Der eine Gott

Im modernen Sinn waren viele antike Denker eher Theologen als Philosophen. Sie beschäftigten sich sehr intensiv mit der Frage, ob es Götter gebe, wie man sich deren Gestalt vorstellen könne, welchen Einfluss sie auf das menschliche Leben hätten.

Der erste Philosoph, der eine quasi moderne Vorstellung von Gott hatte, war Xenophanes (ca. 570-470 v. Chr.). Er lehrte, dass es nicht viele Götter geben würde, sonder nur einen einzigen.

Er vertrat die Ansicht, dass dieser Gott »alles« sei, was so viel bedeutet wie, dass er allgegenwärtig und zugleich identisch mit dem Weltganzen ist. Gott ist dabei, so Xenophanes weiter, ein von den menschlichen Meinungen freies Wesen, welcher sich in Gestalt und Geist völlig von den Menschen unterscheidet.

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Kommentare

  1. "Er vertrat die Ansicht, dass dieser Gott »alles« sei, was so viel bedeutet wie, dass er allgegenwärtig und zugleich identisch mit dem Weltganzen ist. Gott ist dabei, so Xenophanes weiter, ein von den menschlichen Meinungen freies Wesen, welcher sich in Gestalt und Geist völlig von den Menschen unterscheidet." Könnte man die Haltung von Xenophanes nicht als eine Art Pantheismus bezeichnen?

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