Startseite Foren Open house Die Skrupellosigkeit scheint grenzenlos!

  • Die Skrupellosigkeit scheint grenzenlos!

    Von SFath am 17. Juni 2025 um 17:16

    Als würde mit unserer Nahrung nicht schon endlos Schindluder getrieben, hat es mir beim Lesen dessen die Sprache verschlagen:

    https://www1.wdr.de/nachrichten/dortmund-grosseinsatz-tiertransporte-100.html

    Erinnert mich an den ehemals Notschlachter in dem Dorf, wo ich vorher lebte. Irgendwann hat er die Zertifizierung zur EU-Schlachterei geschafft. Doch dann… ließ sich der jüngste Sohn dieser Familie dabei erwischen, dass er ein Rind, das nichtmal mehr stehen konnte, per Winde vom Hänger ins Schlachthaus zog. Diese Schlachterei wurde geschlossen und durfte nicht wieder öffnen!

    realo antwortete vor 7 Monaten, 2 Wochen 12 Mitglieder · 27 Antworten
  • 27 Antworten
  • realo

    Mitglied
    21. Juni 2025 um 12:28

    Die Welt ist nicht eiapopeier und das ist auch nicht das Ziel, selbst wenn viele in Deutschland in den letzten 70 Jahren glaubten, die heile Welt zu erleben. Das ist nicht so, wir haben Mord und Totschlag, auch wenn das viele Medien und Political correctness ausblenden, von der Werbung in der Wirtschaft gar nicht zu reden. Fressen und gefressen werden ist nach wie vor ein Prinzip der Natur, viel älter als die Menschheit. Der Verstand des Menschen wird hauptsächlich dafür verwendet, an Macht über andere Menschen zu kommen, auch an lieb sein zu anderen Menschen, das hält sich etwa die Waage. Wegen des Verstands esse ich mein Haustier Katze, Ratte, Hund oder Vogel nicht, aber die extra zum Essen gezüchteten Tiere Schwein, Rind, Schaf, Ziege, Huhn, Pute usw. schon, wie soll ich den Tieren, die zum Schlachten vom Verstand her gedacht sind, helfen? Kann einem Menschen der zum Tode geweiht ist, durch Krebs mit Metastasen überall auch nicht helfen, ich kann ihn im Sterbeprozess begleiten, ich kann ihm aber auch durch passive Sterbehilfe zu einem schnelleren Tod verhelfen. Das kann ein humaner Akt sein. Der Tod ist doch nun wirklich nicht das Problem auf dieser Welt, er ist genauso natürlich wie die Geburt auch. Der Spieltrieb der Katze, die Maus zu quälen vor dem Verspeisen, indem sie mit ihr spielt, ist eine Variante der Natur. Das kann der Mensch mit seinem Verstand noch tausendmal besser. Wie gesagt, der menschliche Verstand dient nicht für eine eiapopeier Gesinnung, sondern für die Resilienz und das ist die Widerstandskraft. Der Profit ist hauptsächlich ein Kind des Kapitalismus, das Anhäufen von Kapital, das war im Sozialismus anders, aber das Essen von gezüchteten Tieren war dasselbe.

  • Cocco

    Mitglied
    21. Juni 2025 um 10:41

    23:51 @Webra …sorry Webra, aber dein Vergleich hinkt gewaltig bezüglich der Eigenverantwortung.

  • seestern47

    Mitglied
    21. Juni 2025 um 9:59

    Dito @Stef.54

  • Stef.54

    Mitglied
    21. Juni 2025 um 4:28

    Es zieht sich durch alle Bereiche unseres Lebens, Profit.

    Beim Umgang mit Tieren macht das keinen Halt.

    Wenn 200 statt 100 auf der gleichen Fläche gehalten werden, vergrößert sich der Gewinn.

    Tierwohl wird dann hinten an gestellt

  • Webra

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 23:51

    Die Kommentare zu diesem Thema zeigen doch klar und deutlich, dass das System Leben nicht von einem etwas erschaffen wurde, das seine mobilen Wesen liebt. Sie fressen sich einander auf, um Leben zu können. Hätte dieses Wesen als einzige Nahrungsquelle Pflanzen und ihre Früchte geschaffen, dann würden wir wirklich in einer humanen Welt leben.

    Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie gerade in der christlichen Religion ihr Gott wie eine liebevolle Vaterfigur verehrt wird.

  • Heigi

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 15:54

    realo,

    ich habe deinen Beitrag leider nicht verstanden. Du vielleicht auch meinen nicht?

  • Schnabela

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 15:52

    Dass Tieren lieber verhungert als zu schlachten, wie heute um 11:40 @realo meint, das widerlegen eine Makakenart in Malaysia

    In Malaysia leben südliche Schweinsaffen (aus der Familie der Makaken) auch in den Palmoljeplantagen. Diese Makaken sind Pflanzenfresser – eigentlich. Weil außer Palmölbäume keine als Nahrung geeignete Pflanzen wachsen, haben diese Makaken gelernt oben in den Bäumen lebenden Ratten aufzusuchen und aus den gebauten Nestern zu werfen. Der am Boden wartende Alphahahne jagt sie am Boden nach und fängt sie. Um nicht an Nahrungsmangel zu sterben sind sie zu Fleischfresser geworden.

    Der Text ist oben ist nicht kopiert, sondern aus meinem Gedächtnis geschrieben. Irgendwann las ich darüber. Das Foto wie eine junge Schweinsmakake genüsslich eine Ratte verspeist blieb haften. Die Ratten sind nicht sehr groß.

    Im Wikipedia die Tatsache inzwischen bestätigt. https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdlicher_Schweinsaffe

    • Diese Antwort wurde vor 7 Monaten, 2 Wochen von  Schnabela geändert. Grund: auf wen bezogen eingefügt
  • SFath

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 12:00

  • Cocco

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 11:54

    11:41 @realo …dann hast du deine weißen Ratten also aufgegessen und nicht wie behauptet jemand anderes gegeben – wie hast du sie zubereitet ?

    • Diese Antwort wurde in vor 7 Monaten, 2 Wochen um  Cocco geändert.
    • Diese Antwort wurde vor 7 Monaten, 2 Wochen von  Cocco geändert. Grund: Nickname
  • realo

    Mitglied
    20. Juni 2025 um 11:41

    @ Heigi Die Tiere sind meine Nahrung, ich töte sie um als Mensch leben zu können und das mit vollem Verstand. Da ist doch den Tieren Helfen, weil der Mensch einen Verstand hat, nicht angemessen. Der Mensch schlachtet sich gegenseitig, aber dem Tier soll geholfen werden und er schlachtet es nicht, verhungert lieber, das geht doch nicht.

    Humanität: Menschlichkeit; Menschenfreundlichkeit, menschliche Gesinnung.
    Grundlage der Humanität ist das Gefühl für die Würde und die
    Unverletzlichkeit des Menschen, unabhängig von Rasse, Geschlecht und
    Nationalität.

    Aber nicht Tierliebe, das ist etwas anderes und weil es mit der Humanität nicht klappt, es auf Tiere zu übertragen, die keinen Widerstand leisten können, ist doch absurd.

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