Körperlich fit mit durch einen guten Magnesiumspiegel

Die Sommertage und auch die goldenen Herbstwochen sind für uns Senioren die beste Zeit für ausgiebige Wanderungen. Jeder aktive Wanderer kennt den plötzlichen Schmerz in einer Wade. So stark, dass wir uns setzen müssen. Jedoch muss nicht immer sofort ein Muskelfaserriss oder eine Zerrung vermutet werden. Plötzliche Wadenschmerzen bei sportlicher Aktivität können auch auf Magnesiummangel hinweisen.
Unser Körper ist ein hochkomplexer Organismus, der für eine gute Funktionalität die ständige Zufuhr von Spurenelementen und Mineralien benötigt. Eines dieser wichtigen essentiellen Mineralien ist Magnesium. 

Muskeln, Herz und auch Nerven brauchen Magnesium.

Sämtliche energetischen Vorgänge im Körper sind von der ausreichenden Zufuhr von elementarem Magnesium abhängig.
Magnesium kann vom Organismus nicht selbst erstellt werden. Es muss als essentieller Mineralstoff für den Körper zugeführt werden. Benötigt wird das Mineral zum Beispiel für die Eiweißsynthese (auch bekannt als Proteinbiosynthese). Dies ist ein Vorgang bei dem Proteine aufgebaut werden. Jene Proteine, die zum Beispiel bei Muskelbelastung und Muskelaufbau dringend benötigt werden. Man kann sagen, dass Magnesium das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven erst sicherstellt. Dies betrifft natürlich auch das Herz, welches als „Hochleistungsmuskel“ unseren Köperkreislauf ständig versorgt.

Magnesium in Lebensmitteln

Magnesium kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor. Weit verbreitet ist die Meinung, dass Spinat ein rundum guter Magnesiumlieferant sei. In den Listen von Ernährungsverbänden steht Spinat als „Magnesiumgemüse" jedoch nicht an oberster Stelle.

Cashewnüsse und Haferflocken gelten hier als deutlich bessere Magnesiumlieferanten. Auch Zartbitterschokolade, Vollkornbrot und Weiße Bohnen werden weit vor dem Spinat empfohlen. Je 100 Gramm Cashewnüsse enthalten ca. 270 Milligramm Magnesium. Spinat liefert bei 100 Gramm nur 60 Milligramm Magnesium. Auch Mineralwasser enthält in der Regel Magnesium. Dies ist natürlich abhängig vom jeweiligen Mineralbrunnen. Als Verbraucher sollten Sie also sehr genau auf die Inhaltsangaben der Mineralwassermarke schauen. Als gute und energetische Zufuhr von elementarem Magnesium dient auf langen Wanderungen gern auch ein großes Glas frische Milch. 

Magnesiummangel erkennen

Appetitlosigkeit, allgemeine Müdigkeit, Muskelkrämpfe, abnehmende Leistungsbereitschaft und / oder ein Schwächegefühl können auf einen Magnesium-Mangel hinweisen. Wer nach langer Bewegungspause eine sportliche Aktivität wieder aufnimmt, wird die schnelle Muskelermüdung und ein allgemeines Gefühl der Schwäche kennen. Auch in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren signalisiert der Körper durch ein Schwächegefühl den Bedarf an Magnesium.
Der Gebrauch von Abführmitteln und auch die Einnahme von Medikamenten zur Entwässerung können übrigens auch zu Magnesiummangel im Körper führen. Ein sehr guter bis hoher Magnesiumspiegel im Köper soll das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen verringern können.

Abbau von Stressempfinden durch Magnesium

Magnesium gilt als echtes Leistungsmineral. Neben der Sicherung unserer Muskelfunktionen hat es auch Auswirkungen auf unser Nervensystem und auf die geistige Leistungsfähigkeit. Zu viel Stress, intensive Lernprozesse oder sehr konzentrierte Arbeitsvorgänge werden am Ende des Tages oft von Kopfschmerzen und Erschöpfungsgefühlen begleitet. Dem kann durch die Zufuhr von elementarem Magnesium in Form eines Nahrungsergänzungsmittels entgegengewirkt werden. 
Generell sollte versucht werden, dass Magnesium über klassische Lebensmittel dem Köper zugeführt wird. In Hochleistungsphasen, wie aktivem Sport im Studio oder auf langen Wanderungen kann Magnesium auch als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Vor allem dann, wenn nach langen Aktivitätspausen im Leben der Körper wieder ungewohnt und ganzheitlich belastet wird. In solchen Situationen steigt der Mineralbedarf sprunghaft an und zeigt sich oftmals durch blitzartige Stiche im Wadenmuskel und durch Muskelmüdigkeit.

Hinweis: Fragen Sie unbedingt bereits vor der Aufnahme von größeren sportlichen Aktivitäten Ihren Hausarzt. Er beantwortet auch Ihre Fragen zu Ihrer Muskulatur und zu Ihrem Magnesiumspiegel.


Fotos:
Senioren beim Nordic Walken von pasja1000 auf Pixabay
Haferflocken mit Blaubeeren von iha31 auf Pixabay

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