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Die Probleme der Menschen sind auch weniger die Brennstäbe, aber das ganze Thema atomare Energie wird in Deutschland hochgekocht und mit Skandal versehen, eine wunderbare Ablenkung von den wirklichen zwischenmenschlichen Konflikten. Wenn ein aktuelles Thema nicht philosophisch zu betrachten geht, dann entgleitet es der menschlichen Fähigkeit völlig. Dann kann der Mensch nur noch zugucken, was passiert. Ich kann beruhigen, es sind verschiedene Lebensentwürfe möglich im Dasein, aber sterben kann man nur einmal.
Auch das Gegenteil, der Abbau von Uran über die Firma Wismut war ein Skandal und viele Bergarbeiter sind an der atomaren Strahlung erkrankt. An Skandalen mangelt es nicht, wenn es um Atomkraft geht, entdeckt wurde die Kernspaltung von Albert Einstein.
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@realo, ich habe lange nicht so einen …. Beitrag wie diesen von dir (22:27) gelesen!
…Heute sind die letzten drei Werke abgeschaltet und nichts der aktuellen Probleme in der Gesellschaft sind dadurch gelöst.
Stimmt! Eines davon ist z.B. die Endlagerung radioaktiver Abfälle samt denen durch den Rückbau aus den AKW´s. Warum will die eigentlich niemand haben? Ist doch pure Energie für unendlich lange Zeit. So nicht mehr nutzbar? Also am besten irgendwo zwischendrin verbuddeln? Hat im Salzstock Asse auch nicht geklappt. https://www.bge.de/de/asse/themenschwerpunkte/themenschwerpunkt-rueckholung/die-zwischenlagerung/
Die Wiederaufbereitung abgebrannter Brennstäbe scheint auch nicht so die richtige Art der „Entsorgung“ zu sein, denn das ist kein Recycling. https://www.planet-wissen.de/technik/energie/atomenergie/pwiewiederaufbereitungsanlagen100.html
Das Thema ist weitaus komplexer, als es lediglich „philosophisch“ zu betrachten und noch weniger dazu geeignet, es für politische Ranküne zu benutzen.
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Wer auch immer der Erste war, der in Deutschland den Atomausstieg anregte, es waren die Grünen, durch Regierungswechsel änderten sich die Belange. Fakt ist, dass eine Angst dahinter steckt, die man nur als krankhaft bezeichnen kann. Sicher gab es Unfall und Tote, aber wenn es danach ginge, müsste man alle Autos untersagen, denn durch sie entstehen die meisten Unfälle und Tote. Der Ausstieg soll eine politische Macht stärken, erst durch die Grünen und dann durch die CDU. Deutschland bekommt eine Sonderstellung auf der Welt, während um Deutschland drumherum in Europa neue Atomkraftwerke gebaut werden. Ausstieg ist für die regierende Partei ein Machtinstrument, global gesehen. Wie erbittert waren die Kämpfe viele Jahre lang zwischen Atomkraftgegnern und dem Staat. Auch ein reines Politikum des Kräftemessens um Macht. Heute sind die letzten drei Werke abgeschaltet und nichts der aktuellen Probleme in der Gesellschaft sind dadurch gelöst, im Gegenteil, die finanziellen Anteile des Einzelnen nehmen zu. Windräder, ist doch lächerlich, der Strom, den Deutschland braucht, wird als Atomstrom von den Nachbarn billig gekauft und mit dem Titel Energiewende teuer an den Einzelnen verkauft. Es ist eine Heuchelei, wie es in der Politik üblich ist. Deshalb betrachte ich diese Prozesse als Philosoph und nicht als Politikwissenschaftler, der meistens einer bestimmten Partei angehört.
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realo und Gordana
Der Bundestag hat 2002 den Atomausstieg beschlossen!
Nach Fukushima hat Frau Merkel 2011 die Laufzeitverlängerung, die sie 2010 mit der schwarz-gelben
Koaliton beschlossen hat, rückgängig gemacht und den Atomausstieg für 2022 festgelegt.
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forscher
Hast du nicht mitbekommen, dass die schrittweise Reduzierung von Kohlkraftwerken schon
begonnen hat, und die Regierung die letzten bis 2030 stilllegen will ?
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Um Politik zu verstehen, die Strukturen, Prozesse und Inhalte zur Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens, sollte man nicht Kernphysik studieren, sondern Philosophie. Da geht es um Zusammenhänge menschlichen Verhaltens in der Gemeinschaft. Es sind nicht Kernphysiker, die Strompreise kreieren, sondern die gewählten Vertrauensleute in der Regierung. Jedoch, wenn selbst diese klaren Unterschiede verwässert werden in der Darstellung ist der Irrsinn nicht verwunderlich. Leben wir damit ganz gelassen. Ich habe nicht vor, den Menschen mit seinen Ambivalenzen zu ändern, ich beobachte und amüsiere mich.
Der Deutsche Bundestag beschließt am 30. Juni 2011 mit großer Mehrheit bis 2022 den Ausstieg aus der Atomenergie.
Wer war da in Deutschland an der Regierung? Kleine Quizfrage.
Nach Fukushima: Merkel läutet Atomausstieg ein – 14.3.2011
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Jetzt haben einige das, was sie wollten,Co2-frei… ist abgeschaltet… und die Braunkohle.- u.a. Fossile Kraftwerke ersetzen im Kampf gegen den Klimawandel !
Und der ab jetzt, sog. (weiße Fleck) ist weiterhin eingekesselt von A-Meilern.
Von meinem Wohnsitz bis zum franz. Atomkraftwerk CATTENNOM sind,s gerade mal 30km.
Und von den Strompreisen meiner Nachbarn, können wir nicht mal träumen !
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Ach @Wattfrau, wir, die wir Informationen nur aus „gleichgeschalteten“ Medien beziehen, sind eben Dummis. Und in der Politik sitzen nur Praktikanten. Von was eigentlich? Im Gegensatz zu den hier Schreibenden, die offenbar alle Kernphysik nicht nur studiert, sondern auch damit gearbeitet haben. rooikat hingegen hat Informationen von wirklich Wissenden – behält diese aber für sich. Einen davon habe ich gefunden: Rainer Klute. https://www./autor/klute_r
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realo
Nachhilfe: Die rot-grüne Bundesregierung hat 2001 den Atomausstieg beschlossen , nicht CDU/CSU.
Nur 6 % des erzeugten Stroms haben die letzten 3 AKW geliefert. Die erneuerbaren
Energien haben die 6 % schon lange ersetzt. Ab 1.3.2023 hat die Bundesregierung
eine Strompreisbremse eingeführt, auch rückwirkend ab Januar u. Februar .
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