Startseite Foren Menschenkenntnis Frage des Monats: Worin vergleichen Sie sich mit anderen?

  • Frage des Monats: Worin vergleichen Sie sich mit anderen?

    Von Redaktion am 1. Juni 2026 um 8:54

    Vergleiche mit anderen Menschen sind normal. Ob bewusst oder eher nebenbei – oft orientieren wir uns an unserem Umfeld in Bezug auf Aussehen, Besitz oder Können. Uns interessiert, in welchen Situationen Sie sich mit anderen vergleichen und was dabei für Sie persönlich im Vordergrund steht. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

    Viele Grüße aus der Redaktion

    realo antwortete vor 4 Stunden, 50 Minuten 10 Mitglieder · 12 Antworten
  • 12 Antworten
  • realo

    Mitglied
    3. Juni 2026 um 15:14

    Ja, die Beziehung zu den Großeltern ist ein Kapitel für sich. Ich sehe inzwischen nicht nur so aus wie mein Opa, ich bin der Opa. Nur in Gedanken bin ich gegenüber meinem Opa immer noch der Enkel, der Kleine, aber das ist lange her. Inzwischen ist der Opa Tod und nun bin ich der Opa für die Enkel. Mit anderen Worten, wenn ich mich mit dem Opa heute vergleiche, stelle ich als Opa die Parallelen fest und die zwei Generationen Trennung spielen kaum noch eine Rolle. Wenn ich so auf meine Enkel schaue, ist der Unterschied nicht mehr so groß, ich war einmal genau so ein Enkel. Meinen Uropa habe ich nie kennengelernt, habe auch nur wenig Bildmaterial von den Ahnen.

    • Diese Antwort wurde in vor 4 Stunden, 47 Minuten um  realo geändert.
  • Marius

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 16:59

    Wenn ich in der Früh in den Spiegel schaue, gleiche ich immer mehr meinem Uropa. Aber ich hab ihn geliebt, und deswegen wasche ich ihn jeden Tag 😊

  • Kornblume11

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 15:50

    So ähnlich sehe ich das auch!

  • realo

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 14:51

    Vergleichen mit denen, mit denen eine gewisse Ähnlichkeit herrscht, wie mit dem Alter, der Herkunft, der Kultur, der politischen Meinung oder den Hobbys. Vergleich mit der Jugend ist dabei zu weit auseinander, obwohl, es sind alles Menschen und insofern ein Vergleich möglich, sogar mit den eigenen Enkeln. Sie hauen manchmal so etwas Ehrliches raus, da kann man sich vergleichend eine Scheibe abschneiden. Ich halte dieses Naive, Unverfälschte und Frische auch für Wertvoll, bei allen Menschen, da tut ein Vergleich gut.

  • seestern47

    Mitglied
    2. Juni 2026 um 9:30

    Dito! @Fixmann

    Das passiert wahrscheinlich oft einfach automatisch, ohne dass man es bewusst möchte. Entscheidend ist für mich eher, was man daraus macht.

  • Genuss

    Mitglied
    1. Juni 2026 um 17:17

    Ach, liebe Redaktion, vergleichen tun wir uns natürlich – aber nicht mit diesen digitalen Dauerzombies, die glauben, das Leben bestehe aus Likes und Emojis. Wir vergleichen uns mit der Generation, die noch wusste, wie man ohne ständige Ablenkung ein Gespräch führt, wie man echte Briefe schreibt und nicht nur WhatsApp-Nachrichten tippt.

    Wir messen uns daran, wer noch ohne Bedienungsanleitung den Fernseher einschalten kann – und wer nicht jedes Mal die Enkel rufen muss, um den „Zauberkasten“ wieder zum Laufen zu bringen. Wir vergleichen, wer noch den Geruch von frisch gebackenem Brot kennt, wer den ersten eigenen Garten mit Stolz pflegte und wer noch weiß, wie man eine gute Tasse Kaffee kocht – ohne diese neumodischen Kapselmaschinen, die mehr kosten als ein Abendessen.

    Während die Jungen sich mit Followerzahlen und Selfies messen, messen wir uns daran, wer noch echte Geschichten aus der „guten alten Zeit“ erzählen kann – von Zeiten, in denen man noch draußen spielte, statt vor Bildschirmen zu hocken, und in denen man Respekt noch nicht googeln musste.

    Kurz gesagt: Wir vergleichen uns darin, wer trotz aller Widrigkeiten des Lebens noch am meisten Würde, Humor und Lebensweisheit bewahrt hat. Denn Erfahrung schlägt Instagram-Filter – und das schon seit Jahrzehnten. Und das, liebe Redaktion, ist ein Vergleich, den die Jugend erst noch lernen muss. 😉

  • realo

    Mitglied
    1. Juni 2026 um 15:42

    Das Vergleichen bleibt nicht aus, ob bewusst oder unbewusst, das ist im sozialen Miteinander so angelegt. Die Kunst besteht darin sich sowohl mit dem Besseren als auch dem Schlechteren zu vergleichen, um so für sich die Mitte zu finden. Ich muss mich z.B. mit dem braven Bundesbürger vergleichen, um zu wissen, wie das Gegenteil aussieht, welches ich sein möchte.

  • Fixmann

    Mitglied
    1. Juni 2026 um 13:13

    Zunächst fragt man sich:

    Warum sollte man sich mit anderen vergleichen? Schließlich ist jeder auf seine Weise einzigartig.

    Also stelle ich bewusst keine Vergleiche mit anderen an.

    Dennoch kommt es natürlich mehr unbewusst und aus der Situation heraus vor, dass man dann doch Vergleiche anstellt. Wenn man z.B. jemanden wegen seiner Art, seiner Freundlichkeit oder seinen Fähigkeiten bewundert und feststellen muss, dass man in einigen Details nicht mithalten kann, aber gerne ebenso wäre, dann ist auch dies ein situativer unbewusster Vergleich mit jemanden anderen. Natürlich geht das dann auch in die andere Richtung, wenn man in sich hinein lächeln kann und zu sich selber sagen kann, dass man zum Glück anders ist als dass, was einem begegnet ist.

    • Diese Antwort wurde in vor 2 Tagen, 6 Stunden um  Fixmann geändert.
  • Fleur51

    Mitglied
    1. Juni 2026 um 11:34

    Warum sollte ich mich mit anderen vergleichen? Ich bin mit meinem Leben so zufrieden, dass ich höchstens meinen Kaffee mit dem von gestern vergleiche. ☕😉

  • Emmie09

    Mitglied
    1. Juni 2026 um 10:48

    Das direkte Vergleichen habe ich mir abgewöhnt, so stehe ich nicht unter Druck.

    Ich nehme wahr, dass der andere anders ist als ich – von dem einen kann ich noch was lernen und bei dem anderen bemerke ich, was ich schon hinter mir gelassen habe.

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