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Magazin  > Essen & Trinken  > Fisch auf den Grill

Fisch auf den Grill

(BZfE) – Auf der Grilltafel rangiert Fisch hinter Fleisch und Geflügel wohl erst auf dem dritten Rang. Zugegeben: Grillfertig wie etwa die marinierten Schweinesteaks oder die Hühnchenspieße ist Fisch auch eher selten zu haben. Ein Hexenwerk ist die Vorbereitung der Meerestiere für den Grill jedoch nicht. Jedes Fachgeschäft bietet Fische küchenfertig und bereits ausgenommen an. Das ist schon mal die halbe Miete.

Zum Grillen sind fettreichere Fischarten mit festem Fleisch besonders gefragt. Neben Lachs und Thunfisch stehen damit Forelle, Dorade, Wolfsbarsch und Makrele ganz oben auf der Einkaufsliste. Diese vier haben einen großen Vorteil: Als Ganzes haben sie genau die richtige Größe und können problemlos in einem Fischkorb auf den Rost gelegt und damit bei Bedarf leicht gewendet werden. Auch zum schonenden Garen durch indirektes Grillen sind sie gut geeignet.

Zubereitung>
Zuhause wird der ausgenommene ganze Fisch zunächst unter kaltem Wasser gewaschen und vorsichtig trocken getupft. Das früher übliche Säuern, also das Beträufeln mit Zitronensaft oder Essig, ist mittlerweile keine Pflicht mehr. Die Säure dient dazu, den Fischgeruch zu binden sowie den Geschmack und die Festigkeit des Fisches zu verbessern. Heute werden Fische so schnell transportiert und direkt verarbeitet, dass auf das Hilfsmittel Säuern verzichtet werden kann. Erst in letzter Minute vor der Zubereitung wird der Fisch innen und außen gesalzen. Das Salz intensiviert zwar den Geschmack, entzieht dem Bindegewebe jedoch Wasser, so dass das Fischfleisch trockener wird.

Würzung
Auch Würzen ist erlaubt: Neben Pfeffer passen Curry, Senfkörner und Ingwer besonders gut zu Fisch. Die Krönung sind frische Kräuter wie Thymian, Basilikum oder Dill und auch Knoblauch. Sie werden einfach in den Bauchraum gepackt, so dass die Aromen im Laufe des Garens ins Fleisch ziehen.

(Text: Heike Kreutz, BZfE / Foto: BZfE /pixabay)

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