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Amrum von Regisseur Fatih Akin
Heute hatte ich wieder die Gelegenheit einen wirklich wunderschönen und sehr sehenswerten Film zu sehen: Amrum von Regisseur Fatih Akin.
Der Film beruht auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs und Drehbuchautors Hark Bohm, der seine letzten Kriegsmonate auf Amrum erlebt hat.
Im Mittelpunkt steht der zwölfjährige Nanning. Er liebt seine Mutter, die fanatisch an Hitler glaubt, und beginnt zugleich zu spüren, dass die Welt, in der er aufgewachsen ist, auf Lügen und Verblendung gebaut wurde. Gerade diese innere Zerrissenheit macht den Film sehr eindringlich.
„Amrum“ erzählt nicht von Schuld mit einfachen Antworten, sondern davon, wie Ideologie in Familien wirkt und wie ein Kind langsam lernt, selbst zu denken. Dass all das auf den eigenen Erinnerungen Hark Bohms beruht und gemeinsam mit Fatih Akin entwickelt wurde, macht den Film, meiner Meinung nach, besonders glaubwürdig.
Mich hat „Amrum“ sehr bewegt. Nicht nur wegen der eindrucksvollen Bilder der Insel (die sind wirklich toll, besonders die Tieraufnahmen), sondern vor allem wegen seiner Ehrlichkeit.
ardmediathek.de
Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges ist der Krieg beängstigend nah und Flüchtlinge kommen auch auf die Nordseeinsel. Der Film 'Amrum' erzählt die Geschichte eines Jungen, der all das miterlebt: der Hamburger Hark Bohm.
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