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Ist das der Laschet-Moment für Kai Wegner?
Von seestern47 am 8. Januar 2026 um 10:38„Der Regierende Bürgermeister steht nach dem Anschlag auf die Stromversorgung ohnehin wegen seiner Kommunikation in der Kritik. Nun stellt sich heraus, dass Kai Wegner am ersten Tag der Krise Tennis spielen ging – und das später verschleiert hat.“
Heigi antwortete vor 2 Monaten 4 Mitglieder · 11 Antworten -
11 Antworten
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„…da wo in der DDR der Palast der Republik stand,…“ Da war ich sogar noch drin. Er war potthässlich ;-), man diskutierte damals darüber, ihn vielleicht als Denkmal der einstigen DDR stehen zu lassen. Mir war das im Grund egal, das Schloss finde ich aber schöner.
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Das sind ja Ansichten von Berlin wie ein Hund vom Mäusefangen. Ich lebte von 1969 bis 1990 in Ostberlin und von 1990 bis 1994 im vereinten Berlin. Danach sporadisch, Besuchsweise aber häufig. ‚Schön‘ passt zu Berlin nicht ganz, es ist verrucht und hat eine Subkultur. Der Prenzlauerberg im Osten war mal ein Arbeiterviertel, aber heute ist es eine unbezahlbare Schickimicki-Gegend. Das ‚Schloss‘ im Zentrum von Berlin zu bauen, da wo in der DDR der Palast der Republik stand, hat sich gegen viele Widerstände der Geldadel durchgesetzt und es entstand eine mehr oder weniger Attrappe. Aber Touristen finden das Vorzeigeobjekt Humboldtforum schön. Was vermisse ich die Friedrichshainer Mietskasernen mit abgebröckeltem Putz, so lebendig, hier in der bayrischen Kleinstadt ist der Riss in der Fassade noch gar nicht zu sehen, da bestellt der Hauseigentümer die Malerfirma und alles wird frisch über gemalt. So sieht die ganze Stadt immer wie geleckt aus, das ist in gewissen Bezirken von Berlin anders. Den größten kulturellen Ruf international hat Berlin für die Clubs. Diese Clubszene gibt es so nur in Berlin.
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@Genuss: Deine Antwort lässt mich wirklich zweifeln, ob du nach der Wende Berlin besucht hast. Abgesehen von berühmten Gebäuden, die sehr schön restauriert wurden (z. B. das rekonstruierte Berliner Schloss mit dem relativ neuen Humboldt Forum im Inneren) sind ganze Stadtteile nicht mehr grau in grau wie noch zu DDR-Zeiten, was ich auch gut kenne. Beispiel Prenzlauer Berg im Osten, ehem. Arbeiterviertel, heute ein total angesagter Bezirk für Besserverdienende. Fahr‘ einfach mal hin!
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Vor 80 Jahren lagen alle Groß-und Mittelstädte in Schutt und Asche. Einige haben was draus gemacht andere wiederum nicht.
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…und er hat auch noch verheimlicht wer das Tennismatch verloren hat. Oder hat er sich da auch eingeschlossen? 😂
Berlin war mal ne schöne Stadt…
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Sagen wir mal so, jedes politische Amt ist nicht einfach, wenn einem die Opposition im Nacken sitzt, um einem den Garaus zu machen. Das Amt des Oberbürgermeisters in Berlin ist ein wunderbares Sprungbrett in die höchsten Kreise der Bundespolitik. Einen Bundeskanzler als Oberbürgermeister von Hamburg hatten wir schon mal vor kurzem und ein OB von Berlin war Bundeskanzler, Willy Brandt. Da ist Tennis spielen bei Stromausfall in der Stadt politisch unkorrekt und wird geahndet.
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Wieso „andere Regionen“ @realo? Der Regierende Bürgermeister von Berlin hat die Verantwortung für alle Bezirke. Heulen muss er nicht, aber ein bisschen Anteilnahme sollte er als Regierungschef schon zeigen, Mitmenschlichkeit tut immer gut und geht auch ohne Heuchelei. Aber keine Sorge, Merz nimmt ihn in Schutz, das ist die Hauptsache. 😉
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Bin kein CDU-Wähler, aber hier würde ich sagen, um nach Rücktritt zu rufen, wahrscheinlich die Opposition, ist ein toller Vorwand gefunden worden, Tennis spielen bei Stromausfall. Was macht man als Oberbürgermeister, wenn andere Regionen der Stadt Stromausfall haben? Sich vor die Kamera stellen und heulen, des großen Mitleids wegen? Oder Anteilnahme vor Ort heucheln? Was tut man als Stadtoberhaupt, wenn in der Stadt ein Missgeschick passiert? Alles stehen und liegen lassen, nichts wie hin?
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