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  • Teuerung von Lebensmitteln

    Von Ricarda01 am 17. November 2025 um 13:48

    Hallo, liebe Mitglieder – im Allgemeinen kann man beim Einkaufen etwas sparen, wenn man z. B. bei Edeka die mit ‚Gut und Günstig‘ gekennzeichneten Artikel kauft.

    Aber neulich bin ich doch mal reingefallen! Was sehe ich: Milka-Schokolade extra beworben mit 1,11 €! Und nicht wie sonst 1,49 oder sogar 1,99. Gelegentlich mag ich sehr gerne mal was Süßes, also zugeschlagen. 1 Tafel ganze Nüsse, 1 Nuss-Splitter. Als ich die Verpackung näher anschaue: in einer Packung 95 g, in der anderen 90. Bisher gingen wir doch immer von 100 g aus?!? Da hat Milka mich mit diesen Methoden mal so richtig geärgert, denn ich hasse es, als Kundin ver..scht zu werden. In Zukunft gibt es also keine Milka mehr, egal ob in Lörrach oder sonstwo von dem amerik. Konzern Mondelez produziert. Hat eine solche bekannte Marke sowas nötig? Ricarda01 (genug gemeckert, grins, tat aber gut!)

    realo antwortete vor 1 Monat 13 Mitglieder · 33 Antworten
  • 33 Antworten
  • realo

    Mitglied
    10. Dezember 2025 um 11:44

    Ja, der Handel lässt sich viel einfallen, um die Ware zu verkaufen und Gewinn zu machen, diese Freiheit wird den Geschäftsleuten in einer Marktwirtschaft gewährt. Dann sind Mogelpackungen das Normalste von der Welt, die Einen, die noch relativ offensichtlich sind und die Anderen, die man nicht wahrnehmen kann.

  • fruchtzwerg

    Mitglied
    9. Dezember 2025 um 11:31

    … und dann schreiben sie Angebote aus und das war früher der Normalpreis. Die lassen sich viel einfallen!!!! 🙄

  • realo

    Mitglied
    6. Dezember 2025 um 14:54

    Man kann ja nur vergleichen, was außen auf der Packung draufsteht und wenn sich die Inhaltsstoffe ändern, muss das nicht unbedingt auf der Packung angegeben sein, also klassische Mogelpackung.

    Eine Jeanshose mit 100 % Baumwolle und eingewebten Kunstfasern ist eine Mogelpackung,

  • seestern47

    Mitglied
    6. Dezember 2025 um 10:01

    Deshalb vergleiche ich immer die unterschiedlichen Packungen. @Genuss

    • Diese Antwort wurde in vor 1 Monat, 1 Woche um  seestern47 geändert.
  • realo

    Mitglied
    20. November 2025 um 14:42

    Irgendwie hat sich das Bewusstsein für Kapitalismus und Marktwirtschaft
    verschieden etabliert. So wie ich es damals 1989 kennengelernt habe und
    ich war für eine ungarische Bekleidungsfirma in Westberlin in
    den Boutiquen unterwegs, wird beim Handel immer geflunkert und zunächst
    ein völlig überteuerter Preis verlangt. ‚Mogelpackung‘, also weniger Inhalt
    bei gleichem Preis ist doch ein alter Hut. Genauso wie
    Verpackungsmaterial mit wiegen bei teuren Salaten oder wie neulich in
    der Reportage kam. Eine Jeanshose war im Outlet 20 € billiger als im
    Laden. Erst die Materialprobe hat ergeben, keine reine Baumwolle, es
    wurde Kunstfaser mit eingewebt und deshalb vom Material billiger. So habe ich gelernt, Markwirtschaft gleich Tricks im Handel. Dafür
    leben wir im materiellen Wohlstand.

  • SFath

    Mitglied
    19. November 2025 um 20:11

    @Carlinette, ich nutze diese SB-Kassen nicht. Da ist dann m.E. wieder reichlich Datenklau im Hintergrund. So lange noch Bargeld angenommen wird, zahle ich am liebsten so.

  • Carlinette

    Mitglied
    19. November 2025 um 19:45

    Du liebes Bisschen, @SFath, da immer mehr echte Kassen zugunsten der SB-Kassen abgeschafft werden, kann ich da bestimmt noch lange warten, dass mein Kaffee wieder billiger wird!!

    Ist aber auch verrückt insgesamt. Die Kassiererinnen kosten soooo viel Geld, dass lieber SB-Systeme eingeführt werden – aber DIE Ersparnis wird nicht auf meinen Kaffee umgelegt, nur die Einbuße durch Klau?

  • SFath

    Mitglied
    19. November 2025 um 19:38

    @Carlinette, das ist ein Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung, den ich ggf. auch nutze.

    Lebensmittelpreise könnten auch niedriger sein, würde nicht so viel gestohlen!

    https://www.focus.de/panorama/welt/lidl-kennzeichnet-bestimmte-artikel-mit-gelben-aufklebern-das-steckt-dahinter_f5bce3e6-f274-47e6-b0a5-de2dee367b76.html

    Das betrifft nicht nur Lidl, auch andere Märkte gehen bundesweit zu Sicherheitsetiketten über.

    …Ladendiebstahl ist ein wachsendes Problem in Deutschland. Vor allem an den Selbstbedienungskassen wird massiv geklaut. Zwischen 2022 und 2024 stieg der Schaden, der Einzelhändlern durch Ladendiebstahl entsteht, um 20 Prozent auf drei Milliarden Euro.

    Diese Verluste werden – wen wundert es – auf die Preise umgelegt.

  • Carlinette

    Mitglied
    19. November 2025 um 18:50

    Ja, gut so @malonia – entsprechend bediene ich mich sehr oft bei Lebensmitteln, die kurz vor dem aufgedruckten Ablaufdatum stehen. Bei 20 bis 50% Preisnachlass kaufe ich doch lieber solche Sachen von einem qualitativ guten Anbieter als Billigware aus der Großindustrie.

    Als Rentnerin esse ich häufig zu Hause und koche viel selbst, kann also gerne ein paar Packungen vor dem Verfall retten. Gibt sogar noch ein gutes Gefühl nebenbei!

  • Emmie09

    Mitglied
    19. November 2025 um 17:51

    17:10 @malonia so mach ich das auch oft, wenn das Gewünschte im Angebot ist.

    Auch der Kauf von Klamotten hat sich bei mir geändert. Irgendwann hab ich mir mal was Gebrauchtes gekauft. Und nun hab ich gar kein Sinn mehr für was Neues, gehe auf Flohmärkte oder zu Kleiderkammern.

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