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Wie geht es mit Kuba weiter?
Bekanntlich befindet es sich bereits in einer seiner schwersten Krisen seit Jahrzehnten. Es kommt zu regelmässigen Stromausfällen, gravierenden Engpässen bei Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff, was durch verschärfte US-Sanktionen noch verstärkt wurde. Doch hauptsächlich geht es dort um Misswirtschaft, Korruption und strukturelle Probleme. Rund eine Millionen Menschen haben deshalb Kuba seit 2021 verlassen.
Kuba hatte mit Maduro und seiner Regierung einen Verbündeten. Venezuela lieferte vergünstigtes Erdöl, während Kuba im Gegenzug Hunderte Ärzte, Lehrer und Berater nach Venezuela entsandte. „Dieses Öl habe Kuba für seine Wärmekraftwerke und einen weiteren Teil für den Verkauf verwendet. Das gab es im Austausch für Gefälligkeiten, Korruption, Geldwäsche und eine Menge anderer Dinge.“ erklärt der venezolanische Ökonom Manuel Sutherland. Dieses „Öl-gegen-Dienstleistungen-Modell“, das für beide Seiten existenziell wichtig ist, steht nun in Frage, da nach Trumps Seeblockade die Lieferungen von Öl gleich Null sind. Die Unterstützung der mexikanischen Regierung, die mit vergleichsweise kleinen Ölmengen hilft, reicht nicht aus. Kuba steht wohl am Abgrund und hat Trump kaum etwas entgegen zu setzen.US-Außenminister Marco Rubio (selbst Sohn von Exilkubanern) hat nicht zum ersten Mal Kuba als riesiges Problem bezeichnet. Kurz nach dem Angriff auf Venezuela äusserte Rubio öffentlich, Kuba könne das nächste Ziel einer US-Intervention werden.
doch nicht nur Kuba, Trump brachte auch noch Mexiko und Kolumbien ins Gespräch bezüglich „möglicher Interventionen“. Und Grönland hat er ebenfalls im Visier.
Die Frage ist, wenn Trump so weiter macht, ob Putin dann einfach nur zuschaut. Es ist einfach nur schlimm was da abgeht mit diesen beiden Typen.
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