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  • Wie denkt ihr darüber?

    Von Holzhacker am 8. November 2019 um 12:42

    18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll. Wer weggeworfene Lebensmittel mitnimmt, macht sich aber strafbar – bislang. Zwei wegen Diebstahls verurteilte Studentinnen reichen nun eine Verfassungsklage ein. Sie wollen das Containern entkriminalisieren.
    Darf so etwas wirklich ein Straftatbestand bleiben?
    Der Holzhacker meint;Nein!

    SFath antwortete vor 6 Jahre, 2 Monaten 10 Mitglieder · 20 Antworten
  • 20 Antworten
  • SFath

    Mitglied
    9. November 2019 um 10:58

    Ob das hierzulande überhaupt ginge…?

    Ja, in Hamburg im von der Stadt betriebenen Sozialkaufhaus "Stilbruch" mit 3 Standorten.
    Der Anstoß dazu muß dann evtl. schon aus der Bevölkerung kommen.

  • SFath

    Mitglied
    9. November 2019 um 10:50

    Hier im Dorf wurde eine ausrangierte Telefonzelle zum kostenlosen Büchermarkt umfunktioniert, wo jeder Bücher entnehmen und auch einbringen kann – soweit es nicht um zu viele auf einmal geht.
    Anregung für eure Dorfgemeinschaft, dem nachzueifern. 😉

  • Ricarda01

    Mitglied
    9. November 2019 um 10:38

    Hallo, Holzhacker! Manche Stadtbüchereien, die keinen großen Anschaffungsfonds haben, nehmen gerne Bücher entgegen, und selbst, wenn sie sie nicht in ihren Bestand integrieren, gibt es Krabbelkisten, wo man sie dann für 25 odr 50 Cent erwerben kann.
    Ich mache das hier in meiner Nähe im kleinen Städtchen mit Taschenbüchern (Krimis), die ich in die Stadtbücherei bringe. Sie werden, da fast wie neu, sofort in den Bestand aufgenommen und dafür ältere TB, die ziemlich verschlissen aussehen, entsorgt. Die Damen freuen sich immer sehr, wenn ich komme – im Laufe der letzten 15 Jahre sind es weit über 100 und ich brauche sie nicht wegzuwerfen, denn das kann ich nicht…..
    Schönes Wochenende – Ricarda :-B

  • Holzhacker

    Mitglied
    9. November 2019 um 10:05

    Feine Sache das! Wohne leider im Dorf. Da gibt es sowas nicht. Habe auch Kisten mit Büchern, die ich nicht mehr lesen werde.
    Meint der Holzhacker.

  • Klimbimba

    Mitglied
    8. November 2019 um 19:21

    Und ich habe vor einigen Tagen einen Bücher-Flohmarkt sogar in meinem Stadtteil entdeckt. Ich hole nach und nach 20 Bücherkisten vom Speicher runter, die ich vor Jahren dort zwischen gelagert hatte. Die meisten Bücher werde ich nie wieder lesen. Und jetzt werde ich sie zum Flohmarkt bringen. Dort kann man auch Bücher kaufen und bezahlen, was sie einem wert sind. Der Erlös kommt der Krebs-Hilfe zu Gute.

  • SFath

    Mitglied
    8. November 2019 um 18:19

    Die Aktion war haarscharf, aber trotzdem gelungen. 🙂 Wo kein Kläger, (Stadt) da kein Richter.
    Die Müllwagenfahrer, fragt man sie, ob… sind auch selbst nicht so pingelig, wenn man etwas gerade noch vor der Presse im Wagen retten will. 😉

    Was sie gar nicht nicht mögen, sind kommerzielle Schrottsammler. Denn der Rest einer ausgeweideten Spül- oder Waschmaschine wird von ihnen meist nicht mehr angenommen. Den darf man dann selbst gebührenpflichtig zur Müllannahme bringen. :-X
    Aber da die Schrottpreise im Keller sind, lohnt sich das nicht mehr.

    PS

    Die Hamburger haben eine prima Lösung, sie sammeln mit mehreren Wagen gleichzeitig sortiert ein und was noch gut ist, landet dann hier:
    http://www.stilbruch.de/

  • Holzhacker

    Mitglied
    8. November 2019 um 18:03

    OK aber jetzt sag mir mal,wem man schadet, wennman nicht mehr benötigte Sachen einer weiteren Verwendung zuführt? Der Entsorger spart Arbeit und Kosten, du hast das Teil weg und der andere freut sich, dass ee das Teil gebrauchen kann. Ich hab vior drei Wochen ein wunderbares Marken-Trimmrad an der Straße stehen sehn. Ich kenne die Leute gut, die da wohnen. Habe geklingelt und gefragt, ob sie was dagegen hätten, wenn ich es mitnähme? Alles OK. Ich habe zwar selbst ein Trimmrad in meinem Trimraum im Keller aber ich kenne jemanden, der nicht viel Geld hat und der hat sich wie ein Schneekönig gefreut.
    Der Holzhacker hackt nicht nur Holz

  • SFath

    Mitglied
    8. November 2019 um 16:07

    Also waren die Sachen noch gut und zum Wegwerfen zu schade. Bei Abholung durch Haushaltsauflöser wärest du mit 13€ nicht ausgekommen. 😉
    Vielleicht hätte sie ein Sozialkaufhaus umsonst abgeholt.

    In Großstädten kann die Abfuhr a.g. der anfallenden Mengen meist nicht mehr kostenlos durch die städt. Betriebe erfolgen.

  • Wattfrau

    Mitglied
    8. November 2019 um 15:28

    Nicht nur die Berliner stellen ihre gebrauchten
    Sachen an die Straße. Das wird in vielen Städten
    so praktiziert.
    Ich habe so meinen halben Keller entrümpelt und
    freue mich immer, wenn andere Leute die Sachen
    mitnehmen.
    Auch kaufe ich seit Jahren schon keine Bücher mehr,
    sondern leihe sie in der Stadtbücherei aus.
    Zur Herstellung von Papier werden enorme Mengen
    an Chemikalien, Wasser und Energie benötigt.
    Ich habe auch schon containert.
    Die Wegwerfgesellschaft ist ein großes Übel!

  • GSaremba61

    Mitglied
    8. November 2019 um 14:31

    Ich finde die Lösung an Tafeln richtig. Auch da gibt es in meiner Stadt einige, die es so halten.

    Ebenso sehe ich in Bäckereien Körbe mit reduzierter Ware – Brot von gestern, finde ich auch gut. Es gibt ja sogar Menschen, die frisches Brot nicht so gerne mögen. Und überrascht hat mich letztens Rewe oder Kaiser Sonderverkauf on Waren mit abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum – fand ich auch gut.

    Es gibt Eigeninitiativen, so sollte es weiter gehen.

    Gea

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