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Vorsorge für den Ernstfall treffen

Vor einem Unfall, einer lebensbedrohlichen Krankheit oder dem geistigen Verfall ist niemand gefeit. Doch was passiert, wenn es wirklich zu einem Notfall kommt und man auf die Intensivmedizin oder die Pflege anderer Menschen angewiesen ist, ohne seinen eigenen Willen äußern zu können? Wenn Entscheidungen über medizinische Behandlungen nicht mehr vom Patienten getroffen werden können, dann sind auch nahe Verwandte hilflos. Es sei denn, es liegt eine schriftliche Patientenverfügung vor.

In ihr wird der Umfang und die Art und Weise der medizinischen Maßnahmen in bestimmten Situationen aufgelistet. Daran muss sich der Arzt dann halten. Ziel einer Patientenverfügung ist es, gute Bedingungen für ein würdiges, schmerzfreies und sozial eingebettetes Leben im Krankheitsfall oder Sterbeprozess zu erhalten.

„Der Informationsbedarf, was bei einer Patientenverfügung beachtet werden sollte, ist groß“, sagt Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Vor allem seitdem im September vergangenen Jahres im Bundestag eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung verabschiedet wurde. Dadurch hat die Eigenverantwortung der Patienten ein noch größeres Gewicht erhalten, da die Verfügung eine höhere rechtliche Verbindlichkeit aufweist. „Das ist ein Grund mehr, um sich wirklich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn die Frage, ob man bei Ausfall des Bewusstseins oder einer unheilbaren Krankheit weiter leben will, ist sehr persönlich und kann von jedem nur für sich selbst beantwortet werden,“ so Katzenbach. Zudem hat eine Patientenverfügung jetzt eine größere Reichweite. Sie gilt auch bei Erkrankungen wie Wachkoma oder Demenz, selbst wenn der Tod zeitlich noch nicht absehbar ist.

Wer eine klare Vorstellung darüber hat, welche Behandlung bei einer schweren Krankheit oder einem Unfall gewünscht wird, der kann mit Hilfe der Patientenverfügung eine wichtige Entscheidungshilfe für den Arzt liefern, erklärt Katzenbach. „Die Bestimmungen aus der Patientenverfügung sind wichtiger als die Tatsache, wie der Arzt eine Krankheitslage einschätzt. Das schließt ein, dass er unter Umständen das Ziel zurückstellen muss, Leben zu verlängern. Gleichzeitig wird durch eine Patientenverfügung aber auch von den Angehörigen eine enorme Belastung genommen.“

Wer eine Patientenverfügung anfertigen will, sollte die Erklärung so klar und präzise formulieren wie möglich. „Die Patientenverfügung muss sich auf konkrete Heilbehandlungen oder ärztliche Eingriffe beziehen und kann auch eigene ethische Wertvorstellungen erwähnen. Das zeigt, wie ernsthaft man sich mit dem Thema befasst hat“, so Katzenbach. Ratsam sei es, eine solche Verfügung nicht ohne eine Fachberatung, zum Beispiel einem Rechtsanwalt oder Arzt, zu schreiben, um keinen Spielraum für Interpretationen zu lassen. Damit klar ist, dass die Wünsche aktuell sind, sollte die Unterschrift unter der Erklärung jedes Jahr erneuert werden, empfehlen die Apotheker in Nordrhein.

Hinweis an die Redaktion: Informationen zum Thema „Patientenverfügung“ gibt es auch im Internet auf den Seiten des Bundesministerium für Justiz unter www.bmj.bund.de
Stichwort „Patientenverfügung“.
(©Presse/Apothekerkammer Nordrhein)

Literaturempfehlungen der Redaktion:

Vorsorge für Unfall, Krankheit, Alter: durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung [Broschiert], Christian Schwarzbeck

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht: Was Ärzte und Bevollmächtigte für Sie in einem Notfall tun sollten. Was die Neuregelungen für Sie konkret bedeuten (stern-Ratgeber)

Die Patientenverfügung [Broschiert], Dino Zirngibl

Vorsorgeverfügungen: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Organverfügung [Broschiert], Matthias Winkler

Meine Patientenverfügung [Broschiert] Petra Vetter

Der Patientenwille: Was tun, wenn der Patient nicht mehr selbst entscheiden kann? [Broschiert], Jürgen Bickhardt


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