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Frage des Monats: Wie möchten Sie im Alter wohnen?
Von Redaktion am 18. März 2025 um 9:52Heute gibt es zahlreiche alternative Wohnformen, die sich an verschiedene Bedürfnisse anpassen – von Senioren-WGs bis hin zu Generationenhäusern. Leben Sie lieber allein oder bevorzugen Sie eine Gemeinschaft? Wohnen Sie bereits barrierefrei, benötigen Unterstützung oder denken Sie über Pflege nach? Teilen Sie Ihre Ideen, Erfahrungen und Wünsche. Hier ist Raum für Austausch und Inspiration. Wir freuen uns auf Ihre Gedanken!
Viele Grüße aus der Redaktionrealo antwortete vor 1 Woche, 2 Tagen 27 Mitglieder · 94 Antworten -
94 Antworten
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Hatte mir mal vorgenommen maximal zehn Jahre in einer Wohnung zu bleiben und dann wieder umzuziehen. Das klappt aktuell nicht, die Wohnsituation ist einfach zu gut und so bin ich schon über zwanzig Jahre in derselben Wohnung. Habe mich gerade mal online umgeschaut hier in der Stadt über die Wohnungslage, es gibt viele große Wohnungen für über tausend Euro, aber ich habe auch eine kleine gefunden, 28 qm für 440 € warm. Würde das nicht reichen, so ein Zimmer mit Kochnische? Wenn ich da an Altbau denke, was ich bevorzuge, gibt es eine richtige Ein-Raum-Wohnung mit Zimmer, Küche, Bad sicherlich auch günstiger. Mehr brauche ich nicht.
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Ich wohne 76 Jahre an einem Ort , da wollte ich eigendlich bleiben 🙂
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Warum das Alter immer so betont wird, als wäre es irgendetwas Anormales. Der alte Mensch ist genauso ein Mensch wie jeder andere auch, nur eben am Ende des Lebens stehend. Die Bedürfnisse, Gefühle und Gedanken sind wie bei jedem Menschen vorhanden und genauso wie jeder Mensch braucht er, wenn er krank ist, Betreuung und Behandlung. So will der alte Mensch wohnen, genauso wie jeder Andere. Ich will gesund und selbstbestimmt in den eigenen vier Wenden wohnen, das tue ich im Moment auch, mitten in der Stadt, mit kurzen Wegen. Fungiere aktuell als Hausmeister im Haus, das fällt mir nicht schwer. Ansonsten haben sich meine Pläne geändert, verwerfe die Idee mit dem Tiny House, zu teuer, kein Stellplatz und kein Leben in der Innenstadt möglich. Noch weiß ich nicht, wann ich die derzeitige sehr günstige Innenstadtwohnung verlassen muss, aber wenn der Eigentümer stirbt, wird es wohl verkauft werden und dann muss ich raus. Das kann noch einige Jahre dauern. Ich bin, trotz der schwierigen Wohnungslage, überzeugt, dass ich etwas Neues finden werde. Bin noch lange nicht so alt wie Fagus, aber zufrieden bin ich auch mit meiner Situation.
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Lieber @Fagus,
das freut mich sehr für Dich. 🌿 Und ja, ich glaube auch, dass es im Alter nicht leicht ist, neue Bindungen aufzubauen. Umso schöner, wenn es gelingt.
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@Kuckuk Du hast ja recht – aber es gibt keine Lösung für alle.
Familäre Bindungen? Die haben sich in der letzten Zeit leider als wenig verlässlich gezeigt, und könnten hier genau so erfolgen, denn die Entfernungen waren vorher auch groß.
Und soziale Kontakte? Alle, die gewachsen und verlässlich waren, sind gestorben.
Menschen, mir denen ich nachbarschaftlichen Kontakt habe, und mit denen ich mich gelegentlich zu einer Tasse Kaffee treffe, gibt es mittlerweile hier mehr, als am alten Wohnort. „Schweren Herzens“ bin ich nicht aus dem alten Umfeld gegangen – eher im Gegenteil.
„Allem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt, und der uns hilft, zu leben“ (H.Hesse) – das habe ich auch diesmal erfahren dürfen.
Fagus
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Fagus, das liest sich ja ganz gut, aber ohne einen Ortswechsel, denn dann würde ich ja meine ganzen sozialen Kontakte und familiäre Bindungen verlieren.😕
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um die „Frage des Monats: Wie möchten Sie im Alter wohnen?“ zu beantworten:
Genau dort, wo und wie ich jetzt wohne – daber das geschah nicht von selbst.
Vor ca 1 1/2 Jahren bin ich (von der Nähe Hannovers) in eine Kreisstadt nach Ostfriesland gezogen, in eine Einrichtung, die sich „Wohnen mit Service“ nennt, und seit 1 1/2 Jahren bin ich glücklich über diese Entscheidung. (Krankenhaus, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Innenstadt mit Cafés usw., alles im Umkreis von ca.700m)
Mit mittlerweile 84 Jahren bin ich (noch) nicht auf Hilfe angewiesen, und wenn doch, würden sofort Möglichkeiten gefunden. Ich bin auf „meinen“ 45 m², barrierefrei, vollkommen selbständig, über Flurreinigung, Schneeräumen, Heizung, Strom, usw. brauche ich mir keine Gedanken zu machen.
Trotz meiner rel. kleinen Rente bleibt noch genug übrig, um nicht auf der Verzichtschiene zu landen, und mein Auto zu fahren, solange ich dazu in der Lage bin. So kann es bleiben.
Fagus
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Hallo Mondin!…und alle, die hier vorbei schauen….
Mondin, genau das eben ist mir passiert….mit 65 plötzlich 2007….nie hätte ich geglaubt das sich meine Lebenspläne so gravierend, wie es dann 2015 geschah, verändern könnten….???
Kann eben nur allen raten frühzeitig mehrere Möglichkeiten zu bedenken!
Denn: ….?….leider
…..erstens kann es anders kommen, als man plant, wünscht, träumt???…..
Schönen Sonntagabend noch Pitti65( jetzt 83 )
Viel Glück allen, für die nächsten 25Jahre ! zweites Quartal des 21. Jahrhunders
Danke das ich hier im Forum sein kann….von Euch lernen kann!
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Ich lebe im eigenen Haus mit Garten und ein Umzug kommt für mich nicht in Frage.
Bis zu meinem Lebensende möchte ich hier selbstbestimmt leben. Wenn das nicht mehr möglich sein sollte, weiss ich,was zu tun ist.
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