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Regelungen für unverheiratete Paare

(mpt-618). Die Anzahl der wilden Ehen steigt in Deutschland stetig weiter an. Das große Problem dabei: Für diese Variante der Lebensgemeinschaft hat der Gesetzgeber bisher eher wenig übrig. So gibt es Ansprüche auf eine gesicherte Altersversorgung oder Unterhaltsbestimmungen üblicherweise nur bei verheirateten Paaren.

Die Fachanwältin für Familienrecht Irene von Behr gibt daher zu bedenken: "Was man als Paar ohne Trauschein alles regeln sollte, ist individuell sehr verschieden und hängt von der wirtschaftlichen Situation und den gegenseitigen wirtschaftlichen Verflechtungen genauso ab wie von den gemeinsamen Planungen - etwa ob ein gemeinsames Haus oder Kinder vorgesehen sind."

Problematisch: der Immobilienkauf
Bei unverheirateten Paaren gibt es beispielsweise keine Möglichkeit der Gütergemeinschaft oder Gütertrennung. "Bei Bedarf können die Partner aber schriftlich festlegen, dass ihnen einzelne Gegenstände, etwa das Auto, als Miteigentümer gemeinsam gehören", weiß Irene von Behr. Problematisch wird es jedoch, wenn solche Paare eine Immobilie kaufen möchten. "Falls beide Partner für die Finanzierung des Hauses unterschiedliche Beiträge leisten, sollte man sich wegen eines Vertrags, der Regelungen für den Fall des Scheiterns der Beziehung vorsieht, anwaltlich beraten lassen", rät die Fachanwältin aus Hamburg.

Fachkundige Beratung ist sinnvoll
Aufgrund der fehlenden gesetzlichen Regelungen unterzeichnen unverheiratete Paare häufig sogenannte Partnerschaftsverträge. "Die darin enthaltenen Punkte müssen meist teils notariell beurkundet werden und teils nicht. Dies sollte man mit fachkundiger Hilfe klären", empfiehlt Irene von Behr weiter. In den allermeisten Fällen ist daher eine notarielle Beurkundung anzuraten. Auch in puncto Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sollte man einen Notar einschalten - laut Behr können sich unverheiratete Paare nämlich nur so die entsprechenden Rechte für den Ernstfall sichern.

Für den Ernstfall vorsorgen
Auch für den Fall, dass ein Partner stirbt, sollten sich unverheiratete Paare absichern und eigene Vorsorgeregelungen in Angriff nehmen, betont Peter Krückl von den ( https://ergodirekt.de/de.html ) Ergo Direkt Versicherungen: "Dies ist besonders dann wichtig, wenn ein unverheiratetes Paar mit Kindern nach traditionellem Muster lebt: Der Mann verdient, die Frau arbeitet maximal Teilzeit und versorgt ansonsten zu Hause die Kinder." Genau aus diesem Grund sollte eine Risikolebensversicherung auch zum Pflichtschutz unverheirateter Paare mit Kindern gehören. Sie stellt oft nämlich die einzige Möglichkeit dar, um den Hinterbliebenenschutz erschwinglich zu gestalten. "Beim Abschluss sollte man auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. Als Faustregel geht man von einem Versorgungsbedarf des Drei- bis Fünffachen des Jahresbruttoverdienstes aus", so Krückl.

Richtige Vertragsgestaltung entscheidend
Die Leistungen aus einer Risikolebensversicherung fallen übrigens nicht unter die Erbschaftssteuer, wenn man auf eine richtige Vertragsgestaltung achtet. In der Regel versichert man als Versicherungsnehmer sein Leben und setzt seinen Partner als Bezugsberechtigten ein. Das ist in Bezug auf die Erbschaftssteuer jedoch nicht optimal. "Bei einer Risikolebensversicherung sollten Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter identisch sein. Nur dann sind die Leistungen erbschaftssteuerfrei", erklärt Peter Krückl weiter.

Risiken werden häufig unterschätzt
Die Möglichkeiten einer Vorsorge über eine Risikolebensversicherung sind hierzulande offensichtlich noch nicht ausreichend bekannt. Das könnte daran liegen, dass das Risiko, dass der Hauptverdiener der Familie sterben könnte, von vielen Bundesbürgern unterschätzt wird. Das ergab eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. In dieser gingen rund 64 Prozent der Befragten davon aus, dass maximal 15 Prozent der Deutschen das 65. Lebensjahr nicht erreichen würden. In der Realität stirbt allerdings jeder fünfte Bundesbürger vor dem 65. Lebensjahr.

(Foto:detailblick-fotolia.com)


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