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Bücher, Bücher, Bücher
Ich brauche mal etwas Abstand. Das Buch „Wie konnte das geschehen“ über Deutschland 1933 – 1945 von Götz Aly ist hoch interessant. Die 680 Seiten (ohne den obligatorischen Anhang) kosten Aufmerksamkeit und mich unendlich viel Kraft.
Da entdeckte ich „Die Familien der anderen“ von Christine Westermann. Der Titel irritiert ein wenig. Im Untertitel steht dann „Mein Leben in Büchern“; auf der Rückseite des Taschenbuches „Eine Autobiografie in Büchern“. Der Aufhänger/die Klammer des Buches ist für sie Thomas Manns „Zauberberg“. Sie gesteht, dieses Werk der Weltliteratur noch nicht gelesen zu haben. Da ist sie sicher in guter Gesellschaft.
Und so führt sie uns durch ihr Leben und durch ganz viele Bücher. „Elegant, ehrlich und warmherzig erzählt sie von Büchern, die die Familien der anderen beschreiben“ (Rückseite des TB).
Es ist als würde ich mit einer Freundin irgendwo sitzen und reden, reden und nochmal reden. Zwischendurch blitzt mal der „Zauberberg“ durch. Die Kapitel beginnen mit Zitaten. Das Schönste für mich (weil ich darüber auch schon nachgedacht habe) „Man sollte nur Bücher lesen, die sich gut auf dem Nachttisch machen, falls man unerwartet stirbt.“ (Julian Barnes)
Am Ende des Buches eine Liste der erwähnten Werke. Inhaltsangaben gab es schon im Text. An einigen Stellen vielleicht ein bisschen sprunghaft (wie das so ist bei Freundinnen), aber immer mit einer Brise Humor. Sie zeigt uns viel aus dem Leben von „Büchermenschen“.
Bald kann ich mich wieder dem anstrengenden Buch wieder zuwenden.
Constantia 📚🤣📚
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