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  • Verliebt in einen Chatbot

    Von seestern47 am 22. Dezember 2025 um 11:21

    Da sitzt man und staunt: Verliebt in einen Chatbot: Lieben wir in Zukunft anders?

    „Social Media verändern nicht nur wo und wie wir lieben – sondern auch, wen. Harald ist 42 und liebt einen Chatbot… Bei aller Liebe: Geht das überhaupt?

    Unser Leben findet vermehrt online statt. Über ChatGPT, Replika & Co. können wir heute dank KI menschenähnliche Gespräche führen – mit Chatbots. Auch die Liebe verlagert sich ins Internet. Viele Menschen lernen sich über Dating Apps kennen und lieben. Manche verlieben sich sogar in computergenerierte, virtuelle Gesprächspartner*innen. .

    Psychologe Dr. Leon Windscheid möchte es für #TerraXplore wissen: Kann man eine KI wirklich lieben? Oder gibt es Liebe nur zwischen „echten“ Menschen? Was ist #Liebe überhaupt?“

    https://www.zdf.de/video/reportagen/xplore-s03-leon-windscheid-liebe-100/verliebt-in-einen-chatbot-102

    realo antwortete vor 1 Monat 3 Mitglieder · 9 Antworten
  • 9 Antworten
  • realo

    Mitglied
    31. Dezember 2025 um 11:32

    So weit ist es noch nicht, zurzeit bin ich die meiste Zeit des Tages allein und da nutze ich die virtuelle Kommunikation, weil es so schön bequem ist und ich gerne meine Gedanken und Gefühle artikuliere. Da ist ein Gegenwind nicht nur förderlich, um die Resilienz zu stärken, sondern auch die Kräfte und die Stabilität, das ist bei einem Chatbot nicht der fall, der schoffiert einen immer.

  • realo

    Mitglied
    28. Dezember 2025 um 13:48

    Hallo Webra,

    mache Dir keine Gedanken über das Forum, das lohnt sich nicht, die virtuelle Welt kommt schon zurecht, auch ohne analogen Unterstützungswillen, bzw. per Chatbot. Ansonsten ist Schrott doch nichts Unbrauchbares, es ist ein wertvoller Rohstoff und Grundlage für etwas Neues. Ich kenne nur die Weisheit des Alters, aber nicht den Schrott des Alters… Wenn ich mal 90 bin, möchte ich alt und weise sein, und so sehr mit analogen Dingen beschäftigt (zwischenmenschlich), dass ich die virtuelle Welt nicht mehr unbedingt brauche.

  • Webra

    Mitglied
    27. Dezember 2025 um 23:12

    Hallo realo,

    Schrott ist etwas, dass man nicht gebrauchen kann. Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass die von mir einkopierte Antwort von Copilot und auch meine eigenen Gedanken für eine weitere, sinnvolle Diskussion nicht zu gebrauchen sind. In jüngeren Jahren wäre mir dies vorher bewusst geworden.👴

  • realo

    Mitglied
    27. Dezember 2025 um 13:41

    Altersschrottgedanken habe ich noch nie gehört, was stelle ich mir darunter vor?

    Alter bedeutet fortgeschrittene Lebenszeit, dem Tod nahe. Schrott sind verbeulte und angerostete Metallteile und Gedanken sind das, was das menschliche Gehirn produziert. Das führt zu seelischer Befriedigung mittels Chatbot? Sozusagen, ich teile dem Roboter mein vergammeltes Innere mit, das ist gut, das kann helfen. Ich habe solche Gedanken auch, ich teile sie dem Netz mit, z.B. hier im Forum. Mache mich dabei zwar nicht beliebt bei den Anderen, aber mir tut es unheimlich gut.

  • seestern47

    Mitglied
    27. Dezember 2025 um 11:30

    Den Begriff „Altersschrottgedanken“ finde ich herrlich @Webra 😃

  • Webra

    Mitglied
    26. Dezember 2025 um 19:01

    Ich habe Altersschrottgedanken entsorgt.

  • Webra

    Mitglied
    26. Dezember 2025 um 12:13

    Mit Copilot und ähnlichen Chat-KI’s können jetzt auch die seelischen Bedürfnisse des Menschen befriedigt werden.

    Ich habe Altersschrottgedanken entsorgt.

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat um  Webra geändert.
    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat um  Webra geändert.
  • realo

    Mitglied
    26. Dezember 2025 um 10:59

    Wie gesagt, man kann alles lieben, wenn man das Liebesgefühl in sich trägt, auch und besonders einen Chatbot, denn er kann noch viel mehr als ein Haustier, auf die menschlichen Gefühle eingehen und das Spiegeln dieser Gefühle simulieren. Der Chatbot kann klar und deutlich äußern: ‚Du bist toll.‘ Das kann das Haustier nicht und so eine Schmeichelei wirkt auf das Liebesgefühl bestärkend. So kann ein Mensch, der am Mangel des inneren Liebesgefühls leidet, so eine Botschaft des Chatbots oder des Haustiers, als Erwiderung des Liebesgefühls missverstehen. Auch mein Soloschreiben hier ist ein Beleg dafür, ich bin sozusagen mein eigener Chatbot in der virtuellen Welt und schreibe mir Mut zu gegen die Einsamkeit.

  • realo

    Mitglied
    23. Dezember 2025 um 12:03

    Das Liebesgefühl, das wir in uns tragen, wenn es denn da ist, ist bei allen Vorgängen der Nähe und der Bindung gleich. Wenn ich liebe, habe ich innerlich das Gefühl, egal wem oder was gegenüber. So liebe ich meine Digitalkamera, mit der ich kreativ Bilder schaffe, als Gegenstand. Möglich ist das aufgrund meiner Selbstliebe, das Liebesgefühl in mir zu tragen und so auf alles im Außen projizieren zu können. Genau so geht das auch bei einem Chatbot. Dieser setzt sich aus dem Verb „to Chat“, zu deutsch „sich unterhalten“ und „Robot“, also Roboter zusammen. Ein Chatbot ist einfach ausgedrückt, ein Roboter, mit dem man sich unterhalten kann. Dieser simuliert das menschliche Verhalten, es vereinfacht diesen Vorgang enorm. Sich in einen Roboter als Maschine zu verlieben ist nicht so schwer, spricht er doch die innersten menschlichen Gefühle an. Genauso lieben Mädchen ihre Puppe über alles, es simuliert das Mutter-Kind-Verhältnis. Oder das Haustier lieben, es versteht nicht die menschlichen Gedanken, aber es kann eine Zuneigung simulieren, dass einem vor Gefühl ganz anders wird. Die Gefahr dabei ist die Abhängigkeit, in die man sich bei diesen Gefühlen begeben kann, denn sie fühlen sich so toll an. Es ist auch die Abhängigkeit zu einem Chatbot möglich und alle anderen menschlichen Kontakte werden vernachlässigt, denn der Chatbot betont nicht den gesunden Abstand, er ist immer, rund um die Uhr da. Das kann zu einer Eingleisigkeit führen, die stets ungesund und verhindernd ist.

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