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Der Kinderarmmut hängt von den Eltern ab. Wenn die Eltern asoziale Arbeitsscheue sind, wofür sie nichts können, weil es ihnen die Gene vorgeben, dann ist auch Kinderarmmut zwangsläufig gegeben und man kann nichts machen. So habe ich Webra verstanden. Kinderarmmut ist über Gene in der Welt, da hilft alles nichts.
Ich habe die Erfahrung nicht gemacht, dass das Gejammere der Asozialen authentisch ist, sie klagen über Armmut, um Hilfe zu bekommen und die Transferleistungen zu begründen. Es ist herzerweichend, was Arbeitsscheuen über ihr Schicksal und die schlimme Kindheit jammern können. Das wäre ja alles noch irgendwie handelbar, aber die Kinder dieser Menschen leiden unverschuldet enorm und geraten sozial gesehen auch auf die schiefe Bahn. Ein Teufelskreis der Armut, des Leids, der negativen Gefühle und der Bösartigkeit.
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Ich würde mich einfach nur aufregen, ist gut für die Gesundheit. Außerdem muss ALLES korrekt sein, wie sind in Deutschland.

LG Hubert
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Beitrag von 10:00
Du hast schon Recht, liebe Seestern! Aber in einem Diskussionsforum ohne Moderation passieren immer wieder solche Abweichungen vom Thema. Ricarda01
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Hallo realo,
die genetische Grundstruktur unseres Körpers ist unveränderlich. Nimm 2 ausgewachsene Menschen.
Der eine ist 1,80 groß und stark muskulös. Der andere ist 1,50 groß und von schmächtiger Statur. Durch den täglichen Besuch einer Muckibude kann er seinen schmächtigen Körper in einen muskulösen verwandeln. Er wird dadurch aber um keinen Zentimeter größer.
Das Gleiche gilt aber auch für die Psyche. Man kann durch mentales Training und Therapien
Verhaltensweisen ändern, aber die Grundstruktur seiner Psyche bleibt unverändert.
Man kann aus einem Trump durch therapeutische Maßnahmen keinen Albert Schweitzer machen.
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Hallo, seestern47
den Beitrag von Ralf46, 12. Nov. 18:42, aus dem ich in meinem Beitrag einen Teil übernommen habe, finde ich leider nicht mehr.
Soweit ich mich erinnern kann, hat Ralf46 die Eltern der Armutskinder für deren Lebenssituation verantwortlich gemacht. Sie sind nach seiner Meinung das, was man im Volksmund als Asozial bezeichnet. Leben von der staatlichen Unterstützung, also auch vom Kindergeld, obwohl sie körperlich gesund sind und arbeiten könnten. Bei vertraulichen Gesprächen haben sie mir aber erklärt, dass sie psychisch zu einem sogenannten normalen Leben nicht fähig sind.
Ich habe in den 1950er Jahren in einer Siedlung in einem Vorort von Dortmund gewohnt. Etwas weiter gab es ein Barackenlager. Da lebten diese Asozialen. Das waren für die Bewohner unserer Siedlung alles Arbeitsscheue und Säufer. Die Eltern in meiner Wohnsiedlung haben ihren Kindern verboten, mit den Kindern der Asozialen zu spielen.
Von meinen Nachbarn wurde ich schief angesehen, weil ich mit diesen Menschen Kontakt aufgenommen habe. Ich hatte ihr Vertrauen gewonnen. Sie haben sich mir gegenüber
geöffnet und oft mit Tränen in den Augen erklärt, warum sie nicht fähig sind, ein normales Leben zu führen.
Durch diese Erfahrung sind für mich Pauschalverurteilungen jeder Art ein rotes Tuch.
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Spannend, was Ihr da alles zusammentragt – über Gene, Imagination und Lebensphilosophie, @realo, @Webra, @Ralf46.
Nur finde ich, hat das mit Kinderarmut dann doch nicht mehr viel zu tun 😉
Aber klärt mich auf!
Ob man sich nun reich denkt oder die Gene umlenkt: ein warmes Mittagessen, faire Chancen und gute Bildung ersetzt das alles nicht.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 4 Wochen um
seestern47 geändert.
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Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 4 Wochen um
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@Webra, man kann auch genetisch bedingte Verhaltensweisen ändern, das ist mühsam, anstrengend und langwierig, aber es geht. Mit der richtigen Konsequenz lässt sich die Programmierung der Gene über die Vorfahren, aktuell beeinflussen. Man ist also nicht einfach nur ausgeliefert und das war es, die Umwelt hat sich daran zu gewöhnen, sondern auch die vererbten Dinge sind wandelbar. Auf der anderen Seite, wir leiden allein am Dasein, hat Buddha erkannt und er meinte wohl die Vergänglichkeit. Das Leben vergeht, das ist ein Leid, jedoch es spielt bei jedem Lebewesen eine Rolle. Die eigene Lebensphilosophie kann helfen, mit der Zeit die Gene zu verändern. Gerade wir im Alter sollten das erfahren haben, um nicht für die Fehler der Ahnen herhalten zu müssen.
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„Wünsche imaginär erfüllen“ bedeutet, dass man sich vorstellt, wie Wünsche oder Sehnsüchte in der Fantasie oder Vorstellung erfüllt werden, ohne dass sie tatsächlich in der realen Welt realisiert werden. Es geht darum, in Gedanken oder Tagträumen die Erfüllung von Wünschen zu erleben, was ein emotionales oder mentales Bedürfnis befriedigen kann, ohne dass eine tatsächliche Handlung erforderlich ist. Ralf 46, 12.Nov. 18:42
Hallo Ralf 46,
Bei diesem Text gehst du, nach meinem Verständnis, davon aus, dass solch ein Verhalten gewollt ist, eine willentliche Entscheidung. Aus Gesprächen mit Betroffenen habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass sie nicht anders können. Es handelt sich somit um eine genetisch geprägte Verhaltensweise. Viele gaben zu, dass dieses Verhalten trotz aller Änderungsversuche, sich immer wieder durchsetzt. Sie litten darunter.
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@Ralf46: Das ist eine passende Beschreibung. Imagination ist ein wunderbares Geschenk der Natur. Kunst, Wissenschaft und fast alles Tun der Menschen nutzen Imagination, innere Bilder, Vorstellungen. Bekanntlich wirkt sie auch bei gesundheitlichen/psychischen Problemen, z. B. durch das autogene Training. Natürlich kann Imagination keine Armut bekämpfen oder verhindern.
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