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Magazin  > Minutenlektüre  > Heiraten im Ausland

Heiraten im Ausland

Viele möchten den schönsten Tag im Leben außerhalb Deutschlands begehen. Doch bevor man vor den Traualtar treten kann, hat Vater Staat das bürokratische System gestellt.

Dies vorab: Wenn Sie im Ausland heiraten möchten, sollten Sie es nicht eilig haben. Je nach Land, in dem Sie Ihre Ehe schließen wollen, benötigen Sie unterschiedliche Unterlagen und Dokumente, auf die Sie unter Umständen einige Wochen warten müssen.

Dokumente
Obligatorisch für Ihre Hochzeit im Ausland sind: Personalausweis und Reisepass, internationale Geburtsurkunde beziehungsweise Abstammungsurkunde, Ehefähigkeitszeugnis und bei vorheriger Ehe Dokumente über Eheauflösung oder die Sterbeurkunde des verstorbenen Partners.

Welche Dokumente für welches Land?
Wie gesagt, stellt jedes Land unterschiedliche Anforderungen an die Dokumentenauswahl des Brautpaares.

In Italien beispielsweise sieht man das Prozedere etwas „lockerer“ – Sie benötigen verhältnismäßig wenig Dokumente für die Antragsstellung. So beispielsweise die beglaubigte Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises, eine Aufenthalts­bescheinigung des Einwohnermeldeamtes und die Abstammungsurkunde.

Dagegen wird in Malta unter anderem eine Aufenthalts- oder Meldebescheinigung verlangt, auf den Kanalinseln ein Antrag für die Heiratslizenz und in Dänemark eine Eheerklärung. Teilweise werden auch Nachweise über den ausgeübten oder erlernten Beruf, Visa, Beglaubigungen und Übersetzungen von Dokumenten gefordert.

Unter 16-jährige, die im Ausland einen volljährigen Partner heiraten möchten, benötigen vorab eine vom deutschen Familiengericht erteilte „Befreiung vom Erfordernis der Ehemündigkeit“. Ohne diese Befreiung würde eine im Ausland gegebenenfalls mögliche Eheschließung eines Minderjährigen nach der Rückkehr in Deutschland nicht anerkannt.

Welche Regeln in welchem Land im Detail gelten, finden Sie auf der Seite des Bundesverwaltungsamtes in Deutschland (http://www.bva.bund.de/DE/Home/home_node.html ). Geben Sie als Suchbegriff "Deutsche heiraten in ... " und schon erhalten Sie die gebündelten Informationen zum jeweiligen Land.

Wenn Ihnen der organisatorische Aufwand zu hoch ist, können Sie auch eine Hochzeitsagentur beauftragen, welche sich um alle notwendigen Dokumente, Erklärungen und Details und kümmert.

Zurück in Deutschland: Was ist zu tun?
Haben Sie sich den Weg durch den bürokratischen Dschungel gebahnt und Ihre Traumhochzeit im Ausland genossen, fehlt nicht mehr viel zum endgültigen Eheglück: Es gibt für die Anerkennung einer im Ausland geschlossenen Ehe in Deutschland kein bestimmtes Anerkennungsverfahren. Sie wird durch den Gang zum Einwohnermeldeamt aktenkundig.

Grundsätzlich also wird die Ehe in Deutschland anerkannt, wenn die im Ausland, das heißt am Eheschließungsort geltenden Formvorschriften eingehalten wurden und nach deutschem Recht kein Eheverbot (zum Beispiel bei einer Verwandtschaftsehe) oder ein Ehehindernis (beispielsweise bei Minderjährigen) besteht. Die Ehe muss also nicht in ein Eheregister eingetragen werden, um auch in Deutschland gültig zu sein. Auch ohne Eintrag würde bei einer weiteren Heirat Bigamie vorliegen, welche nach § 1306 BGB in Deutschland verboten ist.
Es empfiehlt sich dennoch, sich auch im heimischen Eheregister eintragen zu lassen. So können jederzeit benötigte Dokumente zur Hochzeit ausgestellt werden, die zum Beispiel als Nachweis für den Wechsel der Lohnsteuerklasse notwendig sind. Ausländische Heiratsurkunden werden in Deutschland häufig nur anerkannt, wenn durch ein besonderes Verfahren ihre Echtheit oder die Beweiskraft ermittelt wurden.



(Text:ARAG SE)

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