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Ukraine Rußland Krieg
Von Gartenfan am 24. Februar 2026 um 19:34Der Krieg geht in das 5. Jahr . Fast wie der Große Vaterländische Krieg der UdSSR .
Man möchte fast den Eindruck gewinnen , daß ihn niemand beenden kann und will .
Zu Groß ist der Drang des damit verbundenen Profites .
seestern47 antwortete vor 18 Stunden, 2 Minuten 11 Mitglieder · 25 Antworten -
25 Antworten
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Dein Beitrag zeigt vor allem eines: Du verwechselst persönliche Moralgefühle mit wirtschaftlicher Realität.
Wenn jemand , egal welcher Nationalität, ein deutsches Luxusauto kauft, profitieren nicht „nur der Konzern“. Davon hängen Zulieferer, Logistik, Handel, Werkstätten und tausende Arbeitsplätze ab. Wertschöpfungsketten sind kein Geheimwissen.
Und dass Menschen in Krisenzeiten ihr Vermögen in stabile Sachwerte umschichten, ist ebenfalls nichts Exotisches. Das nennt sich Vermögenssicherung.
Bevor man also große Urteile fällt, hilft ein Grundverständnis ökonomischer Zusammenhänge. Daran mangelt es hier leider deutlich. 😖
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Inwieweit ist das positiv, wenn Luxusautos gekauft werden? Für den Konzern ist es positiv, aber für alle anderen eine Schmach. Ja, seltsam, dass ausgerechnet Ukrainer im Krieg deutsche Luxusautos kaufen. Vielleicht geht es um eine Wertanlage, wenn die Währung zu kippen droht. Ich weiß nicht, Ukrainer kaufen deutsche Autos im Krieg, für mich klingt das nicht positiv, eher makaber. So eine Art Torschlusspanik.
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Es gibt auch positive Nachrichten aus der Ukraine.
Seit der Gründung im Jahre 2008 hat Porsche Österreich im abgelaufenen Geschäftsjahr das beste Ergebnis in der Ukraine erzielt. Rund 6.700 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat und Cupra wurden verkauft. Porsche liegt damit hinter Toyota und Renault auf Platz 3.
Ich finde es schon eigenartig, dass man sich trotz täglicher Drohnenangriffe so teure Autos zulegt.
Sie können doch jeden Augenblick nur noch ein Schrotthaufen sein.
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Webra geändert.
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Danke @SFath und @Heigi für eure Schilderungen. So wie ihr es beschreibt kann ich es mir gut vorstellen und überrascht mich nicht.
Ich habe nur eine Russin in unserem Land kennengelernt und daher sicher nicht maßgeblich, doch meine Erfahrung deckt sich mit der Schilderung von Heigi. Extrem konservativ und obwohl in Deutschland erfolgreich (selbständig) Heimataffin und Putin freundlich.
Danke noch mal für die realistischen Schilderungen.
GeSa
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„Die“ Russen in Deutschland gibt es nicht. Die meisten, über 2 Millionen, sind Russlanddeutsche, die nach dem Untergang der SU freiwillig zu uns kamen. Ich kenne persönlich eine ganze Menge von ihnen, überwiegend fleißige und strebsame Menschen, die das auch von ihren Kindern fordern, dabei konservativ bis zum rechten Spektrum. Manche machen keinen Hehl aus ihrer Putinfreundlichkeit, obwohl sie nach eigener Aussage in ihrer Heimat in Russland oft diskriminiert wurden, genau wie auch jüdische Mitbürger. Deshalb packten sie sofort ihre Sachen, als es ihnen möglich war, natürlich auch aus finanziellen Gründen. Viele meiner Bekannten litten unter Heimweh, ich höre noch die russischen Lieder einer Auswanderergruppe in den 90ern in der Nachbarschaft. Einige alte deutsche Volkslieder waren auch darunter. Alkoholiker unter ihnen gibt es nicht mehr, als unter Alteingesessenen.
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Ach ja, @GSaremba61, zu Zeiten der UDSSR habe ich sie auch bereist – von Leningrad bis Armenien. Mein Eindruck auf dieser bemerkenswerten Reise war ein anderer! Es waren auch Reisegruppen aus der DDR unterwegs. (Man konnte generell nur unter 24/7 Aufsicht als Gruppe dort reisen.) Die jeweiligen Gruppen wurden exakt nach ihrer Herkunft getrennt, Kontakte untersagt. Das ging soweit, dass auch das Restaurant-Angebot bez. Essen ein jeweils anderes war. Darauf wurde ich von einem DDR-Reisenden mit Verwunderung🤔 angesprochen. Schließlich besuchten sie doch den verehrten „großen Bruder“ und hätten das Essen bekommen müssen, das wir bekamen. Muss am Unterschied der Währung gelegen haben.
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27. Februar 2026 um 11:58…...Ich war in Moskau, persönlich, ist schon eine Weile her, da gab es die
UdSSR noch, aber ich habe die Moskauer getroffen, nichts von Elend oder
Hörigkeit.So ist das, wenn man(n) in der Vergangenheit lebt. Was ist denn noch so alles an Dir vorbei gegangen außer Jahre der Entwicklung, der Erfahrung und des Lernens?
Auf den Rest gehe ich erst gar nicht ein, denn ich gehe davon aus genauso weltfremd und vergangenheitsbezogen 😎wie alles von diesem User. Nach eigener Aussage in der P0litik aktiv – kann mir nur Angst und Bange werden.😟
GeSa
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GSaremba61 geändert.
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Die Dokumentationen auf Arte schreien ja zum Himmel, viele, nicht nur diese, dermaßen westlich ideologisch gefärbt, zum Davonlaufen. Ich war in Moskau, persönlich, ist schon eine Weile her, da gab es die UdSSR noch, aber ich habe die Moskauer getroffen, nichts von Elend oder Hörigkeit. Ein sehr kluges, belesenes Volk mit Forschergeist sowie Temperament und einem sehr ausgeprägten nationalen Bewusstsein. Die Russen im Land sind gerne Russen, nicht zu vergleichen mit den Russen, die in Deutschland leben, sie laufen dem Westen hinterher und stolpern dabei meist, greifen zur Flasche und fühlen sich abgehangen und elend. Die Ukrainer in Deutschland aktuell sind noch einmal eine eigene Gruppe, sie sind gut versorgt und fühlen sich wohl.
Russen haben etwas, was wir nicht haben, sie haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen, wir haben ihn angezettelt und wüteten grausam. Dieses Beenden und nicht Anzetteln führt zu besseren seelischen Empfindungen.
Der aktuelle Krieg der Russen gegen die Ukraine war unausweichlich, es wurde alles diplomatisch versucht, mit Europa verhandelt, die europäischen Staaten haben nur gelacht und auf die Großmacht NATO, damals noch mit der USA, verwiesen. So hat die NATO die Ukraine militärisch stark unterstützt, der Krieg, der so nicht gedacht war, flammte auf und wurde zerstörerisch. Inzwischen haben sich die Fronten geändert, aber Selenskyj will nach wie vor Waffen haben und gewinnen. Europa klopft ihm dabei auf die Schulter. Die Russen führen diesen Krieg so lange weiter, bis die Ukraine kapituliert.
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realo geändert.
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@Webra et al. Wem der Blick von aussen auf Russland nicht genügt, insbesondere auch auf die Lebensumstände der Russen in der Vergangenheit bis heute, kann sich die 3-teilige Doku auf arte ansehen. Schwere Kost, ich geb´s zu. Aber hinterher ist man bedeutend schlauer. Und das ganze ideologische Geplapper zeigt sich als Luftnummer.
https://www.arte.tv/de/videos/RC-022930/das-rote-imperium/
arte.tv
Das Rote Imperium - Geschichte | ARTE
Die Geschichte eines Imperiums: Von ihrer Gründung 1922 bis zur Auflösung 1991 prägten revolutionärer Idealismus, aber auch Unterdrückung und Zerfall die Sowjetunion. Die UdSSR entwickelte sich von stalinistischem Terror über die Tauwetter-Periode unter Chruschtschow bis hin zu politischen Prozessen wie Glasnost und … Lesen Sie bitte weiter
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Über das Leben der Menschen in Russland wird gar nichts berichtet in den deutschen Medien, ausschließlich, Putin der böse Mörder. Es wird nur über die Ukraine berichtet, das jedoch lang und breit über das Elend des Krieges. Es hatte einen Grund warum die Russen die Ukraine angegriffen haben und so lange dieser Grund besteht, geht der Krieg weiter und die Russen senden Raketen und Drohnen, davon haben sie nun wirklich genug. Die Sturheit der ukrainischen Regierung ist doch lächerlich, glauben sie wirklich mithilfe der europäischen Waffen gegen Russland gewinnen zu können. Ein Witz. Selenskyj zieht durch die Lande und bettelt in Europa und in Amerika um Waffen, was soll das bringen? Die Ukraine gewinnt den Krieg? Eine Lachnummer. Die Russen führen den Krieg fort, das ist kein Problem, jahraus und jahrein. Leiden darunter tut vor allem die ukrainische Bevölkerung, die ukrainische Regierung weniger.
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