-
Konservatives Denken - Bollwerk oder Steigbügelhalter
Im Deutschlandfunk Kultur kam heute im Philo-Format ‚Sein und Streit‘:
Von Hegel bis zur „Konservativen Revolution“: Philosoph Michael Kühnlein und Politikwissenschaftler Thomas Biebricher zeichnen die Ideengeschichte des Konservatismus nach – und fragen, ob er gegen Rechtsextremismus schützt.
Aus der Dlf App | Sein und Streit | Konservatives Denken – Bollwerk oder Steigbügelhalter?
Meine Einstellung konnte auch nach dieser Sendung keine Änderung erfahren. Selbstverständlich sind heutzutage Konservative nicht die ewig Gestrigen, sind sie viel mehr recht clever im Erkennen und Ausnutzen der Chancen, die sich aus den heute gegebenen Möglichkeiten zu ihrem Vorteil ergeben. Sie werden einzig für ihr Klientel einen Anker gegen die Wand laufenden politischen Zustände in unserem Land auswerfen wollen – so ist die Partei der Schwarzen garkeine, sondern eine Standes- und Klientel-Vertretung (umso unverständlicher, wie viele der Normalo-Bevölkerung diesen verschleierten Reizen immer noch durch Wahl hinterher hecheln).
Als ‚bis zum letzten Atemzug gegen Faschismus‘ Agierender ist es vollkommen offensichtlch für mich: die Konservativen werden es nicht schaffen, diese klein zu halten, wenn sie der für Faschismus affine Partei zusammen mit ihnen politische Teilnahme gewähren werden – was sich leider immer mehr anbahnt. Denn – auch wenn sich Geschichte nie wiederholt, einzig ähnlich mit den Paradigmen der Zeit abändert – werden sie die jetzt schon deutlich zu erkennenden ebenso starken wie rücksichtslosen Faschismus affinen Kräfte nicht wieder einfangen können, sind diese erst einmal in die Lage versetzt worden, Regierung mit zu gestalten.
share.deutschlandradio.de
„Konservativ“ kommt von Bewahren – aber was soll da bewahrt werden?
Von Hegel bis zur "Konservativen Revolution": Philosoph Kühnlein und Politikwissenschaftler Biebricher zeichnen die Ideengeschichte des Konservatismus nach.
Es wurden leider keine Antworten gefunden.
Sie müssen angemeldet sein, um zu antworten.