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  • Das Patriarchat

    Von Stadtwolf am 26. Februar 2026 um 14:08

    In Deutschland und anderen Ländern wird von vielen Expertinen und Politkerinnen D.immer noch als Patriarchat angesehen,da trotz rechtlicher Gleichstellungen immer noch struktuelle Ungleichheiten bestehen.Das Patriarchat dessen Herrschaft seit jeher auf dem „Recht des Stärkeren“ basiert.Macht Euch die Erde untertan.

    Das ist das Gebot,an das sich die Männer,die die Welt verbrennen halten. Und zwar nicht im Sinne von behüten und bewahren,sondern im Sinne von mit allen Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste.Es hat System-seit Jahrhunderten.

    Ich bin jedoch der Ansicht,dass die Völker der Erde dem erst wirklich etwas entgegensetzen können,wenn sie ihre eigene Rolle in diesem zerstörerischem Spiel erkennen.

    Denn so weh diese Erkenntnis auch tut,es handelt sich bei den meisten Patriarchen um demokratische gewählte Tyrannen.

    SW

    realo antwortete vor 14 Stunden, 3 Minuten 5 Mitglieder · 5 Antworten
  • 5 Antworten
  • realo

    Mitglied
    28. Februar 2026 um 12:10

    Wie historisch die Schriften sein mögen und heute immer noch Verwendung finden, es bewegt sich ausschließlich im westlichen Kulturkreis, in anderen Kulturen sieht es anders aus. Macht ist nicht dem Westen vorbehalten, die gibt es in anderen Kulturen auch, muss es auch denn ohne Macht keine Entwicklung. Ich habe Macht über mich selbst, das ist auch gut so und sehr förderlich. Da brauche ich keine Macht über andere Mensch und fühle mich trotzdem wohl. Macht haben ist also ein sehr förderlicher Prozess und hat nicht zwangsweise etwas mit Ausbeutung und Unterdrückung zu tun.

  • Heigi

    Mitglied
    27. Februar 2026 um 19:55

    Diese Art „eiskalter“ Bücher wie „Der Fürst“ oder auch „Vom Kriege“ von Clausewitz sind mir zuwider. Sie tarnen sich mit Sachlichkeit, dienen in Wirklichkeit aber den Diktatoren (damals absoluten Herrschern, auch nichts anderes) als Rechtfertigung für ihr Tun. Bis heute. Man sollte sie trotzdem gelesen haben.

  • Genuss

    Mitglied
    27. Februar 2026 um 17:37

    Das „Lehrbuch dafür ist Niccolò Machiavellis 1532 erschienene Schrift ‚Il Principe‘ sie ist unter dem Titel ‚Der Fürst‘ Weltliteratur geworden.

    In seiner Radikalität, in seiner scharfen Trennung zwischen rein politischem Handeln und den Entscheidungen des Einzelnen, überstrahlt Machiavellis Werk die politiktheoretischen Schriften aller seiner Zeitgenossen.

    Machiavelli will klären, ‚was das oberste politischen Amt sei, wie viele Arten es davon gibt, wie und wann man es behält, und wie und wann man es verliert‘. Es geht ihm dabei um die Herrschaftsbildung und Herrschaftssicherung, um die Bewahrung des principato. Sämtliche Handlungen des Fürsten werden an ihrem politischen Zweck der Erhaltung der Herrschaft gemessen. Entscheidend für den Erfolg ist nicht der moralische Wert sondern allein die Wirkung des Verhaltens.

    Dieser ausschließlich erfolgsorientierte amoralische Zweckrationalismus war es, der viel seiner Zeitgenossen zutiefst verstörte. Schon vor Jahrhunderten wurde ‚Machiavellismus‘ zu einem Synonym für Verschlagenheit und Hinterlist, für Amoral und Rücksichtslosigkeit in der Politik. Man hat sich angewöhnt, jede skrupellose Machtpolitik als ‚machiavellistisch‘ zu bezeichnen, jene berühmte oder vielmehr berüchtigte ‚Realpolitik ‚, die sich auf Machiavellis ‚Il Principe‘ berufen zu können glaubt.

    Jedes Jahrhundert hat Machiavellis Schrift anders ausgelegt. In jüngster Zeit wurde sie, wie viele andere Klassiker der Staats- und Kriegskunst auch, erfolgreich von der Managementlehre adaptiert. Ob unternehmerische Führungsstrategien oder persönliche Karriereplanung, an Machiavellis und Anti-Machiavellis herrscht auf dem Buchmarkt kein Mangel. Dennoch lohnt sich ein Blick ins Original, denn ‚Der Fürst‘ ist eine realistische, und in seiner Art zeitlose Diagnose der Politik, in der die Interessen des Staates stets Vorrang vor allen ethischen Überlegungen hatten.

  • realo

    Mitglied
    26. Februar 2026 um 14:55

    Hat es schon jemals Machthaber gegeben die dumme blökende Schafe waren, sie sind immer Wölfe ohne Schafspelz. Ein Machthaber zeichnet sich dadurch aus, dass er Macht über andere Menschen ausübt. Wer das nicht kann oder will wird kein Machthaber. Nur in der katholischen Kirche gibt sich der Kirchenfirst lammfromm, geht aber über Leichen wie in der Inquisition oder dem sexuellen Missbrauch. Ist der Machthaber eine Frau, ist da kein großer Unterschied, dann hat sie Macht über andere Menschen. Patriarchat, die Männer drängeln sich nach vorne, während die Frauen noch abwarten und abwägen.

  • SFath

    Mitglied
    26. Februar 2026 um 14:40

    Deine Ansicht teile ich @stadtwolf.

    es handelt sich bei den meisten Patriarchen um demokratische gewählte Tyrannen. Wölfe im Schafspelz, die sich erst an der Macht als solche entpuppen.

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