Startseite Foren Themen des Tages Wenn Ideologen mal wieder durchdrehen TEIL 2…

  • Wenn Ideologen mal wieder durchdrehen TEIL 2…

    Von Genuss am 10. Juni 2026 um 6:43

    Die Grünen: Freiheitskämpfer mit Verbotsschild – außer beim Gras

    Ach, die Grünen – jene Partei, die sich selbst gern als Freiheitspartei feiert, während sie gleichzeitig mit der Vehemenz eines DDR-Apparats jeden Schluck Bier und jeden Tropfen Wein in Deutschland kontrollieren will. Überraschung! Die Grünen wollen den Alkoholkonsum eindämmen. Oder, wie es die „Bild“ so treffend formuliert: „Grüne wollen, dass Deutsche weniger trinken“. Welch revolutionäre Erkenntnis – als hätte es in den letzten Jahrzehnten nicht schon genug Verbote, Regulierungen und Erziehungsversuche gegeben.

    Da wird das „begleitete Trinken“ abgeschafft, bei dem Jugendliche ab 14 Jahren in Begleitung ihrer Eltern Bier oder Wein nippen dürfen. Denn Freiheit bedeutet offenbar, dass Eltern ihren Kindern nicht mehr vertrauen dürfen, wenn es um ein Glas Hopfenblubber geht. Werbung für Alkohol soll eingeschränkt werden, Alterskontrollen verschärft, und am besten wird der Alkohol gleich aus dem Kassenbereich verbannt – damit ja niemand spontan zur Freiheit greift und sich ein Bier gönnt.

    Und jetzt kommt der Clou: Während man den Deutschen das Bierglas aus der Hand nehmen will, hat man schon länger Cannabis freigegeben. Jawohl, Gras ist jetzt frei, aber das Bier? Nein, danke! Das ist die grüne Logik in Reinform: Freiheit für den Joint, Bevormundung für das Bier. Denn Gras ist ja so „natürlich“, so „alternativ“, so „grün“ und reinstes BIO– da darf man ruhig mal die Freiheitsfahne schwenken. Aber wehe, jemand trinkt ein Bier zu viel, dann wird gleich der Staat mit seinem Kontrollapparat aus der Mottenkiste geholt.

    Grünen-Chefin Franziska Brantner hat es neulich selbst gesagt: Die Grünen kommen ursprünglich aus Bewegungen, die staatlicher Belehrung misstraut haben. Trotzdem haben sie einen Apparat gebaut, der für jedes Problem eine Behörde, für jede Sorge ein Gesetz und für jedes Risiko eine Regel hat. Gut gemeint, aber schlecht gemacht. Und genau das ist das Problem: Die Grünen wollen Freiheit, aber nur, wenn sie selbst bestimmen, wie diese Freiheit auszusehen hat.

    Das Ergebnis? Ein paradoxes Bild: Cannabis ist frei, Bier ist verboten. Freiheit ist, wenn der Staat sagt, was du rauchen darfst, aber nicht, was du trinken darfst. Die Grünen als Freiheitspartei? Eher als Verbotspartei mit grünem Anstrich und einem Joint in der Hand.

    Und während der Alkoholkonsum in Deutschland seit Jahren sowieso schon sinkt – ganz ohne grüne Bevormundung –, versuchen die Grünen verzweifelt, ihr Image als liberale Freiheitskämpfer zu polieren. Ricarda Lang kann noch so viele Bierfotos posten, die Welt sieht längst, dass das grüne Freiheitsversprechen vor allem eines ist: ein gut verpackter Kontrollwahn.

    Prost – oder besser: Joint an, Bier aus!

    realo antwortete vor 23 Stunden, 42 Minuten 8 Mitglieder · 11 Antworten
  • 11 Antworten
  • realo

    Mitglied
    12. Juni 2026 um 15:37

    Natürlich sind Alkohol, Gras, Tabak, Schweinebraten, Zucker, Schokolade, Torte und Schweinshaxe, Grillfleisch und Salat Genussmittel, und zwar dann, wenn man es in der passenden Menge zu sich nimmt. Es ist nicht der Alkohol oder das Gars das Problem, sondern die konsumierte Menge und wenn es gierige Menschen betrifft, die nicht genug kriegen können, dann führt das zum Problem, bei jedem Menschen und bei jedem Umstand. So ist nicht die Alkoholwerbung das Problem, sondern jede Werbung. Eine Gesellschaft, in der vieles über Werbung finanziert wird, schafft gierige Menschen.

  • fruchtzwerg

    Mitglied
    12. Juni 2026 um 9:39

    Glaub ich nicht @Heigi 😅😉

  • seestern47

    Mitglied
    12. Juni 2026 um 8:38

    Dito @Carlinette

    Weder Alkohol noch Cannabis sind harmlose Genussmittel. Vielleicht wäre schon viel gewonnen, wenn man beide Themen etwas nüchterner betrachten würde. 😄😉

  • Emmie09

    Mitglied
    12. Juni 2026 um 8:32

    23:29 danke @Carlinette für Deine deutlichen Worte.

  • Carlinette

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 23:29

    @Genuss, hast du noch nicht genug von diesem Gequatsche? Bist du danach womöglich süchtig geworden? 🙃

    Natürlich ist Cannabis nicht einfach so erlaubt, was soll diese Behauptung? In strikten Grenzen ist der Besitz und Konsum straffrei, wobei die Umsetzung des Gesetzes schon einige Fragen aufwirft, z.B. die, ob die Polizisten in der Fußgängerzone und am Hauptbahnhof jetzt eine Präzisionswaage in der Tasche mitführen, um die erlaubten 25 Gramm abzuwiegen.

    Ganz nebenbei sind zu hohe THC-Konzentrationen im Blut durchaus eine mögliche Grundlage, um seinen Führerschein und/oder seinen Job zu verlieren.

    Fazit: Alkohol ist eine gefährliche Droge, Cannabis ist eine gefährliche Droge, Klappe zu, Affe tot.

  • Marius

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 20:48

    Heigi, da kenn ich einen besseren: „Alkohol macht Birne hohl“- gesagt von Junkies. Darauf die Trinker: „Ihr scheißt in die Hose, bevor Puder in der Nose“. Manche Jugendliche sind auf Lachgassprays umgestiegen, kriegt man an jeder Tankstelle, billig, erinnert mich an die ’90-er Jahre, die Schnüffler. Terpentin, Aceton (Nagellackentferner) und alles was high macht… das war bevor Chrystal Meth aufkam… Und nein, es nützt nichts wenn überall die Alkoholsponsoren drauf stehen, es muss so sein.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Tag, 18 Stunden um  Marius geändert.
  • Heigi

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 19:42

    Marius, ich glaube schon, dass die Regierenden wissen, was sie an der Alkohol“industrie“ haben. Ähnlich wie beim Tabak oder Zucker. Man darf ja auch nicht vergessen, dass es z. B. Zeitlimits für Alkoholwerbung im TV gibt, als Jugendschutz sozus. 😁 oder Sportler nicht mit der Bierflasche am Hals gezeigt werden dürfen. 😉 Als Hinweis auf den Flaschen könnte ich mir vorstellen: „Alkohol macht dumm“. Aber ob’s was nützt? 😉

  • Marius

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 17:33

    Heigi, wie soll das weiter gehen, auf alles einen Hinweis pappen? – Vorsicht, hau nicht den Ball, er verträgt nicht den Hall, oder es kommt mir vor wie – Trenn nicht st, es tut ihm weh… absurde Spinnereien… Außerdem was sollte ist nicht IST. Zeig mir eine Fußballmannschaft die nicht von einer Bierfirma gesponsert ist, unsereins von Bitburger. Stell dir vor, auf Bierflaschen würde draufstehen „Bier macht Pickel“, um Jugendliche zu vergraulen, wieviel Steuereinnahmen da dem Staat verloren gingen wegen Milliarden Einnahmen, die er für die Rüstungsindustrie braucht…

  • Heigi

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 15:14

    Auf jede Flasche mit alkoholischem Inhalt gehört eine ähnliche Aufschrift wie auf Zigarettenschachteln. Werbung in Verbindung mit Sport ist ein Unding wie überhaupt jede Werbung für alkoholische Getränke. Folgen von Alkoholismus kosten den Steuerzahler viele Millionen, abgesehen davon, wieviel Elend er dem Einzelnen und den Familien bringt. Staatliche Maßnahmen sind aber schwer durchzusetzen, weil die Alkohol“industrie“ stark ist, mit Arbeitsplätzen argumentieren kann sowie – fast das Wichtigste – mit der kulturellen Anerkennung (bes. Bier und Wein) und Akzeptanz.

  • Marius

    Mitglied
    11. Juni 2026 um 14:24

    Ohje, realo, „Gras ist bewußtseinerweiternd“… , alles Märchen, Gras macht müde, lustig und hungrig, am liebsten auf Schokolade. Bewußtseinserweiternd wären LSD, Psylocibin aus Pilzen, wo danach die Leute meinen sie könnten fliegen, deswegen fliegen sie aus dem Fenster, und zwar nur einmal, für immer. Was anderes war Pervitin, der Stoff der den Blitzkrieg ermöglicht hat. Heute heißt es Chrystal Meth. Und Bier zu verteufeln, finde ich unangebracht. In Maßen bringt es Hunger und Schweinsbraten, für alle.

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