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Magazin  > Wohnen & Mehr  > Nie mehr kalte Füße

Nie mehr kalte Füße

(djd/pt). Kalte Füße im Erdgeschoss kennen viele Altbaubesitzer. Liegt der Fußboden etwa über einem unbeheizten Keller, kühlt er im Winter stark aus und strahlt Kälte in den Raum ab.

Besser als Filzpantoffel und Wollsocken ist auf Dauer eine gute Dämmung des Bodens. Sie verringert Wärmeverluste und vermeidet Wärmebrücken. So spart man vom ersten Tag an konsequent Heizenergie und profitiert von einem angenehmen Raumklima das ganze Jahr über.



Bodendämmung im Trockenbau
Eine nachträgliche Fußbodendämmung im Trockenbau empfiehlt sich insbesondere für Wohnräume mit Balkendecken und niedrigen Bauhöhen. Hochleistungsdämmstoffe zum Beispiel aus Polyurethan bieten dabei mehrere Vorteile. Die Dämmplatten sind äußerst druckfest und robust. Sie werden auch als Verbundelemente mit einer Deckschicht aus zum Beispiel Gipskarton oder Gipsfaser angeboten. So lassen sich Wärmedämmung und Trockenestrich in einem Arbeitsgang schnell und einfach auf einer Holzbalkendecke mit Dampfsperre verlegen. Der Fußboden ist sofort begehbar. Die Dämmplatten haben eine besonders niedrige Wärmeleitstufe WLS 023 und damit hohe Dämmwirkung. Die geringe Plattendicke schafft günstige Voraussetzungen für den gesamten Fußbodenaufbau, so dass im Altbau nur wenig Raumhöhe verloren geht. Dämmratgeber und Bezugsquellen unter www.daemmt-besser.de im Internet.

Dämmung unter schwimmendem Estrich
Fußbodenheizungen nutzen das Prinzip der Strahlungswärme. Nicht gedämmte Fußböden, beispielsweise Bodenplatten aus Beton, lassen das Heizungssystem träge reagieren und teure Wärmeenergie geht hier ungenutzt verloren. Bei der nachträglichen Installation wird die Polyurethan-Dämmung üblicherweise unter dem Heizsystem und dem schwimmenden Estrich verlegt, der nicht mit angrenzenden Bauteilen, zum Beispiel der Wand, verbunden ist. Als Feuchteschutz dient eine Trennlage direkt auf der Betondecke sowie auf der Dämmung, die noch einige Zentimeter die Wände hochgeführt wird. Ein umlaufender Randdämmstreifen an der Wand verhindert beim Trockenbau wie auch beim schwimmenden Estrich eine Wärme- und Schallübertragung.

(Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.)


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