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  • Absturz

    Von Modesty am 18. September 2022 um 19:01

    Ich weiß ja nicht, wie’s in anderen Regionen Deutschlands zugeht, aber hierzulande pendeln sich die von jetzt auf gleich abgestürzten Temperaturen bei 16° um die Mittagszeit ein. Für mein septemberliches Wohlbefinden ist das entschieden zu wenig. Vor allem nach den dauerhaften Höchstsommerwerten der letzten Wochen….

    Bevor ich jetzt aus dem Haus gehe, schaue ich mind. 3 – 4 x vorher nach, ob die Außentemperaturanzeige tatsächlich mit der Vorhersage übereinstimmt oder nicht vielleicht doch mit dem, was ich sehe (grüne Vegetation, schönster Sonnenschein – also alles wie vor 2 Wochen noch, mitten im Sommer) und aufgrund dessen erwarte.

    Aber selbst heute, wo es trübe ist, zeitweise nieselt und ich erstmals in diesem Jahr Lust auf heiße Schokolade hatte, kann ich nicht wirklich glauben, dass es draußen saukalt ist und die 35°-Zeit, die ich eben noch zurück in die Hölle gewünscht habe, vorbei sein und der Winter vor der Tür stehen soll, mitsamt Lebkuchen, Glühwein und allem, was glitzert, gefriert und verdammt weh tut, wenn man ausrutscht und mit dem Allerwertesten draufknallt!

    Ich bin innerlich noch nicht bereit für braune Blätter, abgefallene Kastanien und Bucheckern, Iltisse auf der Suche nach Winterquartieren und Termine für den Reifenwechsel…..

    Außerdem muss dann jemand die Sommerklamotten in den Keller und von dort die Herbst- und Wintersachen nach oben schleppen….

    M.

    Modesty antwortete vor 3 Jahre, 6 Monaten 3 Mitglieder · 3 Antworten
  • 3 Antworten
  • Modesty

    Mitglied
    19. September 2022 um 14:53

    @Sangoma

    Ich weiß genau, was Du meinst: Abgesehen von den Winzern, die ihre Trauben verweinen oder vermosten, sind’s die hiesigen Obst- und Gemüse-Bauern, die ihre ‚Haus-Trauben‘ jetzt auf den Wochenmärkten anbieten. Meistens handelt es sich dabei um uralte Sorten, kleiner und süßer als die Massenware in den Supermärkten und von unglaublicher Geschmacksintensität – allerdings mit Kernen drin, meistens!

    Und deshalb tut man gut daran, die Leute im Auge zu behalten, die ihre Beute sofort auf dem Markt testen und sich eine nach der anderen in den Mund stecken. Denn unweigerlich kommt der Moment, wo sie die Kernesammlung loswerden möchten und sich nach einem geeigneten Zielpunkt für ihren Spuck umsehen. Dann sollte man nicht im Wege stehen. Alle anderen ‚Träubles‘-Genießer spucken ebenso einfach wie gedankenlos neben oder vor sich hin und sind meist zutiefst verwundert, wenn es Schuhe, Beine und Sonstiges von anderen Marktbesuchern trifft, die sich dann mächtig aufregen….

    Und dann gibt’s noch die Weintrauben-Lauben der Gaststätten mit Außenbetrieb, draußen, auf dem Land. Wenn deren Wirte nicht aufpassen, naschen ihnen die Gäste die reife Deko innerhalb kürzester Zeit von den Ranken…. Ich kenne ihre Standorte deshalb so genau, weil neben etlichen dieser Lauben jene Fliederbäume wachsen, denen ich jedes Jahr in der Nacht vorm Muttertag einen kurzen Besuch abstatte.Wink

    M.

  • Sangoma

    Mitglied
    19. September 2022 um 10:18

    Hi Modesty, bei uns startet der Wein grade seine neue Saison und wir freuen uns schon auf die Ernte. Bei den Kumquats geht es schon.

    Schöne Woche Hubert

  • cecily

    Mitglied
    18. September 2022 um 19:24

    Gemach, gemach, liebe @modesty, selbst wenn in den Geschäften schon die Lebkuchensaison ausposaunt wird….da kommt erst noch der „güldene“ Oktober mit (hoffentlich) feinen wohlfühltemperaturen. Den November kriege ich i.d.R. trotz der traurigen Feiertage auch noch halbwegs überstanden. Richtig auf die Ketten geht die Jahreszeit mir dann erst im Januar/Februar. Und bis dahin ist noch hin…

    Im Vertrauen darauf, dass mir dann jemand ein „gemacht, gemach“ versetzt…😜

    Cecily

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