Es war ,als hätt der Himmel ....

Es war, als hätt’ der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt'. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es raunten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

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Kommentare

  1. Da hatte der Freiherr von Eichendorf vor mehr als hundert Jahren eine fast identische
    Eingebung wie ich im Jahre 1963 beim Erleben eines Sonnenaufgangs in Salzburgs
    Bergen.

    Tagesbeginn
    Über Berge und Gipfel, an des Horizonts Saum
    nahet langsam der Morgen im rötlichem Flaum.
    Begrüßt von der Vögel jubilierend Gesang
    es nahet die Sonne, dem Scöpfer sei Dank.

    Sanft wehen die Winde über Gräser und Baum
    erwecken sie sacht aus dem nächtlichen Traum.
    Wollen zeigen ihnen des Tages Beginn
    weisen flüsternd zum rotglühendem Himmel hin.

    Und da, als hätte der Himmel die Erde geküsst
    sich strahlendes Rot über die Gipfel ergießt.
    Erstarre in Ehrfurcht , du Menschlein klein
    vor der Schönheit und Größe des göttlichen Sein.

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