Startseite Foren Politik - Zentrale Boris Palmer

  • SFath

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 16:11

    GeSa, genau das meinte ich:

    <Wenn der Notfall eingetreten ist wird erst gehandelt, so sagte mir mal
    ein Chefarzt. Wir haben keine Zeit zu diskutieren oder
    Patientenverfügungen zu lesen.>

    Ich bin nur deshalb auf „in der Patientenverfügung angekreuzt (ingo)“ eingegangen, weil … s.o.

    Um zu verstehen, WAS Herr Palmer wirklich gemeint haben könnte, wäre es gut, er würde sich das vorher genau überlegen. Das war ja nicht die erste seiner „speziellen“ Äußerungen.

  • GSaremba61

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 14:39

    Naja, SFath, zuwenig genutzt ist eher nicht der richtige Ausdruck. Ich habe erst vor 3 Tagen überhaupt davon erfahren. Und wenn ich richtig lese ist es auch jetzt erst nur (noch) ein Pilotprojekt. Und zu dem Thema, reden wenn sie noch können. Wenn der Notfall eingetreten ist wird erst gehandelt, so sagte mir mal ein Chefarzt. Wir haben keine Zeit zu diskutieren oder Patientenverfügungen zu lesen. Ist auch nachvollziehbar. Ich antwortete damals, dann lass ich es mir am Besten auf den Leib tätowieren.

    Seit ich von dieser Ampel gehört habe überlege ich, ob ich mir eine Ampel male und in meine Diele hänge. Doch genaugenommen hat das nichts mit Palmers Aussage zu tun. Die war und ist in meinen Augen dumm und unüberlegt gewesen. Er wird nichts anderes gemeint haben als – vor Intensivbehandlung – Absprache.

    GeSa

  • SFath

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 14:12

    GeSa, solange man mit Patienten noch sprechen kann, ihre Wünsche erfährt, oder Zeit zum Lesen der Patientenverfügung hat, sollte man das tun. Also weit vor einem Notfall.

    Ansonsten gibt es eine andere, aber noch zu wenig eingesetzte Möglichkeit:

    https://www.aerztezeitung.de/Politik/Palliativ-Ampel-dient-der-schnellen-Orientierung-408927.html

  • GSaremba61

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 13:05

    <div>
    </div><div>

    @SusiSoho 4.5.21:53h

    Es gibt zahlreiche alte Menschen mit chronischen Krankheiten, die jetzt
    besonders gefährdet sind, die aber ohne Covid19 mit ihren Beschwerden
    noch jahrelang leben können und nicht nur “ein halbes Jahr”, wie Palmer
    insinuiert!

    Stimmt, SusiSoho, nur ob sie es wollen? Da sollte angesetzt werden. Ich bin nach wie vor der Meinung mit allen sogenannten Gefährdeten sollte eindeutig besprochen werden was sie wollen.

    Nach meiner Meinung hat sich Palmer einmalig miserabel ausgedrückt. Das sollte einem Politiker nicht passieren. Dazu kommt, ich kenne keinen Menschen, der nicht sowieso im nächsten halben Jahr sterben könnte. Meines Wissens nach ist das völlig altersunabhängig. Vielleicht hätte eine entsprechende Nachfrage Herrn Palmer erkennen lassen was er da so schwadroniert hat. Das fehlt mir oft bei den Medien – die „ironische“ Nachfrage.

    GeSa

    </div>

  • SFath

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 12:32

    Herr Palmer meinte wörtlich: „Wir retten möglicherweise Menschen, die ohnehin in einem halben Jahr gestorben wären.“

    a) Ist er Hellseher? Gilt das für alle älteren Menschen?

    Worauf begründet er diese Schlußfolgerung?

    b) Hat er – oder User hier – Einblick in Patientenverfügungen dieser Menschen?

    Wo vermerkt ist, daß keine Apparate zur Lebenserhaltung eingesetzt werden sollen.

    c) Was weiß denn überhaupt jemand über den Gesundheitszustand der betreffenden Patienten, die – ähnlich der Triage – nicht gerettet werden sollen?

  • Irmgardis

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 12:28

    <font color=“#000000″>@Dabbes,nur eine kurze Antwort, denn das ist der dritte Anfang.</font>

    Ich hinterfrage alles .Ich bin der Meinung ,dass der Tod zum Leben gehört. Ich hätte soviel zusagen aber das neue Forum nervt nur.

    Irmgardis

  • Irmgardis

    Mitglied
    5. Mai 2020 um 8:51

    Ich bin mit Herrn Schäuble und Boris Palmer vollkommen einig.

    Da ich 90 Jahre alt werde , kann ich das schreiben.

    Irmgardis

  • SFath

    Mitglied
    4. Mai 2020 um 13:15

    ingo, die Menschen sind seit Monaten ziemlich „sensibel“ angesichts der aktuellen Situation. Und dann kommen solche unsensiblen Äußerungen, erst recht bei den Betroffenen, (Älteren) aber auch bei anderen, überhaupt nicht gut an!

    Wer noch Eltern hat, die dazu gehören, wird das noch viel weniger gut heißen können!

    B.P. reagiert also wie ein Wirtschafts-Lobbyist, der lieber Menschen fallen läßt, als unsere Konsumwirtschaft. Der Teil der Wirtschaft, die den lebensnotwendigen Bedarf sicherstellt, ist deutlich weniger betroffen, als der Teil unseres Freizeitvergnügens wie Tourismus, Gastronomie, Veranstaltungen, Kultur…

    Und ja, unser (Zusammen)Leben wird sich ziemlich stark verändern!

  • SFath

    Mitglied
    4. Mai 2020 um 12:25

    Wenn Mitglieder anderer Parteien sich solcherart (im Sinne von Sozialdarwinismus) äußern, lehnen es vor allem jene ab, die sich davon nicht angesprochen fühlen – ausser von Parteikollegen. Da wird relativiert, („falsch verstanden, Mißdeutung, Mouse gerutscht…) aber hier regt sich deutlicher Widerstand, nicht nur aus den eigenen Reihen.

  • SFath

    Mitglied
    4. Mai 2020 um 12:18

    ingo, was nicht nur mich an B.P. aktuellen Äußerungen stört, ist, daß er mehr Sorge um die Folgen für die Wirtschaft hat, als um „Randgruppen“. Sind eben Kollateralschäden sozusagen. 🙁

    …Die Menschlichkeit eines Volkes zeigt sich an ihrem Umgang mit Schwächeren und Älteren…

    Nach welchen eigenen „Gesetzen“ uns dieses Virus in Schach, oder Atem hält, denn es ist da und wird bleiben, kann heute noch niemand absehen. Prognosen dazu sind also nicht möglich.

    Da es sich um eine Zoonose handelt, also ein Virus, das bei Tieren prima überlebt, ohne ihnen zu schaden, ist es jetzt auf einen neuen Wirt „übergesprungen“, der ihm hilflos ausgeliefert ist. So lange, bis wir Möglichkeiten gefunden haben, ihm sein Handwerk zu legen.

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