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Altenheime oft besser als ihr Ruf

Wenn ein älterer Mensch die Anforderungen des Alltags nicht mehr alleine meistern kann, ist das Wohnen im eigenen Zuhause oft nicht mehr möglich. Doch bei der Wahl der passenden Einrichtung kommt auf die Familien eine ganze Reihe von Fragen zu. Kann das gewählte Heim die Erwartungen an eine liebevolle, persönliche Pflege erfüllen? Wann ist eine Pflege-WG vielleicht die bessere Alternative?

Falsch dosierte Medikamente, Liegegeschwüre, mangelhafte Versorgung mit Essen und Trinken – immer wieder sorgen Berichte über Missstände in Pflegeheimen für Empörung. „Wer keine Erfahrung hat, tut sich häufig schwer, die Qualität eines Heims einzuschätzen“, weiß Gabriele Thomaßen von der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dabei wird das Thema immer wichtiger: Bereits heute können 2,5 Millionen Menschen ihren Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigen – jeder Dritte von ihnen lebt in einem Heim. „Außerdem werden die Deutschen immer älter. Das bedeutet, dass auch immer mehr Familien mit Pflegebedürftigen eine Lösung finden müssen“, so die DKV Expertin.

Unfreundliches Personal ist ein Warnsignal
Bei der Suche nach dem passenden Heim lohnt es sich, genau hinzusehen. Gabriele Thomaßen rät, sich dabei Zeit zu lassen und lieber frühzeitig mit der Suche zu beginnen: „Vielleicht gibt es jemanden im Freundeskreis, der selbst oder über Angehörige schon Erfahrungen mit einem Heim gemacht hat – da sollten Betroffene sich Rat holen.“ Sinnvoll ist zunächst, Informationsmaterial anzufordern. Wertvolle Anhaltspunkte liefert unter anderem der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), der Einrichtungen bundesweit bewertet. Die Firma COMPASS Private Pflegeberatung ist ein weiterer kompetenter Ansprechpartner zu diesem Thema. Steht die Vorauswahl, sollte ein Besichtigungstermin folgen. Dabei kommt es auf den ersten Eindruck an: Wirkt das Personal unfreundlich oder gestresst? Dann ist Misstrauen angebracht! Feste Ansprechpartner, die sich Zeit nehmen und Fragen offen beantworten, sind dagegen ein gutes Zeichen. „Die Familien sollten sich auch die Bewohner ansehen: Sehen sie gepflegt aus? Beschäftigen sie sich? Oder wirken sie teilnahmslos und vernachlässigt?“, rät die Pflegeexpertin. „Solche Dinge sagen viel darüber aus, wie es in der Einrichtung zugeht.“

Schwimmen, kreativ sein, das Hirn trainieren
Wichtig zu wissen ist, wie viele Betreuer es gibt und wie qualifiziert sie sind. Mindestens 50 Prozent sollten eine abgeschlossene Ausbildung als Altenpfleger haben. In jedem Fall gilt: Bei Bedarf muss das Heim sicherstellen können, dass schnell ein Arzt zur Stelle ist oder der bisherige Hausarzt weiter konsultiert werden kann. Aber auch nach Therapie- und Beschäftigungsmöglichkeiten sollten sich Angehörige erkundigen: Gibt es Sportangebote, zum Beispiel Gymnastik oder Schwimmen? Gibt es Möglichkeiten zu kreativem Gestalten, etwa Malen oder Handarbeiten? Ist das Heim in den Ort integriert, etwa über Kooperationen mit örtlichen Vereinen und Kirchengemeinden? Ist es für die Angehörigen in erreichbarer Nähe? Das wären Gründe, das Heim in die engere Auswahl zu nehmen. „Jedes Detail zählt“, betont die DKV Expertin: „Die Freizeitangebote, die Besuchszeiten, das Essensmenü und auch, ob die Bewohner persönliche Gegenstände, Bilder und Möbel mitbringen dürfen oder einen eigenen Schlüssel erhalten.“ Vor einer endgültigen Entscheidung sollten Betroffene nach Möglichkeit einige Tage Probewohnen. Viele Heime bieten dies beispielsweise in den Sommermonaten an. Außerdem muss die Finanzierbarkeit der Unterbringung gesichert sein: Die Versorgung im Alter steht und fällt in der Regel mit der eigenen Vorsorge. Denn die gesetzlichen Kassen übernehmen nur einen Bruchteil der Kosten, gibt Gabriele Thomaßen zu bedenken: „Ohne private Pflegezusatzversicherung kommen auf die Familien oft große finanzielle Lasten zu. Diese Art der Vorsorge in jungen Jahren, etwa mit der neuen geförderten Pflegeversicherung, zahlt sich später aus.“

Mehr Selbstbestimmung in der Pflege-WG
Als Alternative zum Pflegeheim kann es sich auch lohnen, über eine betreute Wohngemeinschaft nachzudenken. „Der Vorteil ist, dass die Bewohner selbstbestimmt bleiben und trotzdem nicht auf sich alleine gestellt sind“, weiß die DKV Expertin. In einer solchen WG leben mehrere Senioren zusammen – jeder hat ein eigenes Zimmer, alle teilen sich Küche und Wohnzimmer, manchmal auch das Bad. Für die Pflege sorgt ein ambulanter Dienst. Seit dem 30. Oktober 2012 fördert der Staat das betreute Wohnen sogar mit einem monatlichen Zuschuss, wenn es nicht gewerblich angeboten wird und die Versorgung frei wählbar ist. „Solche WGs eignen sich auch gut für Demenzkranke“, sagt Gabriele Thomaßen. „Voraussetzung ist allerdings, dass rund um die Uhr eine spezialisierte Betreuung präsent ist.“ Nähere Informationen gibt es bei den Wohlfahrtsverbänden.


(Presseservice: ERGO Versicherungsgruppe)


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