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Israel - Ablehnung beim Eurovision Song Contest
Von Marius am 13. Mai 2026 um 6:43So kann es passieren, wenn alte, verbohrte Politikerdeppen die Ideale der jungen Künstler versauen… die Jungen werden sich bei der nächsten Gelegenheit dafür „bedanken“.
Zwischenrufe und Pfiffe beim ESC: Israel-Protest überschattet Halbfinale in Wien
Stand:12.05.2026, 22:41 Uhr
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Marius geändert.
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Zwischenrufe und Pfiffe beim Eurovision Song Contest: Israel-Protest überschattet Halbfinale in Wien
Beim ESC-Halbfinal-Auftritt des israelischen Künstlers Noam Bettan kommt es zum Eklat. Die Szenen aus Wien kommen nicht überraschend.
realo antwortete vor 1 Tag, 13 Stunden 6 Mitglieder · 9 Antworten -
Diese Diskussion wurde vor 3 Tagen, 21 Stunden von
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9 Antworten
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Ja, sie ist hübsch, wäre auch mein Typ so brünett, aber der Titel, die Musik überhaupt beim ESC erinnert doch sehr an Schlager, damit werde ich nicht warm, auch nicht im Alter. Bin mit Rockmusik aufgewachsen und das bleibt auch mein Favorit, da hat der ESC nur selten etwas zu bieten. Gestern sah ich eine Sendung über deutsche Musikproduzenten. Einer meinte, er findet jede gut gemachte Musik gut, egal welches Genre. So kann man auch Schlager super verkaufen, das bringt das Geld. Die letzte deutsche ESC Gewinnerin Lena, die auch mir sehr gut gefiel, kämpft heute mit Depressionen. Da fragt sich, was bringt der ganze Erfolg, wenn dann die Schatten das Leben so sehr verdunkeln.
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Ja Fleur, sie ist aber auch hübsch, und guck dich in ihrer Entourage um, das alles ist doch so gewollt – was wollen junge Männer sehen? Richtig, schöne leckere Schinken, and there is no business like show business… das hat schon Las Vegas gelehrt.
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Naja, ich mag auch keine bombastischen Shows, aber so ist es eben, einmal im Jahr. Aber ich mag das Lied, das wir diesmal ins Rennen schicken, und die Stimme der Frau und überhaupt, sowieso.
https://www.youtube.com/watch?v=FpGjPN1E2DE&list=RDFpGjPN1E2DE&start_radio=1
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Ich finde es gut, wenn zwischenmenschliche Verhaltensweisen ineinanderfließen und es keine Trennung zwischen Politik und ‚Heiler Welt‘ gibt, denn alles hat mit allem zu tun. Bin kein Fan vom ESC aber es ist eben eine Unterhaltung von vielen, bin überhaupt kein Freund von bombastischen Großveranstaltungen, mir war das Kammerspiel seit je her sympathischer. Nur hat bei einer kleinen Veranstaltung eine politische Aktion wenig Sinn, sie braucht die breite Öffentlichkeit, am besten mit Fernsehbericht und in allen Social Media. Das klappt auch beim ESC wunderbar, es wird lang und breit berichtet.
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Der ESC ist ja damals gegründet worden, um mehr Zusammenhalt zu demonstrieren und um etwas mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Die Erstausstrahlung war am 24. Mai ’54.
Als Doku Liebhaberin schaue ich mir ab und zu gerne Dokus darüber an. Seit Jahren interessiert mich nur unser Beitrag (außer ‚Baller“, weil ich das so total daneben fand), und schalte dann dafür auf das Erste.
Die Weigerung der Länder, mitzumachen, kann ich irgendwie nachvollziehen, dennoch bin ich der Meinung, dass dies ein Gesangswettbewerb sein soll und die israelischen Interpreten nicht unbedingt die Meinung vertreten wie deren Regierung.
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Es gibt in Zeiten von Internet mit globaler Vernetzung kein zwischenmenschliches Miteinander mehr ohne politische Einflüsse und so ist das Verhalten von Israel ganz aktuell als Aggressor anderen Staaten gegenüber weltweit im Fokus. Weniger der Holocaust und die Gründung des Staates Israel. Das wird bei internationalen Großveranstaltungen deutlich, nicht nur beim ESC, es war bei der Berlinale als Filmfestival so und ist jetzt in Venedig bei der Biennale als Kunstausstellung auch der Fall. Überall fließen politische Statements in die kulturellen Inhalte ein und eine unpolitische Kunst in der Öffentlichkeit gibt es nicht. Ich finde es gut, dass die israelische Regierung mit der USA um Rücken auf diese Art Einhalt bekommt.
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Bei solchen großen Events kommt Politik fast automatisch mit rein, einfach weil so viel Aufmerksamkeit da ist und alle hinschauen. Künstler stehen dadurch schnell im Fokus und werden als Stimmen wahrgenommen.
Gleichzeitig geraten die Künstler damit auch unter Druck, sich zu äußern, obwohl es eigentlich um Musik geht.
Auf der anderen Seite sagen viele, dass Öffentlichkeit eben auch Verantwortung mit sich bringt und Schweigen oft auch als Haltung gilt.
seestern47
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