Forum für Senioren >> Startseite
Liebe Wohnen Magazin Reise Fotos Mail Chat Treffpunkt

 Mitglieder-Login

Forum-Name
Passwort
 Anmelden
 Passwort vergessen
 Freischalten
 Hilfe & Information
 Führung
 Startseite
 Mitglied werden

 Gemeinschaft

 Mitglieder
 Geburtstage
 Wer ist online
 Mitgliedertreffen
 Kontaktbörse
 Empfangshalle

 Erlebniswelt

 Fotoalben
 Weblogs
 Videos
 Ecards
 Homepages
 Magazin
 Fit & Gesund
 Essen & Trinken

 Infocenter

 Nachrichten
 Urlaub & Reise
 Einkaufsmeile
 Spiele
 Termine
 Umfragen
  Späte Liebe

Kennen lernen ...

Per Mausklick zum Liebesglück: Hier finden Sie Ihren Traumpartner!

Kontaktbörse >>
Magazin  > Wohnen & Mehr  > Ärger im Seniorenheim – wer hi...

Ärger im Seniorenheim – wer hilft den Bewohnern?

Wenn Bewohner von Seniorenwohnheimen Probleme mit anderen Heimbewohnern oder mit der Pflegeeinrichtung selbst haben, trauen sie sich oft nicht, ihrem Ärger Luft zu machen. Zu groß ist die Angst, die pflegerische Unterstüzung des Heimes zu verlieren. Gleichzeitig sind ältere oder hilfebedürftige Menschen oft nicht in der Lage, ihre Ansprüche vor Gericht gelten zu machen, vor allem, wenn es keine unterstützenden Angehörigen gibt. An wen sie sich wenden können, verraten die ARAG Experten.

Verbraucherschlichtung
Dank EU-Recht gibt es hierzulande seit April 2016 die Verbraucherschlichtung. Sie soll helfen, Konflikte zwischen Verbrauchern und Unternehmen einfach, schnell und kostengünstig – und vor allem außergerichtlich – zu lösen. Betroffene können sich je nach Branche an so genannte Verbraucherschlichtungsstellen wenden, also Einrichtungen, die bestimmte Anforderungen an Fachwissen, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Transparenz erfüllen. Eine aktuelle Liste dieser Schlichtungsstellen ( www.bundesjustizamt.de/DE/SharedDocs/Publikationen (...) kann auf der Seite des Bundesamtes für Justiz heruntergeladen werden. Wenn es – wie beispielsweise bei Wohn- und Betreuungseinrichtungen – keine branchenspezifische Schlichtungsstelle gibt, hilft die vom Bundesamt für Justiz anerkannte unabhängige "Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle" weiter. Die Teilnahme an einer Schlichtung ist für beide Parteien freiwillig und für Verbraucher grundsätzlich kostenlos. Die Kosten trägt allein der Unternehmer, in diesem Fall also die Pflegeeinrichtung. Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten, die eine Webseite haben oder Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) verwenden, sind seit 2017 dazu verpflichtet, darin mitzuteilen, ob sie an einer außergerichtlichen Schlichtung teilnehmen oder nicht. Die ARAG Experten empfehlen daher, schon bei der Auswahl der Pflegeeinrichtung darauf zu achten, dass dies der Fall ist.

Beschwerde einlegen – so geht’s
Umfang der Pflegeleistungen, störrische Zimmergenossen, Entgelterhöhungen, Kündigung des Pflegevertrages – Konfliktsituationen gibt es in Wohn- und Betreuungseinrichtungen reichlich. Wenn es Bewohnern nicht gelingt, die Streitigkeit mit der Einrichtung zu klären, haben sie bei den meisten Konflikten die Möglichkeit, einen Schlichter um Unterstützung zu bitten. Die Beschwerde kann formlos per Fax, Mail, Post oder über einen Online-Antrag bei der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle eingereicht werden. Doch die ARAG Experten raten zu einem vorherigen Telefonat mit der Schlichtungsstelle, um in einem Gespräch zu prüfen, ob das Anliegen an der richtigen Stelle gelandet ist. Dazu muss beispielsweise der Streitwert zwischen zehn und 50.000 Euro liegen. Auch wenn die Streitgrenze großzügig bemessen zu sein scheint: Geht es z. B. um Kündigungen von Wohnheimverträgen, werden die jährlichen Kosten für die Pflegeeinrichtung herangezogen und dann ist diese Summe schnell erreicht. Ist das Pflegeheim zur Schlichtung bereit, entwirft der Schlichter einen neutralen Schlichtungsvorschlag. Beiden Parteien steht es frei, diesen anzunehmen oder abzulehnen. Ein Vergleich – und damit eine verbindliche Vereinbarung – kommt nur zustande, wenn beide Parteien den Vorschlag akzeptieren. Ist der Pflegebedürftige nicht damit einverstanden, bleibt der Weg vor Gericht. Die Verjährung ist für die Dauer des Schichtungsverfahrens übrigens ausgesetzt. Die ARAG Experten empfehlen, einen Schlichtungsantrag selbst dann zu stellen, wenn die Pflegeeinrichtung die Teilnahme in den AGB oder auf der Homepage bereits ausgeschlossen hat. Der konkrete Fall kann durchaus eine Ausnahme sein. Sind Bewohner einer Pflegeeinrichtung ohne Angehörige oder stark hilfebedürftig, steht Ihnen zur Bewältigung der formalen Anforderungen die Hilfe eines Dritten zu – etwa eines Betreuers.

Kein Fall für die Schlichter
Wenn es um rein zwischenmenschliche Probleme geht, können auch die Schlichter nicht helfen. Auch bei strafrechtlichen Sachverhalten wie z. B. Diebstahl, ist die Schlichtungsstelle nicht zuständig. Wurde eine Streitigkeit bereits vor Gericht entschieden oder besteht keine Aussicht auf Erfolg, weist die Schlichtungsstelle Anträge ebenfalls zurück.

(Presseservice: ARAG SE)

Was meinen Sie zum Thema?
Was meinen Sie zum Thema? Geben Sie anderen Mitgliedern Ihre persönlichen Ansichten, Erfahrungen und Tipps durch Ihren Beitrag Forum weiter. Hier ist Ihre Bühne!
Hier geht's zum Forum

<< Zurück    Empfehlen    Drucken

© 2000 - 2019 Forum für Senioren
Diese Inhalte genießen Urheberschutz gemäß gesetzlicher Regelungen. Vervielfältigung und sonstige nicht rein private Verwendungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung.



Weitere Informationen im Internet suchen:

  Spiele-Spaß

Online-Spiele

Sudoku, Dame, Schach, u.v.m. - Spielen und Spaß haben.

Jetzt spielen >>
  Mitgliedertreffen

Regionale Treffen

Nette Mitglieder kennenlernen und neue Freunde finden.

Teilnehmen >>
  Urlaub & Reise
Auf in den Urlaub!

Reif für den Urlaub?

Wir haben tolle Tipps für Sie!

Hier entlang >>
  Urlaub & Reise

Reif für die Insel?

Hier die besten Tipps für den perfekten Urlaub!

Zum Reisebüro >>
 
Werbung     Presse    Kooperation      Bildnachweis     Kontakt     Impressum     AGB      Datenschutz  

Das Forum für Senioren - die Community:  Als Startseite | Als Lesezeichen | Empfehlen | Verlinken