Startseite Foren Religion & Glauben 23. Juni 2019: Dortmunder Kirchentage beendet

  • 23. Juni 2019: Dortmunder Kirchentage beendet

     klunki antwortete vor 1 Jahr, 8 Monate 7 Teilnehmer · 18 Beiträge
  • Twdore

    Teilnehmer
    24. Juni 2019 um 14:45

    Präses Diener lobt Kirchentag und tadelt konservative Kritiker

    Der Präses der pietistischen Dachorganisation Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband, Michael Diener, ist auch Mitglied des Rates der EKD

    Der Präses der pietistischen Dachorganisation Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband, Michael Diener (Kassel), hat den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund gelobt und zugleich konservativ-frommen Kritikern vorgeworfen, das Treffen zu verleumden. In der „Kirchentagszeitung“ (Ausgabe 22. Juni) schrieb der dem Rat der EKD angehörende Theologe, er erlebe auf dem Kirchentag „viel geistliche Gemeinschaft, tiefgehende Bibelarbeiten, spannende Diskussionen zu ethischen, gesellschaftlichen, politischen Themen. Glaubensermutigung und Weltverantwortung“. An jeder Ecke der Stadt musizierten Bläserensembles und Chöre. Es sei „so ergreifend und bewegend, in Dortmund unterwegs zu sein“.

    Nicht alles gefalle ihm, „aber hey, ich bin nicht der Nabel der christlichen Welt“. Und dann lese er „in einer bestimmten konservativ-frommen Blase von Mitchristen, die selbst gar nicht da sind, aber von einigen semiprominenten ‚Stimmführern‘ so ‚eingestimmt‘ wurden, nur Abfälliges, Warnungen, Verleumdungen und Gerichtswarnungen über diesen Kirchentag“. Anstatt sich über dieses größte evangelische Fest des Glaubens in Deutschland zu freuen, für die Verantwortlichen und Teilnehmenden zu beten und „gerne auch manches nicht gut zu finden oder differenziert zu kritisieren, treten wir uns als ‚Glieder am Leib Christi‘ gegenseitig in den Hintern, machen uns das Leben schwer, diffamieren und pauschalisieren“.

    Diener fordert „Ent-rüstet euch!“ – Brücken bauen

    Er fragt: „Und das im Namen des Evangeliums? Mit Gottes Segen? Echt jetzt?!“ Diener fordert: „Ent-rüstet euch, seht die anderen, nehmt sie so wahr, wie selbst wahrgenommen werden wollt, baut Brücken!“ Nichts könne man in Deutschland „weniger brauchen als diesen Trashtalk unter Christenmenschen“. Denjenigen, die sich wunderten, warum das Evangelium in diesem Land vermeintlich so schwach sei, und meinten, es liege an der Verkündigung der anderen, sage er: „Es liegt an diesem grässlichen, oberflächlichen, einseitigen Urteilsgeist und mangelnder Liebe.“ Zum Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband gehören 90 Verbände und Werke. Sie beschäftigen rund 1.100 hauptamtliche Prediger und Gemeinschaftspastoren sowie bis zu 3.000 Mitarbeiter in diakonischen Einrichtungen.

    https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/praeses-diener-lobt-kirchentag-und-tadelt-konservative-kritiker-109626.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=idea+%7C+Der+Tag+-+Pr%C3%A4ses+Diener+lobt+Kirchentag+und+tadelt+konservative+Kritiker+-+Holthaus%3A+Kirche+muss+Evangelium+st%C3%A4rker+in+den+Mittelpunkt+stellen+-+Mukwege+zu+sexueller+Kriegsgewalt%3A+T%C3%A4ter+bestrafen

    Twdore

  • Marianne41

    Teilnehmer
    24. Juni 2019 um 21:25

    Danke Joschele für Deinen Beitrag. Ich stimme Dir voll zu.

    Gruß von Marianne

  • Unbekannt

    Unbekannt
    24. Juni 2019 um 22:21

    Mich ekelt das an,wie die Pfaffen z.Z. wieder um ihre Vereinsmitglieder betteln.
    Jetzt wo ihnen scharenweise die Mitglieder ihre Vereinsmitgliedschaft kündigen,versuchen sie die jungen Leute auf solchen Veranstaltungen zu ködern.

    Hoffentlich fallen nicht zu viele auf diesen Hokuspokus herein.

    Klaus

  • Twdore

    Teilnehmer
    25. Juni 2019 um 12:55

    Joschele,
    ……Die Kirche hat ihre eigentliche Aufgabe schon lange aus dem Blick verloren und biedert sich dem Zeitgeist an.

    So sehe und empfinde auch ich diese Situation mit ganz großen Bedenken.
    In meiner VK steht nicht umsonst
    Ich erlebe Deutschland als eine spröde
    geistliche Landschaft,
    in der sich viele Menschen für Christen halten,
    die es offensichtlich nicht sind!

    ….Ich bin übrigens ganz sicher, dass Jesus an diesem Kirchentag nicht teilgenommen hätte!
    Wenn doch……wir (einige, viele?) hätten Jesus nicht erkannt bzw. nicht wahrgenommen!!

    —————————————-

    Trotzdem: noch einige Stimmen zum Kirchentag.

    Von Lobeshymnen bis zu harscher Kritik – Meinungen zum Kirchentag

    Viel Zustimmung, teilweise aber auch heftige Kritik hat der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund bei führenden Vertretern von Kirchen, Freikirchen und evangelikaler Bewegung ausgelöst. Zu dem Protestantentreffen vom 19. bis 23. Juni versammelten sich rund 80.000 Dauerteilnehmer und 41.000 Tagesgäste. Die Präses der gastgebenden Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus (Bielefeld), zog ein positives Fazit.

    Die Losung „Was für ein Vertrauen“ habe den Nerv der Zeit getroffen. Nichts brauche die Welt mehr als Vertrauen, und dies wachse aus dem Glauben. Zugleich verteidigte sie die Entscheidung des Kirchentages, keine AfD-Politiker einzuladen. Dort sei „kein Platz für rechte Parolen, für die Diffamierung von Menschen und für menschenverachtende Hetze“. Der Kirchentag habe zugleich mit dem Thema Migration und Integration „ein starkes Signal für humanitäres Handeln und gegen jedes Weiter-so gesetzt“.

    Weiterlesen unter:
    https://www.idea.de/frei-kirchen/detail/von-lobeshymnen-bis-zu-harscher-kritik-meinungen-zum-kirchentag-109637.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=idea+%7C+Der+Tag+-+Von+Lobeshymnen+bis+zu+harscher+Kritik+%E2%80%93+Meinungen+zum+Kirchentag+-+Resolution%3A+Die+EKD+soll+ein+Rettungsschiff+ins+Mittelmeer+schicken+-+Kreuz+taucht+nach+56+Jahren+in+%E2%80%9EHeimkehrer-Kirche%E2%80%9C+wieder+auf

    Twdore

  • klunki

    Teilnehmer
    25. Juni 2019 um 17:32

    Fragt sich jetzt nur, wer und was ist Perverser?

    Ein Schelm, wer da gar Böses denkt.

  • philosophin

    Teilnehmer
    25. Juni 2019 um 21:32

    @Joschele,
    häng mal meinen Beitrag hier dran, weil es grad zu eurem Diskurs paßt.
    In der faz fand ich einen Artikel, der das alternativlose Christsein im Hessischen beschreibt.
    Unter anderem wird ausgeführt:

    "…Keine Ausgrenzung – das gilt in beide Richtungen. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, aber auch die katholischen Bistümer Limburg, Mainz und Fulda tun gut daran, mit denjenigen aus ihrer Herde im Gespräch zu bleiben, die in den vergangenen Jahren in die AfD eingetreten sind oder offen mit deren Politik sympathisieren. Für einen gläubigen Christen, der an ein Leben nach dem Tod glaubt, ist es zwar vollkommen unverständlich, wie jemand in eine Partei eintreten kann, in der Hass wichtiger ist als Nächstenliebe. Trotzdem kann ein AfD-Parteibuch allein noch kein Grund sein, ein Kirchenmitglied aus der Gemeinschaft auszuschließen. Das Kirchenrecht ließe einen solchen Schritt außerdem auch gar nicht zu.…"

    Sie nennen es -doppelte Grundhaltung-

    https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/kirche-wird-politisch-alternativlos-christ-sein-16252590.html

    Fragen bleiben, aber zumindest reden sie erstmal miteinander, war mein erster Gedanke als ich das las.

    Mir mißfällt, dass in der Beschreibung gleichzeitig die Wertung enthalten ist.
    Das kriege ich nicht zusammen mit der universellen christlichen Nächstenliebe oder so.
    Aber ich bin nicht so sattelfest wie du im Christentum.
    Und eine -doppelte Grundhaltung- krieg ich damit auch nicht so recht zusammen.

    Ich hab eine – wüßte gar nicht, womit ich eine weitere füllen sollte.

    Schönen Abend
    phil

  • Goeppingen

    Teilnehmer
    26. Juni 2019 um 11:11

    Na dann, Joschele – Prost auf deine Genialität!

    Was einem hitzebedingt nicht alles in den Kopf
    steigen kann… Tztztz

  • klunki

    Teilnehmer
    26. Juni 2019 um 12:19

    Ja ja die Hitze.
    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

    Muss die jetzt für jeden Mist herhalten?

  • klunki

    Teilnehmer
    26. Juni 2019 um 15:07

    Dem schliesse ich mich gerne an,Göppingen!

    Nichts geht über eine eingebildete Genialität !!!

    🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

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