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Subventionen Ab über die Grenze: 76 000 E-Autos fehlen
Wenn Anfänger in der Regierung sind…
471 000 E-Autos wurden 2022 in Deutschland neu zugelassen, doch der
Fahrzeugbestand stieg um nur 395 000 Stromer.Die fehlenden 76 000 Autos dürften „größtenteils gewinnbringend ins Ausland exportiert worden sein“, sagt Stefan Bratzel, Chef des Center of Automotive Management (CAM). Weil die E-Autos mit bis zu 9000 Euro gefördert wurden, lohnte sich der Verkauf im Ausland auch nach Ablauf der gesetzlichen Haltefrist von sechs Monaten.
Als Gebrauchte sind sie dort oft teurer als die Neuwagen in Deutschland nach Abzug der Prämie. Etliche Autohändler haben sich deshalb auf den Export spezialisiert.
Laut CAM „könnte dieses lukrative Geschäft in etwa 380 Millionen Euro an Steuergeld gekostet haben“.
Bei Tesla funktioniert die Subventionsabzocke offenbar besonders gut (31 Prozent verschwunden), aber auch Audi (24 Prozent) und BMW (21 Prozent) sind im Ausland stark gefragt. Geringere Prämien und längere Haltefristen dürften die deutsche Subventionierung ausländischer E-Mobilität in diesem Jahr aber ausbremsen.
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