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Ich saß auf einem Steine ....

Ich saß auf einem Steine und deckte Bein mit Beine, Den Ellenbogen stützt ich auf Und schmiegte in die Hand darauf Das Kinn und eine Wange. So grübelte ich lange: Wozu auf Erden dient dies Leben? … Und konnte mir nicht Antwort geben, Wie man drei Ding erwürbe, Daß keins davon verdürbe. Die zwei sind Ehr und irdisch Gut, Das oft einander Abbruch tut, Das dritte Gottes Segen, Der allem überlegen. Die hätt ich gern in einem Schrein; Doch leider kann dies niemals sein, Daß weltlich Gut und Ehre Mit Gottes Gnade kehre In ganz dasselbe Menschenherz. Sie finden Hemmnis allerwärts; Untreu hält Hof und Leute, Gewalt geht aus auf Beute, Gerechtigkeit und Fried ist wund, Die drei genießen kein Geleit, Eh diese zwei nicht sind gesund. Walther von der Vogelweide

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Nachtlied

Auf deine Brüste zwei Sterneauf deine Augen zwei Küssein der Nachtunter dem gleichgültigen Himmel Auf deine Augen zwei Sterneauf deine Brüste zwei Küssein der Nachtunter…

Kommentare

    1. Danke fur den netten Kommentar Das erste das ich in Mittelhochdeutsch kannte war .... Dû bist mîn, ich bin dîn. des solt dû gewis sîn. dû bist beslozzen in mînem herzen, verlorn ist das sluzzelîn: dû muost ouch immêr darinne sîn...... Ich Wünsche noch ein schönes WE Gruß L

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