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Mit Sicherheit ein schöner Sommer

Alle sechs Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen. Die Statistik des Bundeskriminalamts verzeichnete 2009 insgesamt 113.800 Wohnungseinbrüche und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Im bundesweiten Vergleich an der Spitze stand 2008 die Hansestadt Bremen. Pro 100.000 Einwohner wurden dort 438 Personen Opfer eines „Wohnungseinbruchsdiebstahls“, wie das Vergehen im Amtsdeutsch heißt. Im thüringischen Gera waren es gerade mal 26. Ein beliebtes Angriffsziel von Einbrechern sind Privatimmobilien gerade zur Urlaubszeit. Denn während die Bewohner in der Sonne ihre Ferien genießen, mehren sich daheim die Zeichen ihrer Abwesenheit: Überquellender Briefkasten, knöchelhoher Rasen und ständig geschlossene Rollläden lesen sich wie eine Einladung für Kriminelle. Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt, mit denen man Einbrechern das Leben – nicht nur während des Urlaubs – deutlich schwerer machen kann.

Schwachstelle Fenster und Türen
Einbrecher schlagen dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko zum Ziel kommen. Die Schwachstellen sind fast überall die gleichen: In 80 Prozent aller Fälle verschaffen sich Diebe über die Terrassentür oder ein Fenster Zugang. Anders als in Krimis dargestellt, wird dabei meistens nicht einmal eine Scheibe eingeschlagen. Der dabei entstehende Lärm würde viel zu viel Aufmerksamkeit erregen. Gerade bei älteren Fenstern reicht zum Aufhebeln ein einfacher Schraubenzieher, und schon ist der Zugang frei. Auch das Garagentor ist ein beliebter „Einstiegspunkt“. Die meisten elektronisch gesteuerten Tore lassen sich leicht überwinden, und die Verbindungstür zwischen Garage und Haus ist fast immer unzureichend gesichert.

So lässt sich das Zuhause gegen Eindringlinge sichern
Absolute Sicherheit vor Einbrechern gibt es nicht. Die Erfahrung zeigt aber, dass die meisten schnell das Weite bzw. ein anderes Ziel suchen, wenn sie auf unerwartete Hindernisse stoßen. Bereits mit wenigen gezielten Maßnahmen lassen sich die größten Sicherheitslücken schließen. „Je nach Lage des Hauses sollten Fenster der Widerstandsklasse 2 oder sogar 3 verwendet werden,“ rät Jochen Ament, Experte der Deutschen Bausparkasse Badenia. Die verstärkten Rahmen halten auch Angriffen mit Werkzeugen deutlich länger stand. Die Kosten für einbruchhemmende Ein- und Umbauten beginnen bei rund 200 Euro pro Fenster, wenn man sich für einen Austausch der Fenster entscheidet. Auch Terrassen- und Kellertüren sind meist empfindliche Ziele, bei denen Bedarf zum Nachrüsten besteht. Hier sind mindestens 700 Euro für eine neue Tür einzuplanen. Positiver Nebeneffekt des Fenster- und Türaustauschs: Meist ist die Wärmedämmung der neuen Fenster wesentlich besser. Das senkt nachhaltig die Heizkosten im Haus.

Wenn sich im Haus besondere Wertgegenstände befinden, lohnt sich zusätzlich der Einbau einer Alarmanlage und eines Safes. In Kombination mit modernen Türen und Fenstern bietet eine Alarmanlage größtmöglichen Schutz vor unerwünschten Eindringlingen. Professionelle Alarmanlagen sind ab etwa 1.500 Euro im Fachhandel erhältlich. „Grundsätzlich sollte man sich bei der Auswahl und dem Einbau der Alarm- und Schließanlage von Sicherheitsexperten beraten lassen, um den passenden Schutz für die eigene Immobile zu erhalten“, empfiehlt Jochen Ament. Was viele nicht wissen: Die Investition in die Einbruchssicherung einer Immobilie lässt sich bequem durch einen Bausparvertrag mit einer kurzen Laufzeit finanzieren. Beim Tarif Via Badenia 06 kann die Auszahlung zum Beispiel schon nach zwölf Monaten erfolgen. So kann man schon den nächsten Sommerurlaub mit einem Gefühl der Sicherheit antreten.

Checkliste Einbruchsicherheit – 5 Dinge, die man vor dem Urlaub erledigen sollte
Wer verreist, sollte vor allem dafür sorgen, dass zu Hause alles seinen gewohnten Gang geht. Dann kommen Einbrecher erst gar nicht auf die Idee, ihr „Glück“ zu versuchen. Worauf man besonders achten sollte, zeigt die folgende Checkliste:

Jalousien auf
Ständig heruntergelassene Rollläden halten Einbrecher keine Sekunde auf, sind aber eine permanente Einladung. Einfachste Lösung: Nachbarn oder Bekannte bitten, die Jalousien morgens zu öffnen. Alternativ bietet der Fachhandel elektronisch
gesteuerte Modelle an.
Briefkasten zu
Volle Briefkästen stechen Ganoven als erstes ins Auge. Wer länger verreist ist, sollte eine Vertrauensperson bitten, regelmäßig die Post zu entnehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann der Post für die Zeit der Abwesenheit einen Lagerauftrag erteilen.

Anrufbeantworter aus
Eine Abwesenheitsnotiz auf dem Anrufbeantworter ist ein Freifahrtschein für potenzielle Einbrecher. Am besten ganz ausschalten.

Rasen ab
Wer länger verreist, sollte kurz vor der Abfahrt noch den Rasen trimmen oder sogar einen Nachbarn bitten, zwischendurch das Grün zu schneiden. Denn auch ein langer Rasen verrät den Urlauber.

Wertgegenstände wegschließen
Trotz aller Täuschung lässt sich nicht vollständig verhindern, dass ein Einbrecher sein Glück versucht. Darum haben größere Mengen Bargeld im Haus nichts verloren. Auch Notebooks und Schmuck sollten im Safe weggeschlossen oder sogar in einem Bankschließfach deponiert werden.

Richtig versichern
Bei aller Vorsicht lässt sich das Risiko eines Einbruchs nie ganz ausschließen. Eine Hausratversicherung ersetzt im schlimmsten Fall aber zumindest den finanziellen Schaden. Wichtig dabei ist, regelmäßig die Versicherungssumme an den aktuellen Wert der Einrichtungs- und Wertgegenstände anzupassen. Nur dann erstattet die Versicherung die anfallenden Kosten.
(©Presseservice: Petra Fleisch/Kristina Braun- Deutsche Bausparkasse Badenia AG)

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