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Die zerstochene Nacht(heini38)

Von einer längeren Reise war ich spät zurückgekehrt. Stau an Stau hatte sich auf der Autobahn aneinandergereiht. Erst nach 21 Uhr war ich zu Hause angekommen. Noch eine Flasche einheimischen Bieres als Schlaftrunk und dann todmüde ins Bett. Ohne die sonst üblichen Formalitäten war ich bald in Morpheus Armen gelandet.

Aber was war das? Ich erwachte durch Kribbeln und Krabbeln an den Händen und den freiliegenden Unterarmen. Eine Stunde hatte ich nur geschlafen. Etwas Erleichterung verschaffte ich mir durch Scharren und Kratzen an den betroffenen Stellen. Hatte mich etwas gebissen? Wie sieht eigentlich ein Floh aus und was hinterlässt er für Bisswunden? Ich wurde nervös. Eigentlich waren keine Wunden an den Armen und Händen zu sehen. Schließlich knipste ich das kleine Nachtlicht an und holte die Einschlaflektüre nach. Mit dem üblichen Gutenachtrhythmus legte ich das Buch weg, schaltete das Licht aus, drehte mich auf die andere Seite und schloss die müden Augen. Der Schlaf hätte sofort kommen müssen aber stattdessen begann ein leises "siiir..."! Mücken! Ich fuhr hoch, kleines Licht an, wo ist das Insekt? Natürlich war nichts zu sehen. Nachdem ich einige Zeit gelauert hatte, wiederholte ich die Einschlafzeremonie und hatte Erfolg. Aber der war nur von kurzer Dauer. Wieder schreckte ich hoch durch das feine "siiir..."! Die Leuchtdioden der digitalen Uhr zeigten höchstens eine halbe Stunde später an. Großes Licht an! Nachdem die Brille meine Augen verstärkte, konnte ich zwei Exemplare der Gattung Mücke an der Wand und eines an der Zimmerdecke wahrnehmen. Das letzte Theaterprogramm von "Don Quijote", das noch auf meinem Nachttisch lag, funktionierte ich als Mückenklatsche um. Irgendwie mussten die Mücken aber den Ernst der Situation verspürt haben, denn ich konnte nur eine außer Gefecht setzen. Außerdem wollte ich auch nicht durch Schläge an die Wand eventuell den Nachbarn wecken. Die Mückenpirsch wurde abgebrochen. Licht aus. Gutenachtrhythmus, Augen schließen. Und? - "Siiir..."!

Jetzt erst ging ich mit Nachdenken ans Werk. Da hatte doch die Schwiegertochter ein elektronisches Instrument dagelassen, das mit einem feinen unhörbaren Ton die Mücken vertreiben soll. Ich suchte es und steckte es in die nächste Steckdose. Jetzt war ich mir sicher, die Mücken werden abgeschreckt. Leider war durch den neuen Gebrauch der Steckdose die Uhr und das kleine Licht verloschen. Aber schließlich wurden die Mücken nun vertrieben und ich wollte schlafen.

Wieviel Zeit vergangen war, kann ich also nicht sagen, aber wieder: "Siiir..."! Die Elektronik hatte vollständig versagt. Was blieb? Zunächst schloss ich nun das Fenster. Die Mücken wurden nochmals ziemlich erfolglos gejagt und dann fiel mir die Mückensalbe aus dem letzten Urlaub ein. Da muss doch noch etwas vorhanden sein! Das Badezimmer wurde durchsucht, aber leider ohne Erfolg. Wenn die Mücken auf Gerüche reagieren, dann könnte doch auch das Deo-Spray nicht schaden. Menschen soll es anziehen, aber vielleicht stößt es Mücken ab? Ich umgab mich mit einer Duftwolke. Ich schloss die Uhr und das kleine Licht wieder über die Steckdose an. Beim Stellen der Uhr merkte ich, dass sich die Nacht zum Ende neigte. Die Decke über die Ohren gezogen fand ich doch noch etwas Schlaf.

Als ich nach der Morgentoilette ins Schlafzimmer zurückkehrte, sah ich sie. Zwei Mücken saßen an der Wand! Ich gab den Rachegelüsten nach und Sancho Pansa zerschmetterte sie! Nun zieren zwei Mückenblutflecken die Wand. Oder ist es meines? Seniorenblut scheint doch nicht so kraftlos zu sein. Die Mücken haben es jedenfalls begehrt. Und ich muss die Wandfarbe des Schlafzimmers ausbessern.

Ein Text von: heini38

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