf sich hat, wird erst klarer werden, wenn die Epidemie überstanden ist und Auswertungen vorgenommen werden können.
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