1. Dezember

  • 1. Dezember

     Constantia antwortete vor 2 Jahren, 1 Monat 1 Teilnehmer · 1 Senden
  • Constantia

    Organisator
    1. Dezember 2019 um 7:55

    Ich glaub, es geht schon wieder los … Nein, es begann schon im Sommer, sagen wir mal im gefühlten Noch-Sommer. Die Frage nach dem Weihnachtsbaum auf dem Striezelmarkt schwebte engelsgleich über der Stadt. Mehr als 40 Besitzer bewarben sich als Spender für den Striezelmarkt-Mittelpunkt. Strenge Kriterien sind zu erfüllen: Höhe (20 m sollten es schon sein), Gestalt, kräftiges Grün und wahrscheinlich auch die Anzahl der Nadeln :-).

    Leider überschätzten die Bewerber sich und ihr Nadelgehölz. Ja, ja, mein Baum ist der Schönste dachte jeder. Kann schon sein, aber es ist wie mit den eigenen Kindern. Wir finden sie super, die Lehrer oder die Nachbarn mitunter schon weniger.

    Dresden hatte es ja vor einigen Jahren geschafft, den "hässlichsten" Weihnachtsbaum weit und breit zu haben. Diesen Titel möchte man nun wirklich nicht noch einmal.

    Die Fachleute des Amtes für Wirtschaftsförderung und ein Revierförster (vermutlich samt Berater) sowie der Weihnachtsmann in Zivil stapften durch den Wald und entschieden sich bei Bärenfels für einen ca. 25 Meter hohen Baum. So an die 70 Jahre soll er schon auf seinem Stamm haben.

    Und wie kommt das gute Stück aus dem Wald mitten auf den Dresdner Altmarkt in unmittelbare Nähe der Kreuzkirche?

    Ein Transport mit Überlänge und viel Vorsicht wird geplant. Da ist Zusammenarbeit zwischen dem Fahrer und Polizei ist von Nöten. Wo muss eine Straße für wie lange gesperrt werden? Wo könnte es zu einem größerem Stau kommen?

    Vorsicht auch beim Aufstellen geraten. Das gute Stück muss ja für alle Wetter gewappnet sein. Regen, Schnee, Sturm, Kälte und auch Sonnenschein können dem Treiben einen Besuch abstatten. Die Lichterkette mit einer Länge von 2900 Meter muss angebracht werden. Weithin sollen die 16 200 LED-Lichter zu sehen sein. Vermutlich hat man auch schon eine Kompanie von Heinzelmännchen unter Vertrag, die mit Eintritt der Dunkelheit die Lämpchen zum Leuchten bringen und am Morgen wieder ausschalten :-).

    https://up.picr.de/37329934zt.jpg

    Zu Füßen des grünen Lieblings haben sich Bühne, Pyramide und die vielen Büdchen mit tausend wichtigen und auch überflüssiigen Dingen ausgebreitet. Freunde des Glühweines haben sich zur Prüfung desselben verabredet. Die Fachleute vom Anfang waren sicher die Ersten.

    Hoch-Zeit haben auch wieder die Diebesbanden, die es auf die Geldbörsen der vielen Gäste abgesehen haben. Vorsicht ist geboten.

    Meißen brauchte einen zweiten Baum. Der erste war beim Transport zerbrochen. Vermutlich eine Folge der Trockenheit der vergangenen Jahre war zu lesen und vielleicht einer kleinen Ungeschicklichkeit. Schnell war Ersatz gefunden und die Äste des Unglückbaumes schmücken in diesem Jahr nun so manche Wohnung der Bürger.

    Wünsche euch allen einen schönen 1. Advent.

    Constantia

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