Erholsamer Schlaf: Jungbrunnen und Gesundheitsquelle

Abends ruhig einzuschlafen ist schon ein hohes Gut an sich. Dann auch noch ohne Probleme durchzuschlafen und morgens erholt aufzuwachen gleicht schon fast einem Luxus. Viele Menschen leiden unter Schlafproblemen und wissen gar nicht warum. Dabei sind die Auslöser oft simpel und wären leicht zu beheben. Dafür muss man aber gezielt Ursachenforschung betreiben. Und wenn man selbst keinen Grund findet, ist ein Arztbesuch unbedingt anzuraten. Denn wir alle sind auf einen erholsamen Schlaf angewiesen. Zwar sind vorübergehende Schlafprobleme völlig normal und erst einmal nicht besorgniserregend. Wem die Nachtruhe aber langfristig abhandenkommt, der riskiert ernste gesundheitliche Probleme.

Ein stressiger Tag im Büro, ein aufregendes Date oder einfach jede Menge Sorgen. Nach so einem Tag ist der Körper besonders auf eine adäquate Erholung angewiesen. Und ausgerechnet dann liegt man abends oft wach und das große Schäfchenzählen beginnt. Eine typische Situation, die wohl jeder hin und wieder erlebt. Heimtückisch hingegen sind Schlafstörungen, die man zunächst gar nicht bemerkt.

Ein festes Einschlafritual beendet das Schäfchenzählen

Wer grundsätzlich Schwierigkeiten damit hat, abends zur Ruhe zu kommen, dem könnte ein festes Einschlafritual helfen. Das beruhigt und man hat etwas, worauf man sich vor dem Zubettgehen freut. Ein Beispiel ist z. B. das sog. Betthupferl. So sagt man in Süddeutschland und Österreich zu einer kleinen Mahlzeit kurz vor dem Schlafen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass es sich nicht um schwere Kost handelt, denn dies wäre eher hinderlich für die Nachtruhe. Bestens geeignet sind z. B. folgende Nahrungsmittel:

  • Eine Tasse Brühe
  • Ein Schälchen Obst oder Nüsse
  • Kleine Stückchen Schokolade
  • Tee oder Milch mit Honig

Auch ein abendliches Schaumbad oder ein gutes Buch sind als Einschlafritual sehr beliebt und effektiv.

Das Schlafzimmer sollte eine Wohlfühloase sein

Nur wer sich in seinem Schlafzimmer wohlfühlt, der schläft auch gut. Daher ist es keineswegs egal, wie das Schlafgemach eingerichtet ist. Das heißt, natürlich sollte sich jeder so einrichten, wie es am besten gefällt. Nur sollte eine echte Wohlfühlatmosphäre herrschen und auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen stimmen. Ob man ein kühles, metallisches Designerbett oder einen Kuscheltierzoo bevorzugt, ist völlig egal. Grundsätzlich gilt: Je weniger elektrische Geräte im Schlafzimmer, desto besser. Auch sollte man vermeiden, in Wachphasen ständig auf die Uhr zu schauen. Das setzt einen besonders dann unter Stress, wenn der Wecker alsbald klingelt. Leidenschaftliche diskutiert wird die Frage, ob ein Fernsehgerät seinen Platz vor dem Bett finden sollte. Experten raten hier grundsätzlich eher ab. Wer allerdings seine Fernsehsendung zum Einschlafen braucht, sollte sich dies nicht nehmen lassen. Denn wir erinnern uns: Wohlfühlen lautet die Maxime.

Im Zweifelsfall zum Arzt gehen

Wer trotz allem keinen Schlaf findet, sollte sich einmal bei seinem Hausarzt vorstellen. Evtl. steckt eine organische Ursache dahinter. Es gibt eine ganze Menge körperlicher, aber auch seelischer Ursachen, wieso man nur schwerlich in den Schlaf findet. Die Alarmglocken sollten läuten, wenn man vermeintlich gut schläft, aber jeden Morgen müde erwacht und auch über den Tag ständig schläfrig ist. Dahinter könnte das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom stecken, bei dem nachts regelmäßig Atemaussetzer auftreten, ohne dass man dies bewusst merkt. Um mögliche Spätfolgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erektionsstörungen oder Depressionen zu verhindern, sollte bei Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom ein Schlaflabor aufgesucht werden. Dort wird der nächtliche Schlaf medizinisch überwacht und etwaige Atemaussetzer registriert, sodass mit einer Therapie begonnen werden kann.

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