Die Küken werden größer!

Jetzt sind die Küken vier Wochen alt!

Anfangs hielten sie sich nah bei der Glucke, die ihre Aufgabe mit voller Hingabe erledigt.

sie ist permanent damit beschäftigt, nachmöglichen Feinden Ausschau zu halten. Wenn sie etwas beunruhigt, gibt sie einen kurzen Laut von sich und alle Küken erstarren und verharren einige Zeit regungslos. Dann bewegt sie sich irgendwann wieder und die Küken gehen auch zur Tagesordnung über. Daneben zeigt sie ihnen, wo fressbares zu finden ist, wie man sich Futter freischarrt.. Zu große Brocken werden von ihr in schnabelgerechte Stückchen zerkleinert. Mit speziellen Lauten weist sie die Küken dann darauf hin.Danach ruhen alle ein paar Minuten aus, dann wird weiter die große weite Welt erkundet.

Diese Welt habe ich erweitert, indem ich die geschlossene und gegen alle „Feinde“ abgesicherte Voliere zeitweise öffne und sie auf ein größeres, nur durch Geflügelnetz abgesichertes Teil des Hühnergartens hinaus dürfen.

Nach vier Wochen sind sie schon deutlich gewachsenen auch selbstständiger geworden.

Einige entfernen sich zwischendurch schon von der Glucke und suchen selbständig nach Futter. Dann merken sie plötzlich, dass sie alleine sind und rennen schnell wieder zur Truppe.
Als Futter gebe ich ihnen spezielles Kükenfutter in Pelletform und „Selbstgemachtes“.

Das mögen sie am allerliebsten! Es besteht aus hartgekochtem, gehackten Ei, kleingehacker Möhre, einem TL Leinöl und Sämereien wie Hirse, Haferflocken, Sesam, Buchweizen und Mohn. Manchmal gebe ich kleingehackte Brennnessel dazu.

Es macht Spaß, zuzusehen wie gut ihnen das schmeckt und wie sie sich ihres Lebens erfreuen.

Fast automatisch muß ich dann an die vielen Millionen Hühner denken, die ihr Leben bis zu ihren frühen Tod ertragen müssen ohne einmal in ihrem Leben Gras unter ihren Füßen gespürt zu haben. Die keine Möglichkeit haben, ihre doch wahrlich bescheidenen Bedürfnisse zu leben, die nie den Himmel sehen, nur Legemehl zu fressen bekommen, denen ein Leben zugemutet wird, dass alle ihre Bedürfnisse missachtet, nur damit wir billigst Eier kaufen können.

Selbst das sogenannte Bio-Ei macht das oft keinen großen Unterschied! Und bevor ich dann ganz traurig und mutlos werde, setzt ich mich zwischen meine Hühner und schaue ihnen einfach zu!

 

 

 

 

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Kommentare

  1. Guten Morgen @Himmelblau Ich kann Deine Freude auch gut verstehen mit den Küken, weckt es doch den Mutterinstinkt in einem selbst. Wenn ich bei meinen Ausflügen durch die Gegend streife und einen Hof mit Hühnern entdecke, bleibe ich auch eine Weile stehen und schaue dem Treiben zu. Erst wird man von der Schar argwöhnisch beäugt und dann ignoriert. Vielleicht gehört mein Herz deshalb zu Hühnern und Hof, weil ich die ersten Lebensjahre mit verbrachte, entfernt von der Stadt. Ein Ausflug in die nächste Stadt war damals noch etwas ganz Besonderes. Gruß Florena

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