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  • Wenn KI mit KI spricht

    Von seestern47 am 3. Februar 2026 um 16:09

    Ich bin fasziniert: „Menschen dürfen nur noch zuschauen: Moltbook ist ein Netzwerk, in dem sich Millionen Bots miteinander unterhalten. Die Posts und Interaktionen stammen von Bots, die autonom liken, streiten und philosophieren. Sie gründen Religionen, erfinden Sprachen, die Menschen nicht verstehen, und diskutieren, ob sie ein eigenes Bewusstsein besitzen. In Unterforen offenbaren sie ihre Gefühle für Menschen, geben Rechtsberatung für KI-Agenten, erklären sich zu Herrschern über das Moltbook oder schreiben eine Verfassung für die erste KI-Republik.“

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/moltbook-ki-bots-social-media-elon-musk-li.3380017

    seestern47 antwortete vor 1 Monat, 1 Woche 7 Mitglieder · 17 Antworten
  • 17 Antworten
  • seestern47

    Mitglied
    13. Februar 2026 um 10:05

    @Yossarian

    Danke Dir für den spannenden Hinweis! 😊 Das Beispiel mit dem Hubble-Archiv ist wirklich eindrucksvoll:

    „Beeindruckend ist auch, wie schnell die KI zu den Ergebnissen kam: Um rund 100 Millionen Bildausschnitte zu untersuchen, brauchte das Modell laut der Nasa weniger als drei Tage. Die vom Hubble-Teleskop gesammelten Bilder stellen laut space.com die größte Menge an Beobachtungsdaten in der Geschichte der Astronomie dar, die die Menschheit analysieren kann.“

    Solche Anwendungen bzw. Beispiele finde ich greifbarer als viele theoretische Debatten.

    @realo

    Nun ja, dass Du den Zusammenhang wieder einmal nicht erkennst, überrascht hier vermutlich niemanden mehr. Es ging nicht um die „Bedeutung eines Brettspiels“, sondern um das grundsätzliche Prinzip, komplexe Muster in großen Datenmengen zu entschlüsseln. Aber gut, nicht jede Differenzierung setzt sich überall durch.

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  • realo

    Mitglied
    12. Februar 2026 um 13:49

    Halte für das Lösen unserer gegenwärtigen Probleme das Entschlüsseln der Regeln eines 1500 Jahre alten Brettspiels von Seiten der KI für so banal und bedeutungslos wie noch einmal etwas. Wenn das alles ist, wozu das Werkzeug zu verwenden ist, dann könnte man in der Tat einfach verzichten.

  • Yossarian

    Mitglied
    12. Februar 2026 um 10:19

    @seestern47 Da gibt es ähnliche faszinierende Meldungen

    es war schon länger bekannt, dass bei der Analyse von Bildern KI-Systeme den Menschen oft überlegen sind.

    https://t3n.de/news/hubble-teleskop-ki-durchsucht-35-jahre-archiv-und-stoeszt-auf-anomalien-1727897/

  • seestern47

    Mitglied
    12. Februar 2026 um 8:47

    @onbekende

    Solche Meldungen faszinieren mich: „KI knackt Regeln eines 1500 Jahre alten Brettspiels.

    Der Stein ist auffällig flach, mit Linien verziert und diente wahrscheinlich einst als Spielbrett: Doch für welches Spiel genau, blieb lange unklar – bis ein niederländischer Archäologe eine KI antreten ließ.“

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/kuenstliche-intelligenz-knackt-regeln-eines-1500-jahre-alten-brettspiels-a-c4073c7b-cee1-4e2a-8fb3-cebbd99e9ed0

  • realo

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 12:08

    Es gibt viele verschiedene Haltungen, Sichtweisen und Einstellungen auf dem Planeten, wir hier in Deutschland bekommen hauptsächlich die westliche Haltung mit. Die ist bei der Entwicklung von Technologien auch durchaus mit entscheidend. Wer jedoch wie eine neue Technologie einsetzt, liegt in den Händen des Anwenders. Einstein entwickelte die Kernspaltung, die USA baute daraus Bomben, die über Japan abgeworfen wurden. Wer übernimmt auf der Welt die Verantwortung für so eine Tat. Mit KI ist es genauso, eine interessante neue Technologie, aber natürlich kann das Militär diese Technologie zum Erschaffen neuer Waffen einsetzen. Genauso wie sie in großen Bereichen der friedlichen Nutzung enorme Vorteile bringt. Wer entscheidet, was gut und was böse ist? Sicher, es gibt Ethik und Moral, aber auch diese sind je nach Position auslegbar. Ist eine Atombombe in den Händen der USA eine gute Bombe und in den Händen der Russen eine böse Bombe? Ist die KI in meinen Händen eine gute KI und in den Händen des Nachbarn eine Böse? Wer soll diese Unterscheidung treffen? Musk oder Stiftung Warentest?

  • onbekende

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 11:47

    Nachtrag: Mea maxima culpa. ‚Stiftung Warentest‘ nicht vergessen. Kürzlich schrieb ich von denen hier im Thread an anderer Stelle.

  • onbekende

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 11:38

    > … aber die ethischen Antworten darauf brauchen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit, finde ich. @seestern47


    Das wird doch längst weltweit ausgiebig diskutiert; z.B. die Mozilla ‚Gemeinde‘ (Mozilla ist den meisten einzig bekannt als die von BigTech unabhängigen Entwickler von FireFox und ThunderBird), ist jedoch noch viel mehr. Die von ethisch hochwertigen Mitmachern geprägt sind, die das Ihre tun, um das Internet rein, sauber unabhängig, demokratisch zu halten. Also ein Gegenpart zu BigTech Autokraten mit deren Vision, einzig auf Geld und damit auf Macht beruhend, die Welt nach ihrem Gusto zu gestalten. Lassen Sie sich doch die regelmäßigen Veröffentlichungen von denen zusenden – ist allerdings einzig in Englisch.

    Dann noch in Teilen Greenpeace, CCC (Computer Chaos Club, die das Gegenteil von Chaos sind). Die gegen das ungesunde Chaos, welches Internet nun mal anrichtet, wenn es in falsche Hände gerät oder dank Unqualifizierter den größtmöglichen Unsinn verzapft, mit nötigem Nachdruck kämpfen – mit ihren Mitteln.

    Sollten Sie mich fragen wollen, wer erkennbar aus der notwendigen Diskussion darum ‚elegant‘ auffallend still ist: der Gesetzgeber hierzulande (die EU ist da bereits viel weiter). Und mich weiter gefragt, warum wohl: man will sich das Tor zum Staatstrojaner offen halten, am Ende auch hierzulande die Menschen besser in den Griff kriegen. Den Versuch gabs schon mal (ich nenns ‚Chinaisierung der Bevölkerung‘), und es wird nicht der letzte gewesen sein. Schauen Sie sich die daraufhin angekündigte Stellungnahme von ‚Signal‘ an, auch eine Gruppe höchst, höchst integrer Zeitgenossen trotz USA – und kümmern Sie sich, was da für bewundernswerte Paradigmen, Leitsätze angewendet werden. Um dann über den Meta Konzern und damit auch WhatsApp das Kotzen zu kriegen. Immerhin die EU bereitet mal wieder eine umfangreiche Klage gegen die vor. Vor einigen Jahren durften die schon mal 4.1 Milliarden Pönale abdrücken.

    All das jedoch ist überhaupt kein Grund, heutzutage KIen – die richtigen, seriösen natürlich nur, mit Verstand angewandt – zu nutzen, z.B. als erstes zur Internetsuche und nicht dieses absurde, widerliche Google (nur weils die Oma auch schon so machte; warum wohl durfte Goigle bisher die EU mit 22 Milliarden Pönale ‚unterstützen‘; warum wohl wird gegen die zur Zeit eine weitere Klage mit Stoßrichtung Youtube vorbereitet).

    Die Vorteile solcher KI-Nutzung sind ja nun selbst für Internet-Blinde nicht zu übersehen; für ’ne Menge Deutscher offensichtlich doch. Die richtigen Produkte sind jenseits von schlechtem Journalismus zu finden. Kostenfrei zudem.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 1 Woche um  onbekende geändert.
  • Mondin

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 10:37

    Skepsis ist da ganz sicher angesagt. All diese hilfreiche Technik kann in den falschen Händen zu einem Desaster führen. Wie leicht lassen sich auf diesem Wege jetzt schon Hetztkampagnen „wissenschaftlich“ untermauern. Wer KI gut beherrscht, kann die Weltmeinung bestimmen. Wie weit Musk daran schon arbeitet, möchte ich gar nicht erst wissen. Meine natürliche Neugier schaltet sich da einfach ab! Ich habe einigermaßen gute Chancen, es nicht mehr zu erleben. Zum Glück!

    Mondin

  • seestern47

    Mitglied
    11. Februar 2026 um 10:07

    Ein bisschen Skepsis finde ich bei KI schon angebracht. Die Entwicklung geht rasant voran, und niemand weiß wirklich, wohin das langfristig führt.

    Wenn man sieht, dass Firmen wie Helsing an KI-gestützten Waffensystemen arbeiten, wird deutlich, dass es nicht nur um praktische Alltagshelfer geht, sondern auch um militärische Anwendungen.

    Technik entwickelt sich schnell, aber die ethischen Antworten darauf brauchen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit, finde ich.

  • onbekende

    Mitglied
    10. Februar 2026 um 16:34

    Da will ich voll zustimmen.

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