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Berlinern - ein Ohren beleidigender Dialekt
Ist es überhaupt einer?
Wieso nur wurde in Ostberlin und wohl noch im Umland der Berliner Dialekt eigentlich salonfähig? In meiner Berliner Kindheit hieß es, das sprechen nur Proleten. "Arbeiter" wäre noch geschmeichelt gewesen. Es wurde in Schule und zuhause gerügt und deshalb gelassen.
Warum haben sich sogar "Intellektuelle", also die Oberschicht sogar diesen m. E. grottenschlechten Dialekt angewöhnt – und sprechen ihn noch heute? Bettina Wegner, Katharina Thalbach … warum nur?
Das fiel mir auf bei den Berliner Tierpark- bzw. Zoo-Serien.
Die Sendung "Elefant, Tiger & Co." ist so erfolgreich, so beliebt, dass sie unbedingt in anderen deutschen Landen nachgeäfft werden musste. Der Erfolg ist mau. Meist sprechen die Pfleger viel, die Tiere wenig. Wenn es dann sächsisch ist, hallo Leipzig, noch eine Wohltat für die Ohren im Gegensatz zu dem Berlinern. Und da die Tiere oft nichts zu sagen haben, plappern die Pfleger umso mehr.Mal ehrlich, gibt es jemanden der diesen schrecklichen Dialekt wohlwollend erträgt?
Fragt eine Urberlinerin.
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