Mit der richtigen Ernährung und Bewegung Arthrose vorbeugen

Arthrose ist häufiger verbreitet als man zuerst vermuten mag, von daher ist es wichtig, dagegen früh genug vorzubeugen. In diesem Magazin Artikel möchten wir darauf eingehen, wie Arthrose entsteht, welche Faktoren das Risiko erhöhen und wie man ihr vorbeugen kann.

Jeder Dritte leidet an Arthrose

Laut Studien des Robert-Koch-Instituts leidet etwa jeder Dritte an Arthrose. Sie zählt zu den am weitesten verbreiteten Gelenkerkrankungen und tritt vor allem im Alter häufiger auf.¹

Wie entsteht Arthrose

Arthrose entsteht vor allem durch mangelnde Bewegung, denn dadurch produziert der Körper weniger Knorpelmasse. Diese ist eine Schicht an den Gelenken, die dafür sorgt, dass zwei Knochen nicht aufeinander reiben. Knorpel benötigt ebenfalls eine Flüssigkeit, die Nährstoffe enthält, die sogenannte Gelenkflüssigkeit. Mangelnde Bewegung kann dazu führen, dass weniger dieser Gelenkflüssigkeit gebildet wird.

Das Gegenteil, also wenn man sich zu viel bewegt, kann allerdings genauso zu einem Verschleiß an den Gelenken führen. Man verspürt dann Schmerzen an den betroffenen Gelenken und weniger Flexibilität. Besonders beim Aufstehen spürt man dann diesen Arthrosebedingten intensiven Schmerz.

Mit der richtigen Vorbeugung gegen Arthrose

Eine Arthrose und die daraus entstehenden Symptome können behandelt werden. Studien wie von Brien et al. 2008, Coulson et al. 2012 und Coulson et al. 2013 weisen darauf hin, dass man zur Linderung und Bekämpfung der Symptome Grünlippmuschelextrakt einnehmen kann. Dieses Extrakt wird aus den neuseeländischen Grünlippmuscheln gewonnen und ist in Kapseln erhältlich.

Fettarme und vitaminreiche Ernährung

Wie bei vielen Krankheiten ist die Ernährung ein Faktor, der Symptome lindern und Krankheiten vorbeugen kann. Möchte man seine Ernährung wegen eines Arthrose-Risikos umstellen, dann sollte die Ernährung vor allem fettarm und vitaminreich sein. Es ist wichtig, mögliche Risikofaktoren wie Übergewicht zu verhindern, denn dadurch kommt es zu einer Entlastung der Hüften und der Knie. Die Ernährung sollte aus diesem Grund dem Energiebedarf des eigenen Körpers angepasst werden und diesen auf keinen Fall übersteigen.
Außerdem sollte die Ernährung fettarm sein. Das hängt damit zusammen, dass eine Ursache für Arthrose eine Störung beim Stoffwechsel ist. Vitamine aus bestimmten Lebensmitteln können zudem für eine bessere Knorpel-Produktion und Gelenkflüssigkeitsproduktion sorgen.

Das sollte man besser nicht konsumieren

Einige Nahrungsmittel sollten vermieden werden, wenn ein Verdacht auf Arthrose besteht oder es eine Veranlagung für Arthrose gibt. Es muss nicht vollständig auf diese verzichtet werden, aber sie sollten nur in Maßen konsumiert werden. Zu den Lebensmitteln zählen beispielsweise Käse, Alkohol, Kaffee und Margarine. Margarine enthält gehärtete Fette, auf die möglichst verzichtet werden sollte. Auch weniger Fleisch zu konsumieren, kann sich positiv auswirken. Zuletzt sollten keine gesättigten Fettsäuren zu sich genommen werden, wenn bereits Arthrose vorliegt.

Verschiedene Risikofaktoren bei Arthrose

Eine Arthrose-Erkrankung kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Im Vordergrund stehen hier Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht, eine unvorteilhafte Ernährung und mangelnde oder falsche Bewegung.

Übergewicht als Risikofaktor Nummer 1

Übergewicht gilt als Risikofaktor Nummer 1 bei Arthrose. Das liegt vor allem daran, dass bei Übergewicht die Gelenke und der Bewegungsapparat allgemein überbeansprucht werden. Dadurch kommt es zu Verschleiß an den Gelenken und die Knorpelschicht wird abgebaut. Da Übergewicht vor allem durch eine fettreiche Ernährung mit einem Kalorienüberschuss entsteht, ist die Ernährung hier entscheidend. Schließlich kann, wie zuvor erwähnt, die Ernährung auch bei der Entstehung von Arthrose eine Rolle spielen. Hier kommen also die wesentlichen Faktoren für Adipositas und Arthrose zusammen.

Bewegung ist immer hilfreich

Bestimmte Sportarten sind förderlich, wenn Arthrose präventiv behandelt werden soll. Hierzu zählen in erster Linie Schwimmen und Fahrrad fahren. Allgemein ist eine gesteigerte Kondition und eine durch den Sport verbesserte Körperhaltung hilfreich. Allerdings sollte mit dem Sport nicht übertrieben werden, da dies wiederum für die Körperteile, die bei der Bewegung in Anspruch genommen werden, belastend sein kann.

Sportarten, die sehr auf die Knie gehen, sind dahingegen Ballsportarten und Ski fahren. Diese sollte bei Symptome von Arthrose vermieden werden.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass in erster Linie eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener und bewusster Ernährung sowie ausreichend Bewegung, eine Arthrose-Erkrankung mildern oder verhindern kann.


¹ Robert-Koch-Institut, Journal of Health Monitoring, 12-Monats-Prävalenz von Arthrose in Deutschland, Ausgabe 3/ 2017, https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/(...), abgerufen am 21.09.2021

² Brien et al. 2008. Systematic review of the nutritional supplement Perna canaliculus (green-lipped mussel) in the treatment of osteoarthritis. QJM. 101(3):167-179
³ Coulson et al. 2012. Green-lipped mussel (Perna canaliculus) extract efficacy in knee osteoarthritis and improvement in gastrointestinal dysfunction: a pilot study. Inflammopharmacology. 20(2):71-6
⁴ Coulson et al. 2013. Green-lipped mussel extract (Perna canaliculus) and glucosamine sulphate in patients with knee osteoarthritis: therapeutic efficacy and effects on gastrointestinal microbiota profiles. Inflammopharmacology. 21(1):79-90

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