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Feuerpause zu Weihnachten – nur meine Meinung
Differenzen sollten außen vor bleiben, denn traditionell ist das Fest noch vorwiegend im Januar.
Ich würde mich freuen, wenn die Menschen eine kurze Ruhepause hätten. Andererseits geht es danach weiter.
Die Reaktionen darauf waren, soweit ich sie verfolgt habe, ausschließlich negativ.
Am auffälligsten war mich Frau Bearbock. Noch vor zwei oder drei Tagen trat sie in Lissabon auf. Dort kritisierte sie die russischen Angriffe während der Feiertage scharf. „Solange Russland die Ukraine selbst an den Festtagen angreife, sei das ein Angriff auf die Menschlichkeit.“
Und gestern nach der Ankündigung? „Eine sogenannte Feuerpause bringt den Menschen, die unter russischer Besatzung in täglicher Angst leben, weder Freiheit noch Sicherheit.“ Das es nicht das Gewünschte bringt, ist allen klar, aber der Widerspruch ihre Meinung innerhalb zweier Tage ist unübersehbar.
Frau Bearbock drückte so kurz vor Weihnachten noch geschickt auf die Tränendrüsen, was die ukrainischen Kinder angeht (und vergaß dabei leider all die anderen Notleidenden). Gestern: Alles vergessen.
Die Dame ist jetzt bei mir, wie man so schön sagt, an Glaubwürdigkeit „unten durch“.
Auch Herr Zelensky nebst seiner Partner, ist fürs Weiterkämpfen. Vor wenigen Tagen war ein Bild von ihm und seiner Frau zu sehen – friedlich an Weihnachten zusammen in einem warmen gemütlichen Raum. Wenigsten die friedliche Ruhe gönnt er anderen, zumindest den Kindern nicht auch für kurze Zeit?
Die ukrainische Meinung: Ja, wenn Russland zuerst die Truppen abziehe. Ein Ja klingt doch besser als ein Nein, man muss nur die Bedingung fürs Ja geschickt absurd genug wählen.
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