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Magazin  > Das liebe Tier  > Die richtige Hilfe bei Hunden

Die richtige Hilfe bei Hunden

Auch Hunde erwischen Tage, an denen es ihnen nicht gut geht. Mit diesen Tipps zu den häufigsten Beschwerden helfen Sie Ihrem Vierbeiner wieder auf die Pfoten und pflegen ihn schnell gesund.

Hinweis: Bei den Symptomen und Tipps handelt es sich lediglich um eine erste Einschätzung. Bitte lassen Sie die genaue Ursache immer von Ihrem Tierarzt rechtzeitig und vor Behandlung abklären.

MAGEN-DARM-ERKRANKUNG
Eine akute Magen-Darm-Erkrankung zeigt sich durch Erbrechen, einen aufgeblähten Bauch oder Durchfall. Sie kann verschiedene Ursachen haben: verschluckte Fremdkörper, Infektion mit Krankheitserregern, Gastritis oder Vergiftung. Woran Ihr Vierbeiner leidet, klärt Ihr Tierarzt. Als erste Hilfsmaßnahme sollten Sie Ihrem Hund nichts zu fressen, jedoch viel Wasser geben. Das gilt allerdings nicht für Vergiftungen. Hier darf Ihr Hund – mit Ausnahme von Vergiftungen durch Säure oder Laugen – nichts trinken. Kohletabletten helfen jetzt, Giftstoffe im Darm zu binden.
SYMPTOME: Durchfall, Blähbauch, Erbrechen
URSACHEN: verschluckter Fremdkörper, Vergiftung, Infektion mit Krankheitserregern, Gastritis
MASSNAHMEN: kein Futter, viel trinken (Ausnahme: Vergiftung), bei Vergiftung Kohletabletten, Tierarzt konsultieren

PARASITENBEFALL
Zecken, Milben und Flöhe zählen zu den häufigsten Hundeparasiten. Zecken entfernen Sie am besten sofort, um eine Borreliose-Infektion zu vermeiden. Leidet Ihr Tier unter Juckreiz, Haarausfall oder Hautentzündungen, hat es sich wahrscheinlich Milben oder Flöhe eingefangen. Hier helfen antiparasitäre Medikamente.
SYMPTOME: Juckreiz, Haarausfall, Hautentzündung
URSACHEN: Übertragung durch andere Tiere, Befall in der Natur
MASSNAHMEN: Zecken entfernen, antiparasitäre Mittel

HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNGEN
Husten, Leistungsabfall, hastige Atmung, blaue Zunge, Ohnmachtsanfälle: Diese Beschwerden deuten auf eine Herzerkrankung hin. Mögliche Ursache für den labilen Gesundheitszustand Ihres Vierbeiners kann eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Herzwürmern sein. Eine Stoffwechselerkrankung verursacht ebenfalls diese Symptome. Hier kann nur der Tierarzt Klarheit schaffen und eine Therapie festlegen.
SYMPTOME: Ohnmacht, blaue Zunge, Leistungsabfall, unregelmäßige Atmung, Husten
URSACHEN: angeborener Herzfehler, Infektion mit Viren, Bakterien oder Herzwürmern, Stoffwechselerkrankung
MASSNAHMEN: Therapieverordnung des Tierarztes genau befolgen, Verfettung vorbeugen

AUGENERKRANKUNGEN
Eine häufige Augenerkrankung ist die Bindehautentzündung. Zugluft, Staub oder Fremdkörper sowie eine Infektion mit Viren oder Bakterien rufen diese hervor. Das Auge rötet sich, tränt oder schwillt zu. Jetzt helfen Sie Ihrem Hund, indem Sie das Auge mit einem fusselfreien, feuchten Baumwolltuch sauber halten und ein entzündungshemmendes Medikament vom Tierarzt auftragen.
SYMPTOME: Rötung, tränendes Auge, Lidschwellung
URSACHEN: Zugluft, Staub, Fremdkörper, Infektion
MASSNAHMEN: Auge säubern, entzündungshemmendes Medikament auftragen

HAUTERKRANKUNG
Oft sind Allergien wie Futtermittel- oder Flohspeichelallergie (Therapie der Wahl: Flohbekämpfung) oder eine Infektion der Haut (Hautpilz) Ursache der Hautveränderung. Dann kratzen sich Hunde häufig oder knabbern an den Pfoten. Manchmal bilden sich nässende Hautstellen. Aber auch Autoimmunerkrankungen oder hormonelle Störungen können Auslöser sein. Dem Allergen kommen Sie nur mit einer Ausschlussdiät auf die Spur. Steckt hinter der Hauterkrankung ein Pilz, kann kreisrunder Haarausfall mit verkrusteter oder schuppender Haut auftreten. Der Hautpilz verschwindet nach einer Behandlung mit pilzabtötenden Medikamenten.
SYMPTOME: Juckreiz, Haarausfall, Verkrustungen
URSACHEN: Futterunverträglichkeit, Pilzbefall
MASSNAHMEN: Ausschluss des Allergieverursachers, medikamentöse Pilzbekämpfung

(Presseservice: Fressnapf)

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