Forum für Senioren >> Startseite
Liebe Wohnen Magazin Reise Fotos Mail Chat Treffpunkt

 Mitglieder-Login

Forum-Name
Passwort
 Anmelden
 Passwort vergessen
 Freischalten
 Hilfe & Information
 Führung
 Startseite
 Mitglied werden

 Gemeinschaft

 Mitglieder
 Geburtstage
 Wer ist online
 Mitgliedertreffen
 Kontaktbörse
 Empfangshalle

 Erlebniswelt

 Fotoalben
 Weblogs
 Videos
 Ecards
 Homepages
 Magazin
 Fit & Gesund
 Essen & Trinken

 Infocenter

 Nachrichten
 Urlaub & Reise
 Einkaufsmeile
 Spiele
 Termine
 Umfragen
  Späte Liebe

Kennen lernen ...

Per Mausklick zum Liebesglück: Hier finden Sie Ihren Traumpartner!

Kontaktbörse >>
Magazin  > Minutenlektüre  > Ehe ohne Trauschein

Ehe ohne Trauschein

Verliebt, verlobt, aber noch immer nicht verheiratet? Dabei bietet sich der Wonnemonat Mai doch geradezu an, wenn es um das lebenslange Versprechen vor dem Traualtar geht. Viele Paare leben allerdings dauerhaft ohne Trauschein zusammen.

Für manche hat es sich vielleicht einfach so ergeben, anderen haben sich bewusst gegen den rechtlichen Rahmen einer Ehe oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft entschieden. Bei aller Romantik und bei allem Vertrauen sollten sich die Partner aber klar darüber sein, dass das Gesetz ihnen keinerlei Rechte oder Befugnisse gibt, wenn sie sich trennen oder wenn einer von ihnen krank wird oder gar stirbt.

Trennung
So hat z.B. derjenige Partner, der während des Zusammenlebens weniger verdient hat, weil er die Kinder betreut oder den Haushalt geführt hat, im Fall einer Trennung grundsätzlich keinen Anspruch auf Unterhalt gegenüber dem Ex-Partner. Eine Ausnahme macht das Gesetz nur für die Mutter eines gemeinsamen nichtehelichen Kindes: Sie kann vom Vater während der ersten drei Lebensjahre des Kindes – und im Einzelfall auch länger – Unterhalt verlangen, wenn sie aufgrund der Betreuung des Kindes nicht erwerbstätig ist. Aber auch der im Familienrecht vorgesehene Ausgleich von Versorgungsanwartschaften und die Vorschriften über den Zugewinnausgleich finden bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften keine Anwendung.
Und schließlich müssen sich die Partner bei einer Trennung auch selbst darüber einig werden, wer in der gemeinsamen Wohnung bleiben darf und wie sie den Hausrat aufteilen. Wer all diese Risiken einer „Ehe ohne Trauschein“ ausschließen will, dem raten die ARAG Experten, eine einvernehmliche schriftliche Regelung über finanzielle und vermögensrechtliche Fragen sowohl während des Zusammenlebens als auch für den Fall einer Trennung zu treffen. Eine solche Vereinbarung – in der Regel „Vertrag über eine nichteheliche Lebensgemeinschaft“ genannt – bedarf keiner besonderen Form. Aus Beweisgründen empfiehlt es sich jedoch, die Vereinbarung schriftlich niederzulegen. Wer sich unsicher ist, welche Regelungen in der konkreten Situation sinnvoll sind, kann auch den Rat eines Anwalts oder Notars einholen. Soll in der Vereinbarung eine Sorgeerklärung für gemeinsame minderjährige Kinder abgegeben werden, ist allerdings zu beachten, dass eine solche Erklärung laut Gesetz öffentlich - d.h. von einem Notar oder vom Jugendamt - beurkundet werden muss, um wirksam sein.

Krankheit
Auch für den Fall, dass ein Partner (ernsthaft) erkrankt, ist es ratsam, schriftlich vorzusorgen. Denn ohne entsprechende Vollmacht hat der andere keinen Anspruch auf Auskunft gegenüber den behandelnden Ärzten und wird nicht gefragt, wenn es z.B. um die Einwilligung in eine Operation geht. Helfen kann in dieser Situation eine umfassende Vorsorgevollmacht, die sowohl vermögensrechtliche Angelegenheiten als auch Fragen der Gesundheitssorge und der Aufenthaltsbestimmung umfasst. Soll die Bevollmächtigung dagegen nur für bestimmte Bereiche vorgesehen werden, kann sie ggf. durch eine Betreuungsverfügung ergänzt werden. Diejenigen, die vorab klarstellen möchten, was der Bevollmächtigte im Fall einer unheilbaren Krankheit anordnen soll, können daneben auch eine Patientenverfügung errichten. Für alle drei Dokumente ist keine besondere Form vorgeschrieben. Sie sollten aber schriftlich abgefasst werden, damit sie im Ernstfall auch zum Tragen kommen können. Nur wenn die Vorsorgevollmacht auch Grundstücksgeschäfte umfassen soll, muss sie von einem Notar beurkundet werden. Eine notariell beurkundete Vollmacht wird auch von Banken anerkannt. Eine „nur“ schriftlich erteilte Vollmacht wird die Bank dagegen in der Regel nicht akzeptieren. Ggf. sollte diese Frage vorab mit der Bank geklärt werden.

Erben
Nicht zuletzt sollten sich Paare, die nicht in einer Ehe oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, auch Gedanken über die Errichtung eines Testaments machen. Denn auch wenn man sich mit dem Thema „Tod“ nicht gerne beschäftigt: Tatsache ist, dass der überlebende Partner kein gesetzliches Erbrecht am Nachlass des Verstorbenen hat. Wollen Paare sich gegenseitig für den Fall des Todes des anderen als Erben einsetzen, müssen sie allerdings beachten, dass jeder Partner ein entsprechendes eigenes Testament errichten muss. Ein gemeinschaftliches Testament sieht das Gesetz nämlich nur für Ehegatten und Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft vor. Das Einzeltestament kann eigenhändig errichtet werden, d.h. es muss handschriftlich vom Erblasser geschrieben, mit Ort und Datum versehen und unterschrieben werden. Wer Beratungsbedarf hat oder auf Nummer sicher gehen will, kann alternativ ein Testament vom Notar aufsetzen lassen.

SteuernMit Beschluss vom 7.5.2013 (Az.: 2 BvR 909/06, 2 BvR 1981/06 und 2 BvR 288/07) hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich der Ehe gleichgestellt werden müssen. Das gilt insbesondere auch für die Anwendung des Ehegattensplittings. Es gibt zwar seit einiger Zeit in fast allen Parteien Überlegungen, das Ehegattensplitting zu Gunsten eines Familiensplittings abzuschaffen. Eins steht nach Auskunft der ARAG Experten jedoch fest: Nur wer verheiratet ist oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt, kommt in den Genuss der günstigeren Steuerklassen. Unverheiratete Paare müssen ihren Obolus wie Alleinstehende entrichten - auch wenn sie gemeinsam Kinder großziehen.

Sonderurlaub Wer jetzt doch Lust bekommen hat, seine bessere Hälfte zu ehelichen, kann sich über eine weitere Vergünstigung freuen, in deren Genuss nur kommt, wer auch wirklich Hochzeit feiert. Generell muss der Chef seinen Mitarbeitern nämlich Sonderurlaub für die standesamtliche Hochzeit oder die Eintragung der Lebenspartnerschaft gewähren. Nach dem Gesetz steht Beschäftigten eine bezahlte Freistellung zu, wenn sie heiraten, denn die Trauung lässt sich als „vorübergehende Verhinderung“ nach § 616 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) ansehen. Für die anschließende Hochzeitsfeier steht Arbeitnehmern allerdings nur Sonderurlaub zu, wenn sie am gleichen Tag stattfindet, so ARAG Experten. Es bleibt also beim weisen Leitsatz: „D’rum prüfe, wer sich ewig bindet!“

(Text:ARAG SE/Foto:apops-fotolia.com)


Ihre Meinung ist gefragt
Was meinen Sie zum Thema? Geben Sie anderen Mitgliedern Ihre persönlichen Ansichten, Erfahrungen und Tipps durch Ihren Beitrag im Treffpunkt weiter. Hier ist Ihre Bühne!
Hier geht's zum Forum

<< Zurück    Empfehlen    Drucken

© 2000 - 2019 Forum für Senioren
Diese Inhalte genießen Urheberschutz gemäß gesetzlicher Regelungen. Vervielfältigung und sonstige nicht rein private Verwendungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung.



Weitere Informationen im Internet suchen:

  Spiele-Spaß

Online-Spiele

Sudoku, Dame, Schach, u.v.m. - Spielen und Spaß haben.

Jetzt spielen >>
  Urlaubsgrüße

Senden Sie nette Urlaubsgrüße an Freunde mit dem Ecardservice!

Ecard senden >>
  Mitgliedertreffen

Regionale Treffen

Nette Mitglieder kennenlernen und neue Freunde finden.

Teilnehmen >>
  Mitgliedertreffen

Freunde finden

Einfach und schnell.
Bei vielen tollen Mitgliedertreffen.

Zu den Treffen >>
 
Werbung     Presse    Kooperation      Bildnachweis     Kontakt     Impressum     AGB      Datenschutz  

Das Forum für Senioren - die Community:  Als Startseite | Als Lesezeichen | Empfehlen | Verlinken