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  • Cocco

    Mitglied
    6. März 2022 um 12:39

    …ja @SFath @Constantia, dazu gehört wohl auch die perfide Kriegs-Strategie, verhängte Sanktionen wegen eines Verstosses gegen das Völkerrecht nun als Kriegserklärung umzudeuten – WER oder WAS kann DEN noch aufhalten, bevor ER nur noch verbrannte Erde hinterlässt…. 😵‍💫

  • SFath

    Mitglied
    6. März 2022 um 12:23

    @Constantia, Putin ist keineswegs ein international „unbeschriebenes Blatt“. Deshalb stelle ich den Link zum Buch von Catherine Belton nochmal ein.

    https://www.harpercollins.de/products/putins-netz-wie-sich-der-kgb-russland-zuruckholte-und-dann-den-westen-ins-auge-fasste-9783749903283

  • SFath

    Mitglied
    6. März 2022 um 12:09

    @Cocco, aus genau diesem Grund sind für mich ideologische Machtspiele TABU!!! Wenn ich ein friedliches Miteinander anstrebe, darf ich mich nicht zum Unterstützer – gleich welcher – Ideologie, die sich als die „bessere“ ausgibt, anschließen.

    „Sage mir, mit wem du gehst – und ich sage dir, wer du bist…“

  • Constantia

    Mitglied
    6. März 2022 um 12:02

    Irgendwer hatte in den letzten Tagen auf die Doku „Putin – die Rückkehr des russischen Bären“ (arte) hingewiesen. Ich habe ihn mir angesehen und wurde schon bei den ersten Sätzen nachdenklich. Dort bezeichnet man den ehemaligen Ex-KGB-Offizier als ein international unbeschriebenes Blatt, der durch eine strategische Entscheidung der Mächtigen im Kreml an die Macht kam. Da drängt sich zum einen der Vergleich mit einer Person der deutschen Geschichte auf. Zum anderen bedeutet dies, Putin ist die Person, die man sich ausgesucht hat, um bestimmte Interessen realisieren zu können. Er kennt das Spiel der Geheimdienste wahrscheinlich bis zur Perfektion. Er beherrscht es, Pokerface und los geht es.

    Im Verlauf des Filmes ist ersichtlich, Russland hat sich schon längst seine Partner ausgesucht. Russland – Afrika z. B. Auch taucht in diesem Film und auch in dem auf tageschau24 gezeigten Film „Russlands Schattenarmee“ der Begriff „Gruppe Wagner“ auf, auch die Reaktion Putins auf Fragen dazu.

    Mal angenommen, Putin ist nicht mehr die Person im Vordergrund. Das ist meiner Meinung nach nicht das Ende dieser Politik. Russland hat sich schon längst andere Partner gesucht als Europa.

    Mir geht es wie SFath, mich packt das Grauen.

    Constantia

  • Cocco

    Mitglied
    6. März 2022 um 11:54

    …solche machtgeilen Typen können einfach nicht in Frieden leben…. 🤮

  • SFath

    Mitglied
    6. März 2022 um 11:26

    @Mondin, hier mehr zum „Austesten“:

    https://www.tagesschau.de/ausland/asien/russland-syrien-151.html

    Dabei packt mich das Grauen in Bezug auf die Zukunft.

  • happyday

    Mitglied
    6. März 2022 um 10:40

    @Mondin

    Hänge mich mal an deinen Beitrag, liebe Mondin…- Heute früh sah ich in der Sendung Sternstunden der Philospie einen interessanten Beitrag in 3Sat, im Gespräch mit dem französischen Philosophen, Michel Eltchaninoff, der sich schon lange mit Russland und Putins „Denkweise“ beschäftigt. „

    „Wer ist der Mann, der die Welt in Schrecken versetzt? Wie denkt Putin? Ein Gespräch mit Michel Eltchaninoff, Philosoph und Autor des Buches „In Putins Kopf“.

    Zum Neujahrsempfang 2014 schenkte Wladimir Putin seinen wichtigsten Beamten drei philosophische Werke zur Pflichtlektüre. Zudem zitiert der ehemalige KGB-Spion in seinen politischen Reden gerne russische Intellektuelle, konservative Vordenker und anti-westliche Philosophen. Manche dieser Visionäre träumen von einem russischen Großreich, andere gar von einem eurasischen Imperium. Wer sind diese Vordenker von Wladimir Putin?

    Im Gespräch mit Yves Bossart erklärt Michel Eltchaninoff, Chefredaktor des französischen „Philosophie Magazine“, aus welchen Werken Putin Ideen für seine Geopolitik schöpft, wohin ihn diese führen und welche aktuellen Gefahren sie bergen.“

    Wer sich informieren möchte, hier der link…

    https://www.3sat.de/gesellschaft/sternstunde-philosophie/putins-welt-102.html

  • Mondin

    Mitglied
    6. März 2022 um 10:18

    Prinzessin1 ja, wir bekommen immer noch eine Rente.
    1970 betrug sie noch 70% des letzten Einkommens und die meisten Menschen konnten davon leben. Als Blüm sich äußerte war die Höhe bei 55% und niemand wusste, wie sie weiter finanziert werden sollte. Nun beträgt sie 47,7%, durch Minijobs wird die Rente immer weniger bezahlbar, wir müssen viel länger dafür arbeiten, was viele, die hart körperlich arbeiten, aus gesundheitlichen Gründen nicht können und immer weniger Menschen können von einer vollen Rente leben. Altersvorsorge war früher eine staatliche Aufgabe. Wer heute nicht privat vorsorgt, ist auf Almosen angewiesen.
    Ich betrachte eine Rente nicht als sicher, wenn sie an allen Ecken und Enden bröckelt.

    Und dass Blüm lügt, habe ich nicht gesagt.

    Mondin

  • Mondin

    Mitglied
    6. März 2022 um 9:51

    @GSaremba61 Die Frage nach dem WIE wird sich nicht beantworten lassen.
    Ich Nachhinein wird man immer sagen können „Ach hätten wir doch…“ ohne zu wissen, was passiert wäre, wenn wir … hätten. Ich glaube aber, in Putins Fall ist Reden schon lange keine Option mehr. Für mich wird immer deutlicher, dass Tschetschenien, die Krim, Vernichtung seiner Gegner seine Sprache ist. Für mich sieht es aus, dass all das nur ein Austesten war, wie weit er gehen kann. Ich fürchte, er wird nicht aufhören „Auszutesten“ bis er die Antwort bekommt, die er versteht.
    Ich hoffe inständig, er wird gestoppt, bevor er halb Europa in Schutt und Asche legt, wie der letzte kleine Mann mit Größenwahn – oder der vor ca. 200 Jahren. Und dass diese Beiden ausgerechnet an Russland gescheitert sind, stimmt mich düster.

    Mondin

  • Cocco

    Mitglied
    5. März 2022 um 12:53

    Oder hatte schlichtweg Angst vor den erkennbaren Folgen, sollte er sich “entfernen”.

    Und deshalb ist es richtig sie zu verurteilen?
    Gab es diese Angst nicht schon mal in einem anderen Land……
    muss ich mal nachdenken…..
    fällt mir bestimmt wieder ein…… @GSaremba61 – 12:42

    Wie DAS damals geendet hat, steckt heute noch manchen in den Knochen
    und legitimiert, Ähnlichkeiten früh genug wiederzuerkennen…

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